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Daniel Schüler

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„Die größte Sehenswürdigkeit die es gibt, ist die Welt – Sieh‘ sie dir an!“

– Kurt Tucholsky

Recht hat er, der werte Herr Tucholsky! Die Welt ist groß und wunderschön. Allem voran ist sie aber vor allem vielfältig und wir können uns glücklich schätzen, wenn wir überhaupt einen Teil von ihr zu sehen bekommen. Die Welt mit eigenen Augen sehen und erleben zu dürfen, für mich eine der schönsten Beschäftigungen, die ich mir vorstellen kann. Bei fast 200 Ländern auf dieser Erde ist es aber auch ganz klar, dass man Prioritäten setzen muss, wenn es um die Frage geht, wohin die nächste Reise führen wird. Doch es sind nicht nur Destinationen, wie Südafrika (wo ich es leider noch immer nicht hin geschafft habe) oder Myanmar, die auf meiner Reise-Bucketlist Platz finden, sondern auch und vor allem ganz bestimmte Aktivitäten, die ich unbedingt einmal erleben möchte. Geht es euch vielleicht auch manchmal so? Da sieht man Bilder von fernen Orten oder Videos über sagenhafte Abenteuer, bei denen man sofort weiß: diesen Traum werde ich mir irgendwann einmal erfüllen! Warum also nicht einfach mal die Wünsche auflisten und sich jedes Mal aufs Neue freuen, wenn man sie sich nach und nach erfüllt! Eine große Portion Inspiration für eure Bucketlist gibt es daher heute von Sonja von Join The Sunny Side für euch!

Mit Walhaien schwimmen

Schon mal darüber nachgedacht, mit Walhaien zu schwimmen? Wer jetzt bereits die berühmte Filmmusik aus „Der weiße Hai“ in seinen Ohren klingen hört, kann aufatmen. Tatsächlich gehören Walhaie zwar der Gattung der Haie an, sind aber vergleichsweise harmlos. Die riesigen Tiere, die durchschnittlich 10 Meter lang sind, haben zwar viel Appetit, allerdings nur auf Plankton. Tauchen kann man mit den Tieren beispielsweise am Ningaloo Reef in Westaustralien!

Hundeschlitten-Tour in Skandinavien

Mit dem Hundeschlitten durch eine zauberhafte Winterlandschaft brettern und abends gemütlich in einer Hütte einkehren und die Nordlichter beobachten. Einzig umgeben von unberührter Natur. Klingt ziemlich perfekt, oder? Auf meiner Bucketlist steht dieses Abenteuer auf jeden Fall noch und ich kann es kaum erwarten, diese Reise in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft antreten zu können.

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Mit dem Hundeschlitten durch die zauberhafte Winterlandschaft – wovon träumt ihr?

Ballonfahrt über die Tempel Myanmars

Über die Tempellandschaft von Bagan in Myanmar schweben – ganz sicher eine einzigartige Erfahrung, bei der man einfach einen atemberaubenden Blick auf die besonderen Sehenswürdigkeiten Myanmars haben muss.

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Atemberaubende Ausblicke sind im Ballon über Myanmar garantiert.

Mit dem Hubschrauber über das Great Barrier Reef

Diesen Wunsch habe ich mir selbst bereits erfüllt und kann von dieser wundervollen Erfahrung noch heute zehren! Die Größe des berühmten Korallenriffs hat mich überwältigt und erst als der Helikopter über das kilometerlange Riff geflogen war, konnte ich erst verstehen wie unfassbar groß und unglaublich schön dieses Fleckchen Erde doch ist.

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Das größte Korallenriff der Erde wirkt von oben noch eindrucksvoller.

Abenteuerschaukel in Neuseeland

Habt ihr schon mal etwas vom Nevis Canyon in Neuseeland gehört? Ganz verrückte Sachen kann man dort unternehmen, denn in der Schlucht wurde die weltgrößte Schaukel platziert, auf der man durch den Canyon schaukeln kann. Nervenkitzel vorprogrammiert!


Ihr schreibt fleißig an eurer eigenen Bucketlist? Dann haben wir hier noch ein paar Ideen für euch. Egal ob an der Zip-Line in den azurblauen Ozean hinein,  mit dem Quad durch die Wüste oder Rafting und Canyoning in der Dominikanischen Republik – für euch machen wir alles möglich. Sprecht uns einfach an.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

Das einstige Bild eines gefährlichen Ghettos, in dem Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität an der Tagesordnung stehen, ist schon viele Jahre nicht mehr aktuell, wenn man an das New Yorker Viertel Harlem denkt. Die Gegend hat sich verändert, weiß Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side, die bereits eine Zeit lang in New York gelebt und gearbeitet hat.

