20 Dinge, die man sich in Dublin nicht entgehen lassen sollte

Dublin: Eine quirlige, historische und authentische Stadt an der Ostküste Irlands, die einen schnell in ihren Bann zieht und nie wieder loslässt! Nachdem Bloggerin Petra zurück aus Australien ist, verschlug es sie auf einen Kurztrip auf die „Grüne Insel“. 

Was ihr gesehen, wo ihr gegessen und wen ihr getroffen haben müsst – das sind eure Fragen?  Hier Petras Antworten:

1. Das Guiness Storehouse

Das Guinness Store House ist Museum, Bar und Erlebnis zugleich.
Die besondere Geschichte des berühmten Bieres ist auf jeder der sieben Etagen spürbar.

Ihr wollt was über die Geschichte Irlands erfahren und dabei auch noch gemütlich das ein oder andere Bierchen trinken? Dann nichts wie ab ins Guinness Storehouse: Auf sieben Etagen gibt es hier alles über die Traditionsmarke zu erfahren, was die über 250-jährige Geschichte hergibt. Cheers!

www.guinness-storehouse.com

2. Fish and Chips bei Leo
Mag nicht jeder, gehört aber zu Irland wie die Weißwurst nach Bayern. Die leckerste Portion bekommt man bei Leo Burdock’s auf der Werburgh Street. Dazu nach der Stärkung ein Tässchen Schwarztee und das irische Dinner ist perfekt.

www.leoburdock.ie

3. Auf der Grafton Street

Auf der Grafton Street versammeln sich zahlreiche Straßenmusiker.

Hier kann man Geld ausgeben! Wofür? Klamotten, Essen, Krimskrams, DVDs und so ziemlich sonst alles, was man braucht oder auch nicht braucht.
Ein viel größerer Hingucker als die Shops sind allerdings die vielen Straßenmusiker, die hier ihr Können zum Besten geben. So hat vor längerer Zeit zum Beispiel der 11-jährige Ed Sheeran hier die Gitarre gezupft und gesungen.
Kaum sonst auf der Welt ist die Musikszene so präsent wie in Dublin. Jedes Mal, wenn man an einem der vielen Straßenkünstler vorbei läuft fragt, man sich, warum man nicht eigentlich schon längst eine Platte von ihm hat.

4. Die Wicklow Street
Und wenn man schon einmal auf der Grafton ist, kann man gleich in die Wicklow Street abbiegen. Das Shoppingvergnügen geht hier nämlich weiter und es erwarten Euch zudem noch tolle Restaurants, Bistros und Cafés, die allerdings zur Lunch-Time aus allen Nähten platzen.

5. Kuchen naschen bei Queen of Tarts
Drei Mal stand ich nun vor der Theke in diesem kleinen, aber feinen Café und konnte mich jedes Mal nicht entscheiden, was ich bestellen soll. Es gibt Törtchen, Kuchen, Scones, fabelhaftes Frühstück und bestimmt noch viel mehr Leckeres, was ich leider nicht alles probieren konnte. Serviert wird alles auf Geschirr, wie wir es von Oma kennen und die gediegene Musik, die im Hintergrund läuft, lässt einen den stressigen Alltag vor der Tür vergessen.

www.queenoftarts.ie

6. Spaziergang durch Temple Bar

Von Pub zu Pub hoppen – im Ausgehviertel Temple Bar ein Muss!

