Die Stadt der faulen Eier – Rotorua in Neuseeland

Nuss-Zealand – das ist der Neuseeland-Reiseblog von Torsten und Massimo. Torsten ist Mediengestalter/Grafiker und für all die schönen Grafiken und Fotos auf dem Blog verantwortlich, während sich Massimo – der Schreiberling und Übersetzer – ums Textliche kümmert. Vor gar nicht langer Zeit machten die beiden sich auf in ein Abenteuer. Neuseeland war das Ziel und sie wollten hier ein ganzes Jahr verbringen, Kiwis besuchen und die atemberaubende Natur erkunden. Einen kleinen Ausschnitt ihrer Reise möchten sie uns heute präsentieren: Ihre Erlebnisse in Rotorua, der Stadt der faulen Eier.

In Rotorua werden wir zuallererst von einem beißenden Gestank begrüßt. Die Stadt ist vor allem für ihre geothermischen Aktivitäten bekannt, die für den Schwefelwasserstoffgeruch verantwortlich sind. Mit simplen Worten: Es riecht nach faulen Eiern. Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken und begeben uns auf Erkundungstour!

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Neuseeland ist ein Paradies für alle, die außergewöhnliche Naturerlebnisse suchen.

Die vielen heißen Quellen beeindrucken uns besonders; hier blubbert und brodelt es, und selbst wenn es am Abend ein wenig kühl wird, braucht man sich nur in die Nähe einer dieser Thermalquellen zu stellen und die Wärme genießen – solang einem der Geruch nichts ausmacht. Der herumwirbelnde Nebel taucht die Stadt in eine mystische Atmosphäre und mit großen Augen folgen wir den Schwaden über die heißen Wasseroberflächen.

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Die vielen heißen Quellen haben Torsten und Massimo genauso beeindruckt wie…
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… die Nebelschwaden, die über die Landschaft ziehen.

Allerlei Leckereien, gekrönt von der Kumara

Ein wenig später erkunden wir das Zentrum der Stadt, welches von einer bunt erleuchteten Futtermeile geziert wird, die nicht nur angenehm anzusehen ist, sondern auch ordentlich Hunger macht. Uns steigt der Duft von frisch zubereiteten Köstlichkeiten in die Nase – ganz vergessen ist der sonst so bittere Gestank in der Stadt. Wir lassen uns das Abendessen schmecken, bewundern das Farbspektakel und genießen die kühle Brise. Unser kulinarisches Highlight ist die neuseeländische Süßkartoffel, die sogenannte Kumara. Im Ofen zusammen mit Kartoffeln und Gemüse geröstet wird sie zu einer landestypischen Spezialität: Lecker! Wenige Stunden später fallen wir gesättigt und zufrieden ins Bett – es war ein gelungenes erstes Kennenlernen von Rotorua und wir freuen uns schon darauf, was der kommende Tag zu bieten haben wird.

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Essen, was das Herz begehrt. In Rotorua konnten die beiden Blogger richtig schlemmen.

Waimangu – Tal der Wunder und Gegensätze

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg ins Waimangu Volcanic Valley – das jüngste geothermische Gebiet der Welt und – wie der Name schon sagt – voll mit vulkanischen Sehenswürdigkeiten. Wir entscheiden uns für eine der längsten Wanderungen, die man hier unternehmen kann – satte 4 Stunden soll diese dauern. Bereut haben wir davon jedoch keine Sekunde!

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Im Waimangu Volcanic Valley reiht sich ein Naturwunder ans nächste.
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Überall brodelt und blubbert es…

Neben den atemberaubenden Naturschauspielen wie das brodelnde Wasser und die Steinformationen mit aufsteigendem Dampf beeindrucken uns vor allem die kräftig leuchtenden Farben.

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Besonders begeistert waren Torsten und Massimo von den vielfältigen Farbspielen der Natur.

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Während wir vor diesen unglaublichen Wundern der Natur stehen und staunen, überkommt uns sowohl ein Gefühl der Ehrfurcht als auch Erhabenheit: Waimangu ist nicht nur ein Tal der Wunder, sondern auch ein Tal der Gegensätze! Und plötzlich fühlen wir uns dankbar. Dankbar, dass wir all dies erleben können und diese Erinnerungen für immer mit nach Hause nehmen dürfen!

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Wir danken Torsten und Massimo für diesen schönen Erlebnisbericht aus Neuseeland. Hier könnt ihr euch ein Video ansehen, das die beiden vor Ort gedreht haben. Falls ihr Ähnliches erleben möchtet, bringen wir euch gerne ans „andere Ende der Welt“ – exklusiv und individuell!

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