Die zweifache Renaissance

Die Geschichte Harlems, wie wir es heute kennen, beginnt Anfang des 20. Jh., als sich vor allem Afroamerikaner, die während der „Great Migration“ vor der Diskriminierung in den amerikanischen Südstaaten nach Norden flohen, in dem Gebiet ansiedelten. Zwischen 1920 und 1930 löste dieser Zuzug eine Bewegung – die berühmte Harlem Renaissance – aus, die die Blüte der afroamerikanischen Kunst inklusive legendären Jazz-Musikclubs wie dem „Cotton Club“ oder „Savoy Ball Room“ beinhaltete und Harlem auch noch heute prägt.

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Streetart ist in Harlem immer noch ein großes Thema.

Als sich jedoch nach dem Krieg die Lebensstandards nicht verbesserten, verwahrloste die Gegend zunehmend und bis zu den 70er Jahren hatte sich das Viertel in ein gefährliches Ghetto entwickelt, in dem Drogen, Arbeitslosigkeit und Kriminalität an der Tagesordnung standen. Es dauerte weitere zwanzig Jahre bis Harlem durch einen umfassenden Aktionsplan gegen die hohe Kriminalitätsrate in den 90er Jahren und großflächige Renovierungsmaßnahmen insgesamt aufgewertet wurde und damit sozusagen eine zweite Renaissance durchlebte.

Multikulturelles Viertel in New York

Harlem ist inzwischen weitestgehend sicher und hat sich zu einem hippen Viertel entwickelt. Heute wie 02damals ist die Gegend allerdings weniger für architektonische Highlights oder Sehenswürdigkeiten bekannt. Vielmehr für ihr besonderes Ambiente, das noch immer mit Jazzgrößen wie Louis Armstrong und legendärer Soulmusik in Verbindung gebracht wird. Sehenswert ist das Apollo Theatre, in dem bereits zahlreiche Musiklegenden wie beispielsweise die Jackson Five, Diana Ross, Marvin Gaye oder James Brown auftraten. Hübsch anzusehen sind auch die sanierten Brownstone Häuser. Den Besuch eines Gospelchors sollte man sich in Harlem auch nicht entgehen lassen (zum Beispiel in der Abyssinian Baptist Church, die immer mittwochs um 19:00 Uhr einen öffentlichen Gottesdienst anbietet).

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Heute ist Harlem weitestgehend sicher.

Die Erkundungstour durch Harlems ist außerdem bereits deshalb interessant, um einmal den Unterschied zur Schnelllebigkeit Midtowns zu erleben. Die Straßen in Harlem sind weder überfüllt, noch sind sie ausgesprochen ansehnlich, doch sobald man erst einmal ein Café oder Restaurant betritt, offenbart sich das lockere, multikulturelle Beisammensein der unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen.


Ihr wollt das hippe Viertel einmal selbst erleben? Wir bringen euch hin. Egal ob in Verbindung mit einer Shoppingtour, während einer Mietwagenrundreise, oder eurem Aufenthalt in einem grandiosen Stadthotel in unschlagbarer Lage mitten in New York – für jeden ist etwas dabei. Sprechen Sie uns an.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

 

Überkommt dich manchmal auch dieses seltsame Gefühl? Es beginnt mit einem Kribbeln in den Füßen und der Erkenntnis, dass die eigenen vier Wände auf einmal so langweilig und grau wirken. Allem voran ist da aber dieser unglaubliche Drang auszubrechen, Neues zu sehen und die Welt zu entdecken! Und eines ist klar, wenn dir die folgenden fünf Punkte irgendwie bekannt vorkommen sollten, ist die Diagnose zumindest für Sonja von Join The Sunny Side eindeutig: Du hast dich mit der Reisesucht angesteckt!

  1. Die Welt ist dein zu Hause

Ganz gleich wo es hingehen soll, Reisen macht dich einfach glücklich! Selbst wenn du nur ein paar Wochen unterwegs bist, fühlst du dich auf Reisen pudelwohl. Hotelzimmer? Hostel? Campervan? Total egal wie deine vier Wände aussehen – Hauptsache sie befinden sich nicht am selben Ort!

