Blühendes Namaqualand – Südafrikas großer Auftritt

(Startbild: Von Winfried Bruenken (Amrum) – Eigenes Werk)

Still, ausgetrocknet und lebensunfreundlich – eine Gegend, die so karg und unfreundlich ist, dass einzig Sukkulenten dort überleben können, weil sie die Fähigkeit besitzen, viel Wasser speichern zu können und daher nicht auf Regenfälle angewiesen sind. Auch die süßen Erdmännchen schaffen es tatsächlich, diesen extremen Bedingungen zu trotzen – sie haben sich an die speziellen Lebensbedingungen angepasst. Das Namaqualand ist eine stille Landschaft, sonnenversengt und spärlich bewachsen. Trist, verlassen und alles andere als charmant sieht es den Großteil des Jahres im nordwestlichen Zipfel Südafrikas aus. Nicht aber in der Zeit von Ende August bis Oktober. Dann, wenn nach der großen Dürre die Regenfälle übers Land niedergehen und von heute auf morgen das schönste Naturspektakel Südafrikas herbeizaubern: Die Namaqualand-Blüte. Was umständlich klingt, bezeichnet das Aufblühen einer ganzen Region zu einem strahlenden Blütenmeer; zu einem Blumenteppich, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und zu den absoluten Überraschungen Südafrikas zählt.

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Ein Naturspektakel der besonderen Art: Die Wildblumen-Blüte in Südafrika.
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Hier bekommt man viele wunderschöne Blumen vor die Linse. (ASchick01_pixelio.de)

Warum nicht mal eine Blumen-Safari?

Orange mit Lila und roten Flecken – schon aus der Ferne funkelt einem der Blütenteppich mit all seiner Kraft entgegen. Aloen, Lilien, Afrikanische Goldblumen, Kapkörbchen und viele andere Pflanzen strahlen hier mit der Sonne und dem blauen Himmel um die Wette. Sogar zahlreiche endogene – also allein in dieser Gegend vorkommende – Blüten sind dabei, die wiederum allerlei Insekten ihre Lebensgrundlage bieten. Es sind also nicht nur tolle Fotomotive, die das Namaqualand für Reisende attraktiv macht – vielmehr kann man hier eine ganz besondere Symbiose der Natur erleben, die nicht nur Wissenschaftler aus aller Welt begeistert.

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Im Namaqualand kann man die Farben der Natur bewundern – so bunt ist Südafrika! (Dorothea Jacob_pixelio.de)
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Der Sonne entgegen… Auch diese Blume genießt ihr „Sonnenbad“ (Thomas Scholz_pixelio.de)
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In karger Landschaft zu überleben ist nicht einfach. (Verena N._pixelio.de)

Den Blüten verdankt die Region ihre Besucher

Etwa 5 Autostunden nördlich von Kapstadt zieht sich die Namaqualand-Route bis zur Grenze von Namibia hoch. Orte wie Garies, Kamieskroon, Springbok und das Diamantenschmuggler-Nest Port Nolloth sind sonst ziemlich unspektakulär, bilden aber gemeinsam mit der Gegend um Citrusdal, Clanwilliam, Lamberts Bay, Nieuwoudtville und Vredendal die besten Spots für eine Blumen-Safari. Wer nicht viel Zeit hat, der kann von Kapstadt aus einen Tagesausflug nach Postberg im West Coast National Park machen und dort einen ersten Eindruck dieses Naturspektakels bekommen. Übrigens geben verschiedene Flower-Hotlines tagesaktuell Auskunft darüber, was wo am schönsten blüht.

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Willkommen im Namaqualand. Dieses Highlight sollten Besucher in Südafrika nicht verpassen!
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Welch Augenschmaus… Südafrika macht es möglich! (Andreas Hermsdorf_pixelio.de)

Wer sich schon vor seiner Südafrika-Reise auf die Blütenpracht einstimmen möchte, der findet im Reiseblog Lilies Diary einen schönen Reisebericht zum Namaqualand.

Auch die Dokumentation „Namaqualand – Der Blumengarten Afrikas“ macht Lust auf mehr!

Oder aber euch überzeugen schon die hier gezeigten Bilder. Dann müsst ihr nur noch eines tun: Zum Telefonhörer greifen und mit unseren Reisespezialisten sprechen. Sie integrieren die Wüstenblüte im Namaqualand als einen von vielen Bausteinen in eure individuelle Reise nach Südafrika und/oder Namibia.

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