Oh wie schön ist Panama….

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Kathrins letzte Station ihrer Reise durch Südamerika ist Panama. Lest im letzten Teil unserer Serie „Kathrin unterwegs in Südamerika“ wie schön Panama ist…

Panama ist nicht nur schön, sondern auch aufregend, alt und gleichzeitig modern, tropisch, karibisch, hektisch und einsam, fortgeschritten und traditionell. Hier findet jeder wirklich sein Lieblingsplätzchen auf seiner Reise.
Und da Panama so viel Unterschiedliches zu bieten hat, haben auch wir uns entschieden mal zwei komplett gegensätzliche Orte in diesem tollen Land zu besuchen.
Wir starten in Panama City, die wohl lebhafteste, kosmopolitischste, reichste und wirtschaftlich fortschrittlichste Metropole in Zentralamerika. Immer in Bewegung gewann diese Stadt Ihre immense Bedeutung vor allem durch die Eröffnung und den Betrieb des Panamakanals im Jahr 1914. Hiermit verwandelte sich die Metropole von einer ehemals spanischen Siedlung über eine Piratenhochburg und einem Zwischenstopp von Goldsuchern zum wichtigsten Dreh- und Angelpunkt Lateinamerikas im internationalen Handel- und Geschäftswesen.
Wenn man in dieser Stadt ankommt, merkt man schnell, hier ist Zeit gleich Geld. Und nicht nur vor den Schleusen des Panamakanals stehen die Containerschiffe Schlange um rund um die Uhr bei Tag und Nacht durch die enge Wasserstraße geschleust zu werden. Nein auch die Stadt schläft nicht. Die Hochhäuser und Büros sind immer beleuchtet und auch auf den Straßen geht es im Eiltempo durch die City. Doch von dem geschäftlichen Treiben muss man sich auf keinen Fall erschrecken lassen, denn in Casco Viejo findet man seine Ruhe.

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Im historischen und alten Stadtkern mit seinen Pflasterstraßen, kleinen Cafés und Dachterrassen kann man herrlich herumspazieren, sich einfach treiben lassen und die alten Gebäude bewundern. Eine kuriose Mischung aus verfallenen Ruinen, schönen gepflegten Plätzen, neu restaurierten Hotels und eleganten Wohnhäusern. Kleine Souvenirläden, in denen man die typischen Panama Hüte á la Humphrey Bogart kaufen kann, gehören natürlich dazu.
Und unser Geheimtipp: Unbedingt ein Abstecher zu der Eisdiele Granclement machen. Hier haben wir mit Abstand das beste Eis auf unserer Reise gegessen. Nach alten französischen Rezepten werden ohne Konsevierungs-, künstliche Farb- und Aromastoffen natürliche Eissorten und Sorbets hergestellt, unbeschreiblich gut.

Der berühmte Panamakanal

Nach dieser kühlen Erfrischung heißt es aber für uns ab in ein Taxi und auf zur berühmtesten Wasserstraße Zentralamerikas, zum Panamakanal. Von Panama City an der Pazifikseite führt der Kanal 80 Kilometer durch das Landesinnere zum Atlantik. Über 13.000 Schiffe passieren den Kanal jährlich und bringen dem Land und der Stadt einen Umsatz in Billionen- Höhe. Bei den Miraflores Locks kann man in einem Museum mehr über die Geschichte und den Bau des Kanals erfahren und von den außenliegenden Aussichtsplattformen kann man beobachten wie die riesen Schiffe mit Ihrer Ladung millimetergenau durch die Wasserstraße geschleust werden. Absolut beeindruckend auch ohne Ingenieurs-Kenntnisse und technischem Verstand.


Nach einem spannenden Tag in Panama City geht es für uns aber am nächsten Tag weiter. Das tolle an Panama ist, dass das Festland so schmal ist, dass man schnell von einer Küstenseite zur nächsten gelangt. Und so geht es für uns heute aus der Großstadt am Pazifik zur einsamen Karibikinsel im Atlantik. Wir verlassen Panama City und begeben uns auf Segeltour zu den San Blas Inseln.
Die San-Blas-Inseln gehören zur Comarca Guna Yala, einem autonomen Gebiet, das sich entlang der panamaischen Karibikküste von El Porvenir bis hin zur kolumbianischen Grenze erstreckt. Ein Archipel mit glasklarem türkisblauem Wasser und einer Insel mit grünen Palmen und weißen Sandstränden für jeden Tag des Jahres. Wenn man sich langsam diesem Archipel mit dem Segelboot nähert und die ersten Palmen am Horizont entdeckt, kommt man sich vor wie Robinson Crusoe bei der Entdeckung eines Paradieses.
Alle Vorstellungen von einer einsamen Karibikinsel mit Kokosnüssen, Traumstränden unter Palmen und einem atemberaubenden Meer, wo ab und zu eine vorbeischwimmende Schildkröte Ihren Kopf aus dem Wasser streckt, werden hier wahr. Absolute Postkartenidylle! Die Tage verbringen wir hier einfach nur super relaxt mit schwimmen, schnorcheln nach bunten Korallen und Seesternen und einem guten Buch am Strand. Am Abend wird dann ein Lagerfeuer gemacht und der frisch gefangene Fisch für ein leckeres Abendessen gegrillt. Beachlife pur, hier bleiben wir für immer!
Doch irgendwann werden auch hier die Segel wieder gehisst und es geht weiter zu neuen Ufern. Und schweren Herzens verabschieden wir uns von unserem wahr gewordenen Karibiktraum.

Bis bald in Deutschland!

Eure Kathrin!

 

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