Hotelzimmer
Naa, Urlaub gefällig?
  1. Nach der Reise ist vor der Reise

Kaum von der letzten Reise zurückgekehrt, zieht es dich auch schon wieder raus in die weite Welt. Warum auch nicht, es gibt schließlich noch so viel davon zu sehen! Viel zu viele Abenteuer warten „dort draußen“ auf dich, um das nächste Jahr an ein und demselben Ort zu verbringen. Sind die Koffer also ausgepackt, begibst du dich gleich wieder auf die Suche nach neuer Reiseinspiration. Australien, Malediven oder doch Namibia? Da ist es auf jeden Fall wieder, dieses Kribbeln in den Füßen …

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Der traumhafte Strand der Malediven – verlockend, oder?
  1. Urlaubsziel Balkonien? Never ever!

Ein ganz schlimmes Symptom der Reisesucht ist das ständige Verlangen nach dem In-die-Ferne-schweifen. Urlaub zu Hause verbringen? Für dich undenkbar! Raus in die Welt oder zumindest auf zum nächsten Abenteuer – ganz gleich ob auf der Erkundungstour durch die nächste Großstadt oder dann doch die Safari-Reise durch Botswana.

Großstadt
Hört ihr die Großstadt schon rufen?
  1. Dein Instagram-Feed gleicht einem Reisekatalog

Sind wir mal ehrlich, lieben und hassen wir nicht alle diese Instagram-Accounts , auf denen ständig neue Reisebilder auftauchen? Hassen, weil wir die Fotos nur neidisch betrachten können und am liebsten gleich in den nächsten Flieger steigen würden. Lieben, weil die Welt einfach die schönste Sehenswürdigkeit ist, die es gibt und – so lehrte es uns schon Tucholsky – wir sie uns (verdammt nochmal) endlich anschauen sollten!

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Die Reisesucht hat euch gepackt? Dann schnell rein in den nächsten Flieger.
  1. Reiseentzug? Brauchst du nicht!

Wie das so mit den Süchten ist, braucht man ab und an einen kleinen Entzug. Nicht so bei der Reisesucht. Die Welt ist viel zu groß, um auf das Reisen zu verzichten! So redest du es dir zumindest ein, was ein klares Indiz für das bereits fortgeschrittene Stadium deiner Krankheit ist.


Ihr leidet eben so an der Krankheit wie wir? Dann gebt auch ihr euch dieser Krankheit hin und schaut euch schnell euer nächsten Ziel aus. Wir helfen euch gerne bei der Planung.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globu

Ein Roadtrip durch Irland bietet nicht nur grandiose Landschaften, hübsche Städte und Dörfer, sondern auch ein weiteres Highlight: die Übernachtung in typischen irischen Bed and Breakfasts. Warum man während des Aufenthalts auf der grünen Insel unbedingt mindestens einmal in einem solchen B’n’B übernachten sollte, das erzählt uns Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side am heutigen #SunnySideSunday.

Das typische B’n’B-Paket in Irland

Auf eines hatte ich mich vor meiner Reise durch den Südwesten Irlands bereits besonders gefreut: das Übernachten in den, für Irland so typischen Bed and Breakfasts. Tja liebes Air B’n’B, das Rad hast du ganz sicher nicht neu erfunden, denn die Übernachtung bei Einheimischen haben die Iren bereits seit Jahrzehnten perfektioniert. In jeder Stadt und jedem Dorf stehen den Reisenden in Irland zahlreiche B’n’Bs zur Verfügung. Für kleines Geld laden die Einheimischen zur Übernachtung ein und verwöhnen die Gäste am nächsten Morgen zusätzlich noch mit einem irischen Frühstück. Meistens handelt es sich dabei um ein ganz traditionelles „Full Irish Breakfast“ mit Spiegelei, Speck, Würstchen, Black and White Pudding (kein „Pudding“, wie wir ihn kennen, sondern Leber- und Blutwurst), Baked Beans und Toast.

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So sieht das typische Frühstück in Irland aus.