Im Jahre 795, als die Wikinger anlegten, machten sie den Stadtteil Temple Bar zum Zentrum Dublins und auch bis heute merkt man, dass hier das Herz von Dublin schlägt. Es gibt Galerien, Bars, Cafés – ja, so ziemlich alles, was Touristen, lokale Hipster und Künstler anzieht. Lasst Euch einfach durch die alten Gassen dieses Stadtteils treiben.
Must-See: The Icon Walk und Gallery of Photography!

www.iconfactorydublin.ie
www.galleryofphotography.ie

7. Das Nachtleben
Feiern kann man in Dublin natürlich auch – und das vor allem auch in Temple Bar und in dem riesigen, gleichnamigen Pub. Allerdings ist es hier sehr touristisch. Will man es etwas „irischer“ und authentischer haben, sollte man in den Norden Dublins fahren. Nichts desto trotz sollte man in Temple Bar die eine oder andere Lokalität aufsuchen: The Vat House und The Foggy Drew sind sehr zu empfehlen…

8. Lecker Frühstück und Lunch bei Cornucopia

Das Cornucopia zählt zu den besten vegetarischen Restaurants in Dublin.

Während Jazzmusik leise durch die Musikboxen tönt, kann man hier ein leckeres vegetarisches Frühstück oder Lunch genießen. Vorne an der Theke bestellen und sich vom netten Service und der Zen-Atmosphäre bezaubern lassen.

www.cornucopia.ie

9. Spazieren entlang des Leffey bis zur Irish Sea
Dublin ist eine Hafenstadt und genau den sollte man auch mal gesehen haben. Bei gutem Wetter lohnt sich ein Spaziergang entlang des Flusses Liffey, vorbei an den Docks bis zu den Stadtteilen Irishtown und Sandymount, von wo aus man schnell einen kleinen Strand mit Blick auf das Meer erreicht.

10. Ausflug zum Wicklow Mountains National Park / Glendalough

Wandern, spazieren und die Aussicht genießen…bei typisch irischem Wetter!
Kleeblätter – Symbol Irlands wie kein anderes.

Hier wo einst der Liebesschinken „PS Ich liebe dich“ gedreht wurde, lassen sich wunderbare Spaziergänge und kleine Wanderungen um Glendalough (ACHTUNG: Glenndalock ausgesprochen), einem Tal mit Seen und dichten Wäldern, machen. Von Dublin aus fährt, unter anderem gleich hinter der Grafton auf der Dawson Street, ein Bus in diese grüne Idylle. Mit viel Glück werdet ihr von Jo, dem sympathischsten Busfahrer der Insel gefahren. Er freut sich, wenn Ihr im einen Keks anbietet…

11. Pläuschen mit den Einheimischen
Ob Jo, der Busfahrer oder Maggie, die nette Dame an der Bushaltestelle: Der Ire ist sehr gesellig und redefreudig. An kaum einem Ort trifft man auf so freundliche Menschen, mit denen die Begegnung zwar nur kurz, aber dafür unvergesslich ist. So ließ Jo jeden genau da in Dublin aus dem Bus aussteigen, wo er raus wollte, ungeachtet der vorgeschriebenen Haltestellen. Er selbst ist zwar auch nicht mehr der jüngste, hilft aber immer noch jeder Dame, jünger oder älter, mit ihren Einkäufen, damit diese sicher aus dem Bus kommen.
Ein Geschäftsmann im Armani-Anzug sprach uns, zwei irritierte junge Frauen, auf der Straße an und fragte, ob er uns helfen könne. Eine Wegbeschreibung gab es nicht, wir wurden von ihm hingeführt, während er uns auf dem Weg von seiner Stadt erzählte und was wir uns unbedingt anschauen sollten.

12. Das Trinity College, seine Bibliothek und das Book of Celts

Der Besuch des Trinity Colleges ist ein Muss!

Sobald man die alten Mauern des Trinity Colleges betritt, fühlt man sich um mindestens 20 IQ-Punkte schlauer! Ein Gefühl, als ob das geballte Wissen der Welt hier zu finden ist und das vor allem in der alten Bibliothek, wo auch das Book of Kells zu sehen ist, ein Meisterwerk der Buchmalerei.

