10 „unwirkliche“ Naturhighlights

Manche Orte dieser Erde sind so unwirklich, dass man seinen Augen kaum zu trauen wagt. Farben, Formen, Größe und Weite – all das kann uns erscheinen wie nicht von dieser Welt. Während einige Orte wirken wie die Kulisse für einen Fantasy-Film, könnten andere einem wilden Traum oder der Hand eines Malers entsprungen sein.  Wir nehmen euch mit auf eine Reise zu 10 surrealen Orten weltweit.

Palawan, Philippines

Mystisch und atemberaubend: Die Höhlen Palawans
Mystisch und atemberaubend: Die Höhlen Palawans

Vieles an der philippinischen Insel Palawan ist unwirklich – unwirklich schön. Das Wasser ist kristallklar und tiefblau, üppig bewachsene Felsen erheben sich aus dem Wasser und versteckte Lagunen laden zum Baden ein. Aber hier gibt es noch eine andere Sensation: Der Fluss Sabang schlängelt sich durch ein als UNESCO Welterbe eingetragenes Höhlensystem.  Versteckte Grotten, riesige Hallen und atemberaubende Kammern von bis zu 120 Meter Höhe versetzen Besucher ins Staunen. Das wollt ihr mit eigenen Augen sehen? Wir führen euch sechs Tage lang durch die Schönheit Palawans.

Sossusvlei, Namibia

Das Farbenspiel der Dünen in Sossusvlei.
Das Farbenspiel der Dünen in Sossusvlei.

In Namibia findet man vor allem eines: endlose Weite. Besonders beeindruckend ist die Landschaft allerdings in Sossusvlei, wo die Dünen der Wüste Namib eine Salz-Ton-Pfanne umschließen, deren weißer Grund sich eindrucksvoll gegen den leuchtend orangenen Dünensand abhebt. Wer sich hierher begibt, kann schnell vergessen, dass er noch auf dem Planeten Erde ist. Auch andere Orte Namibias werden euch den Atem rauben – wenn ihr sie alle sehen wollt, empfehlen wir euch eine Rundreise durch Namibia.

Salar de Uyuni, Bolivien

Totenstille und blendendes Weiß: Die Ebene des Salar de Uyuni.
Totenstille und blendendes Weiß: Die Ebene des Salar de Uyuni.

Strahlendes Weiß und Totenstille – auf einer Fläche von mehr als 10.000 km² erstreckt sich der Salzsee Salar de Uyuni in Bolivien bis zur Grenze zu Chile. Salzwaben soweit das Auge reicht lassen diesen Ort absolut unwirklich erscheinen.

Jökulsárlón, Island

Die Eisberge auf dem Gletschersee sind teilweise außergewöhnlich blau.
Die Eisberge auf dem Gletschersee sind teilweise außergewöhnlich blau.

Der Jökulsárlón ist der größte und bekannteste Gletschersee in Island. Berühmt ist er unter anderem für die in ihm treibenden Eisberge mit ihrer außergewöhnlichen Färbung: Die Eisbrocken sind tiefblau und teils schwarz meliert. An den Stränden des Sees liegen große Stücke Eis, als hätte sie jemand dort mit Absicht platziert. Zu sehen bekommt ihr dieses und viele weitere Naturphänomene z.B. auf einer Reise über die Ringstraße in Island.

Mount Tongariro, Neuseeland

Ein atemberaubender Anblick: Die Emerald Lakes im Tongariro Nationalpark.
Ein atemberaubender Anblick: Die Emerald Lakes im Tongariro Nationalpark.

Der 19,4 km lange Wanderweg des Tongariro Alpine Crossings gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Neuseeland. Wanderer, die die Strecke zwischen den Vulkanen meistern, wird es kaum wundern, dass hier zahlreiche Szenen für sowohl die „Herr der Ringe“-Trilogie als auch für den „Hobbit“ gedreht worden sind. Tiefschwarzes Vulkangestein, qualmende Erde und drei türkise, von goldenen Schwefelringen umrahmte Seen verleihen diesem Ort etwas absolut Mystisches. Diese Tageswanderung solltet ihr euch auf eurer Reise durch Neuseeland auf keinen Fall entgehen lassen!

Torres del Paine Nationalpark, Chile

Bis zu 2850 m ragen die Granitfelsen des Torres des Paine in den Himmel.
Bis zu 2850 m ragen die Granitfelsen des Torres des Paine in den Himmel.

„Türme des blauen Himmels“ bedeutet der Name des Torres del Paine Nationalparks. Namensgebend sind drei nadelartige Granitberge, die zwischen 2.600 und 2850 m hoch sind und steil in den Himmel ragen – ein bizarrer und faszinierender Anblick. Aber auch sonst ist der Nationalpark einen Besuch wert, wunderschöne Bergpanoramen und leuchtend blaue Seen machen ihn besonders für Wanderer zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. Ein Tag im Torres des Paine gehört zu jeder perfekten Reise durch Chile eindeutig dazu!

Lake Louise, Kanada

Fast unecht wirkt die Farbe des Lake Louise im kanadischen Banff Nationalpark.
Fast unecht wirkt die Farbe des Lake Louise im kanadischen Banff Nationalpark.

Wisst ihr noch, als man damals in der Grundschule Wasser immer ganz in blau gemalt hat, nur um später festzustellen, dass die meisten Seen in der Realität eigentlich immer eher schwarz oder grün sind? Eine traurige Erkenntnisse – die sich aber am Lake Louise im Banff Nationalpark revidiert! Der See hat eine wunderbar kräftige Farbe und ist idyllisch von Bergen umgeben. Wer solch atemberaubend schöne Nationalparks liebt, wird in Kanada glücklich werden.

Die Malediven

Wie gemalt: Die Inselwelten der Malediven.
Wie gemalt: Die Inselwelten der Malediven.

Wer an den weißen Stränden der Malediven steht und auf das Wasser blickt, das so klar ist, dass man darin die Fische, Korallen und Schildkröten schwimmen sehen kann, dem kann man verzeihen sollte er im ersten Moment nicht glauben wollen, dass dieser Ort tatsächlich echt ist. Was es sonst scheinbar nur im Film gibt, ist auf den Malediven Wirklichkeit: Ein Inselparadies wie aus einem Traum.

Sapa, Vietnam

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Reisterassen, soweit das Auge reicht. Die Berge Sapas wirken, als hätte man riesige Scheiben aufeinander geschichtet und aufgetürmt. Die Gegend gilt als „Wiege der vietnamesisches Kultur“, Traditionen werden hier intensiv gepflegt und werden in den Dörfern und auf quirligen Märkten erlebbar. Für Vietnam-Reisende ist Sapa ein absoluter Geheimtipp.

Die Arktis

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Kaum ein Ort zeigt sich so lebensunfreundlich wie die Artkis. Beißende Kälte, bizarre Eisformationen, riesige Gletscherzungen und blendend weißer Schnee soweit das Auge reicht. Gerade weil diese Umgebung sich dem Menschen so feindlich zeigt, hat sie jeher eine unglaubliche Faszination auf Abenteurer und Entdecker ausgeübt. Auch ohne eine waghalsige Expedition ins ewige Eis zu unternehmen kann man dieser Welt an einigen Orten ganz nahe kommen, z.B. in Spitzbergen.

Weitere surreale Orte

Habt ihr noch nicht genug? Noch mehr surreale Orte stellen wir euch in unserem Artikel „Träum ich oder wach ich?“ vor.

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