Unter sympathischen Iren

Im Gegensatz zur Übernachtung im Standard-Hotelzimmer, sind die B’n’Bs meist sehr liebevoll und individuell eingerichtet, was die Zimmer somit besonders gemütlich wirken lässt. Oft gab es in den Häusern auch Wohnzimmer, in denen sich alle Gäste aufhalten konnten – man fühlt sich also gleich irgendwie wie zu Hause! Der größte Pluspunkt sind aber natürlich die Iren selbst. Stets bemüht und total freundlich kümmern sie sich um ihre Gäste, stehen bei Fragen mit Tipps und Tricks für das nächste Ausflugsziel zur Seite und hatten immerzu große Lust, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Die oftmals aberwitzigen Geschichten über Kneipentouren oder irische Bräuche und Eigenarten endeten meist mit amüsierenden Anekdoten und dementsprechend großem Gelächter unter den Gästen. B’n’Bs bieten daher einfach eine tolle Möglichkeit, den ein oder anderen Iren oder auch andere Gäste von überall auf der Welt kennen zu lernen. Wer Spaß daran hat, sich unter das irische Volk zu mischen und im wahrsten Sinne des Wortes Land und Leute kennen zu lernen, der sollte die typische irische Unterkunftsart während der Irlandreise auf keinen Fall missen!

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Die B’n’B-Unterkünfte überraschen euch nicht nur mit Ihrer Lage.

Ihr wollt die B’n’Bs selbst einmal versuchen? Auf unserer Mietwagenrundreise ist das kein Problem. Dabei könnt ihr selbstverständlich auch die zahlreichen versteckten Schätze der Insel erkunden. Und wenn ihr schon mal dabei seid: Ein Besuch im Guinness Storehaus darf ebenso wenig fehlen wie ein Abstecher zum ehrwürdigen Trinity College. Sprecht uns einfach an, wir beraten euch gerne.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

 

Auf Tuchfühlung mit den heimlichen „Stars“ der Everglades – den Alligatoren – war Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side erst vor ein paar Wochen. Heute erzählt sie uns, warum das auch schon mal Nervenkitzel pur bedeuten kann.

Das wilde Florida

Palmengesäumte Straßen, weiße Sandstrände und natürlich die fabelhaften Everglades! Ganz klar, das ist Florida! Anfang des Jahres erst habe ich den südlichsten Bundesstaat der USA unsicher gemacht und mich auf einen Roadtrip durch die Sonne Floridas begeben. Das riesige Naturschutzgebiet, welches Heimat einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist, durfte auf der Reiseliste selbstverständlich nicht fehlen. Raus in die Natur und rein in das „wilde“ Florida – eine willkommene Abwechslung zu den protzigen Luxusvillen von Palm Beach und Miami.

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Darf auf keiner Reiseliste fehlen: ein Besuch der Everglades.

Unter Alligatoren und Tigerpythons

Da staunt man schon nicht schlecht, wenn man auf einmal den ersten Riesenalligator am Wegesrand entdeckt. Und obwohl er sich da so seelenruhig in der floridianischen Sonne aufzuwärmen scheint, bedeutet die Begegnung Nervenkitzel pur! Denn wenn es darauf ankommt, können die großen Kaltblüter auch schon einmal ziemlich schnell zuschnappen, weshalb ich dann doch lieber einen ehrfürchtigen Sicherheitsabstand halte. Doch die Alligatoren sind nicht die einzigen Reptilien in den Everglades. Tatsächlich macht sich seit einigen Jahren die Tigerpython in dem großen Feuchtgebiet breit und ist inzwischen zu einer regelrechten Plage geworden. Die – so wird es vermutet – von Privatpersonen eingeschleppte Schlangenart, die in den Everglades keine natürlichen Feinde vorfindet, stellt eine so große Bedrohung der einheimischen Tierwelt dar, dass einige Säugetiere in gewissen Gebieten der Everglades bereits nicht mehr vorzufinden sind.

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Genügend Abstand halten ist bei Alligatoren stets eine gute Idee.

Mit dem Boot durch die Mangrovenwälder

Bei der Bootstour durch die dichten Mangrovenwälder der Everglades versucht man dann besser auch gar nicht daran zu denken, dass die nächste Python sich gerade vielleicht schon ganz nah am Boot entlang schlängelt. Den Fokus sollte man hier ohnehin lieber auf das beeindruckende Mangrovendickicht legen. Die engen Wasserwege, die sich durch den Mangrovenwald bahnen, kann man nicht nur mit geführten Motorbooten, sondern sogar selbst mit dem Kanu erkunden. Eines ist klar, die Everglades sind ein Highlight des Florida-Urlaubs, die nicht nur mit einer unvergleichlichen Landschaft, sondern auch einer gehörigen Portion Abenteuerfeeling auf den Besucher warten.