13. Scones, Scones und Scones
In Dublin findet man an jeder Ecke das buttrige und leider doch sehr kalorienreiche Gebäck, was einfach köstlich mit Streichrahm, Marmelade und einer heißen Tasse Tee schmeckt. Bei Keoghs auf der Trinity Street gibt es allerlei dieser kleinen Sünden und zugleich die Besten der Stadt!

14. Tagesausflug nach Dun Laoghaire
Die romantische und kleine Hafenstadt ist nur ca. 10 Kilometer von Dublin entfernt und bietet, neben einer tollen Promenade, etwas Ruhe von der hektischen Hauptstadt. Allerdings sind auch hier viele Touristen unterwegs, weshalb die Restaurants und Cafés recht voll sind. Und wieder ACHTUNG: Ausgesprochen wird’s Dannlieri!

15. A Walk in the Park
Grünanlagen und Parks gibt es zwar in Dublin nicht an jeder Ecke aber man findet sie. Im Phoenix Park, den es schon seit dem Jahre 1662 gibt, findet man einige historische Bauten und genug Liegefläche für fast alle Bewohner der Stadt. Im Merrion Square, ebenfalls einer Grünanlage im Süden der Stadt findet man eine Statue des Trinity Colleg-Absolventen Oscar Wilde, der es sich auf einem riesigen Felsen bequem macht.

16. Märkte in Temple Bar
Temple Bar ist in aller Munde. Man kann hier feiern und schlendern, das Letztere vor allem auf den vielen Märkten in dem kleinen Viertel. Hier findet man immer ein ausgefallenes Mitbringsel, ein antikes Buch, was man schon lange gesucht hat oder die neue Lieblingstasche…

17. Souvenir-Shopping
Man stellt sich doch jedes Mal die gleiche Frage, wenn man sich nach einigen Wochen Topflappen oder Kugelschreiber anguckt, die man im Urlaub gekauft hat: Was soll ich jetzt damit? Damit der Haufen an unnützem Kram nicht immer größer wird, sollte man überlegt an die Sache rangehen und nicht direkt alle Shops plündern, die es auch in Dublin an jeder Ecke gibt. Kleiner Tipp: Der Shop in der Bibliothek des Trinity College hat tollen Schmuck und Kleinigkeiten, die nicht an der jeder Ecke in Dublin zu kaufen gibt.

18. Ein Bierchen im Porterhouse

Das Porterhouse mitten im Zentrum von Dublin ist der ideale Ort für ein Päuschen vom Stadtbummel.

An Bier kommt man in Irland und vor allem auch in Dublin nicht vorbei, denn schließlich wird hier das tiefschwarze Guinness gebraut und auch gerne getrunken – und das auch in jedem Pub. Eine Alternative dazu bietet The Porterhouse, gleich gegenüber des Trinity College. Hier wird noch eigenes Bier gebraut und davon gleich mehrere Sorten. Es handelt sich dabei allerdings um eine Kette, die es auch schon in London und New York City gibt. Trotzdem sehr lecker!

www.theporterhouse.ie

19. Sightseeing
Stadtplan schnappen, den es schon am Flughafen gibt und los: Dublin ist voller alter Kirchen, pittoresker Bauten und anderen Sehenswürdigkeiten. Vieles ist fußläufig erreichbar, für weitere Strecken empfiehlt sich der Bus. Wer sich traut, kann sich auch ein Fahrrad leihen, hier zum Beispiel:

www.dublinbikes.ie

20. Whiskey, bitte!
Neben Bier wird in Irland natürlich auch Whiskey getrunken – und das nicht wenig. Will man mehr über die Herstellung erfahren und dazu ein Schlückchen probieren, lohnt sich ein Besuch der Jameson Distillery.
The Vat House in Temple Bar hat übrigens mitunter die größte Auswahl an Whiskey in ganz Dublin…

www.jamesonwhiskey.com

 

Text & Fotos: Petra Susa

"Wir sind selber leidenschaftliche Weltenbummler und möchten mit Ihnen unsere Passion teilen."

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