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Mit einem kleinen Boot geht es durch den beeindruckenden Mangrovendickicht.

Ihr habt nun selbst Lust auf ein kleines Abenteuer und die großartige Landschaft? Wir bringen euch hin! Soll es beispielsweise eine Sumpfboot-Tour werden? Oder dürfen wir euch gleich einen Kurztrip in eines der populärsten Reiseziele der Welt, nach Miami, organisieren? Selbstverständlich könnt ihr auch gleich auf einer längeren Reise viele der Faszinationen des Sonnenstaates Florida kennenlernen. Sprecht uns an, wir beraten euch gerne, um eure Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

 

New York, New York – eine Stadt der Superlative, in der nichts unmöglich, alles irgendwie ein bisschen verrückt, laut und selbstverständlich überdimensional groß ist. Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side hat bereits im Big Apple gelebt und gearbeitet und erzählt uns heute fünf Fakten, die ihr sicher noch nicht über New York wusstet.

  1. Manhattan Night Court

In New York hat jeder vorläufig Festgenommene das Recht, innerhalb von 24 Stunden von einem Richter angehört zu werden. Da aber in der Millionenstadt täglich so viele Menschen festgenommen werden, reichen die üblichen Gerichtszeiten, wie wir sie beispielsweise auch aus Deutschland kennen, nicht aus, sodass die Stadt die Arbeitszeiten auf die Abend- und Nachtstunden erweitern musste. Täglich öffnet demnach von 17.30 bis 1.00 Uhr nachts das sog. Night Court, vor dem jährlich über 100.000 Fälle verhandelt werden. Diesen öffentlichen Verhandlungen kann man übrigens auch beiwohnen und sich das Spektakel aus dem Zuschauerraum ansehen.

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Viel zu tun: In New York wird auch bei Nacht vor Gericht verhandelt.
  1. Spekulationen über Spekulationen

Im Stadtviertel Tribeca (Downtown Manhattan) steht ein Haus, das keine Fenster besitzt. Um den riesigen Klotz, der von außen recht unheimlich aussieht und genauso gut das New Yorker Quartier der NSA (was tatsächlich vermutet wird), wie das geheime Lager der Men in Black sein könnte, gibt es zahlreiche Spekulationen. Denn seitdem um die Jahrtausendwende der Internet- und Telefonanbieter AT&T aus dem Gebäude ausgezogen ist, scheint tatsächlich niemand so genau zu wissen, was sich hinter der Fassade dieses seltsamen Gebäudes befindet. Auch Google kann in diesem Fall keine klare Antwort liefern. Tippt man nur mal die Adresse „33 Thomas Street“ ein, wird als Auswahlmöglichkeit sofort „Conspiracy“, also Verschwörung aufgeführt.

Schon mysteriös, oder? Das Haus in der 33 Thomas Street hat keine Fenster.
  1. Der kurioseste Fakt

Und wenn ihr nun dachtet, es kann nicht mehr unheimlicher werden, habe ich noch diesen kuriosen Fakt für euch: Albert Einsteins Augäpfel befinden sich in einem New Yorker Schließfach.

  1. Was die New York Times mit dem Times Square zu tun hat

Wusstet ihr, dass der Times Square seinen Namen der New York Times zu verdanken hat? Tatsächlich hieß der berühmte Platz früher „Longacre Square“, wurde aber 1904 in Times Square umbenannt als die Zeitung ihre Redaktion dort eröffnete. Heute befindet sich die New York Times Redaktion übrigens ein paar Blocks weiter Richtung Westen gegenüber dem Bus- und Bahnterminal „Port Authority“.

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Hättet ihr’s gewusst? Der Times Square verdankt seinen Namen der New York Times.
  1. Eine Zeitkapsel für das Jahr 3000

In New York befinden sich einige der berühmtesten Museen inklusive weltbekannter Kunstwerke, wie solche des Metropolitan Museum of Art oder des Museum of Modern Art. Vor dem American Museum of National History (in dem übrigens auch der Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller spielt), befindet sich darüber hinaus aber auch noch ein wahrer Jahrtausendschatz. Die Rede ist von einer Zeitkapsel, die die New York Times ins Leben gerufen hat und welche nicht geöffnet werden darf, bis der 1. Januar 3000 gezählt ist. Inhalt der Kapsel sind Gegenstände, die das Leben im 20. Jahrhundert symbolisieren sollen, darunter unter anderem eine Fellprobe des geklonten Schafes Dolly, eine Penicillinprobe, ein Mobiltelefon und eine Computermaus.


Hand auf’s Herz: Hättet ihr das gewusst? Selbstverständlich hat Weltstadt noch sehr viel mehr zu bieten. Wenn ihr New York also selbst man genauer unter die Lupe nehmen wollt, sprecht uns an. Auf eurer Reise werden euch dann mit Sicherheit auch noch ein paar kuriose Fakten begegnen.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

Nur knapp 60 km westlich von Sydney in Australien gelegen, kann man in ein zauberhaftes Regenwaldgebiet entfliehen, das sich über 300 km entlang der australischen Metropole erstreckt. Warum sich ein Ausflug dorthin lohnt, verrät uns Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side.

Dem Großstadtdschungel entfliehen und in eines der schönsten Regenwaldgebiete des australischen Bundesstaates New South Wales eintauchen: Die nur knapp 60 km von Sydney entfernten Blue Mountains bieten sich besonders gut für einen Tagesausflug während der Reise in die urbane Metropole an.

Die Blauen Berge in Australien

Die „Blauen Berge“ verdanken ihren Namen dem Dunst, den man nur dann entdeckt, wenn man das weitläufige Eukalyptusgebiet aus der Ferne betrachtet.

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Wie entsteht der blaue Dunst über den Blue Mountains?

Die Blätter der zahlreichen Eukalyptusbäume sondern in der heißen Sonne Eukalyptusöl ab, wodurch ein feiner, bläulich gefärbter Dunst entsteht, der sich über das gesamte Waldgebiet legt. Aufgrund der Vielfalt an unterschiedlichen Eukalyptusbäumen wurden die Greater Blue Mountains sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Was es zu sehen gibt

Die Blue Mountains vereinen atemberaubende Aussichten, steile Klippen und tiefe Täler, die unzählige Tierarten beherbergen. Das Gebiet ist gut erschlossen und für Bushwalks, Canyoning und Klettern bekannt und beliebt. Über 800 Stufen führt der „Giant Stairway“ die Abenteurer bis ins Tal hinab – mit der Gondel oder der steilen Bergbahn geht es dann deutlich schneller wieder nach oben.

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Abwärts: Mehr als 800 Stufen geht’s auf dem Giant Stairway in die Tiefe.

Die Legende der Three Sisters

Einer der beeindruckendsten Anblicke werden dabei die „Three Sisters“ sein. Zudem drehen sich um die ungewöhnliche Felsformation viele Legenden. Nach einer von ihnen soll es sich bei den drei säulenartigen Felsen um die Schwestern Meehni, Wimlah und Gunnedoo handeln, in welche sich drei Brüder eines anderen Stammes verliebt hatten, diese nach Stammesrecht aber niemals hätten heiraten dürfen. Da die drei Brüder dies nicht wahrhaben wollten, beschlossen sie, die Schwestern zu entführen. Nicht kampflos wollte der eigene Stamm die Schwestern jedoch gehen lassen, weshalb der Stammesälteste sie zu ihrem eigenen Schutz in Stein gemeißelt haben soll.

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Um die „Three Sisters“ in Australien ranken sich viele Legenden.

Ehe er den Zauber rückgängig machen konnte, wurde er allerdings selbst getötet und überließ die Schwestern ihrem Schicksal auf Ewig versteinert worden zu sein. Auch wenn viele unterschiedliche Versionen der Geschichte erzählt werden, so bewirken sie vor allem eines: diese seltsame Steinformation umgibt etwas Mystisches, was sie für den Betrachter nur noch beeindruckender wirken lässt.


Ihr mögt selbst einmal die „Blauen Berge“ erkunden und euch auf die Spur der vielen Legenden begeben? Dann sprecht uns an, denn mit itravel kann auch euer Australien-Abenteuer schon bald beginnen.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

San Francisco – die Stadt der Ideen und Künstler, der Golden Gate Bridge und der Cable Cars. Eine Reise in die kalifornische Metropole lohnt sich immer. Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side verrät euch fünf Aktivitäten, die unbedingt auf der Reiseliste stehen sollten – ganz gleich, ob man die Stadt schon einmal besucht hat oder zum ersten Mal dorthin reist.

Golden Gate Bridge

Seien wir mal ehrlich, an der Golden Gate Bridge führt bei einer Reise nach San Francisco kein Weg vorbei und das sollte er auch gar nicht. Denn auch wenn man das Wahrzeichen der Stadt schon auf unzähligen Fotos gesehen haben sollte, so ist es noch einmal etwas ganz Anderes, diese beeindruckende Brücke „live und in Farbe“ vor sich zu sehen und ich kann mir kaum vorstellen, wie man sich jemals daran satt sehen könnte. Der Aussichtspunkt auf der Conzelman Road in der Golden Gate National Recreation Area hat mir am besten gefallen und auch, wenn es dort oben schon mal ganz schön windig sein kann, der Blick auf die Brücke ist atemberaubend schön.

Reisebloggerin Sonja vor der Golden Gate Bridge.
Die Golden Gate Bridge muss man gesehen haben, wenn man in San Francisco ist – dachte sich auch Reisebloggerin Sonja.

The Haight

Ob North Beach, Nob Hill, China Town oder Russian Hill. Die Stadtviertel San Franciscos sind sehr verschieden und jedes für sich interessant. Besonders unterhaltend fand ich den Streifzug durch das Viertel „The Haight“, in dem einst die Flower-Power Bewegung ihre Hochburg errichtet hatte. Von den Hippies der 60er ist zwar hier nicht mehr allzu viel zu sehen, allerdings ist Haight-Ashbury heute noch ein alternatives Viertel mit einem ganz besonderen Flair.

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Ein kurzer Ausflug nach China-Town? Der darf selbstverständlich nicht fehlen.

Painted Ladies

Aus zahlreichen Filmen und Serien bekannt sind die „Painted Ladies“ am Alamo Square. Die, in verschiedenen Farben bunt angestrichene, viktorianische Häuserreihe vor der Skyline der Stadt ist ein einmaliges Postkartenmotiv und auf jeden Fall einen Ausflug wert. Mit dem Coffee to go in der Hand kann man sich hier einfach mal im Alamo Square Park niederlassen und den schönen Ausblick genießen.

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In vielen Vierteln zeigt sich die Stadt auch von ihrer künstlerischen Seite.

Sausalito

Durch die Golden Gate Bridge verbunden befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite von San Francisco die kleine Hafenstadt Sausalito. Gemütlichen Schrittes kann man hier durch viele kleine Boutiquen bummeln, in einem der schicken Restaurants einkehren und am Hafen entlang flanieren. Ein kontrastreicher Ausflug zu den langen Fußmärschen durch das hügelige San Francisco.

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Auch für einen gemütlichen Spaziergang bietet San Francisco genau das richtige Flair.

Kulinarische Experimente

Schlemmen in San Francisco? Nichts leichter als das. Keine andere Stadt an der US-amerikanischen Westküste wird kulinarisch mehr zu bieten haben als San Francisco! Ganz gleich ob man Lust auf italienisch, thailändisch, chinesisch, spanisch, Meeresfrüchte oder einen guten Burger hat, die Auswahl ist unglaublich und wenn man möchte, kann man hier an einem Tag kulinarisch gleich in zahlreichen verschiedenen Ländern verbringen.


Auch mit itravel könnt ihr die Highlights von und in San Francisco erleben – sprecht uns gerne an.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

Eines ist klar: Wer die Farbe Orange nicht mag, ist im Bryce Canyon National Park in Utah fehl am Platz. In den verschiedensten Orange-Schattierungen erstreckt sich der fälschlicherweise als Schlucht bezeichnete Nationalpark einzigartig vor dem Auge des Betrachters und macht ihn zu einem unvergleichlichen Erlebnis während der Reise durch den Westen der USA. Sonja von Join The Sunny Side berichtet für euch über ein Meisterwerk der Natur.

Der erste Blick über die mit Tausenden von faszinierenden Felsformationen, den sog. „Hoodoos“, gefüllten natürlichen Amphitheater im Bryce Canyon National Park lässt staunen. Beinahe unwirklich erscheint der Anblick des orangenen Naturspektakels, wenn man auf einem der zahlreichen Aussichtspunkte kurz innehält und zu begreifen versucht, welch wunderschönen Ort auf dieser Erde uns die Natur da mal wieder geschenkt hat. Die bis zu 60 Meter in die Höhe ragenden Zapfen bilden ein so beeindruckendes Kunstwerk, bei dem man sich kaum vorstellen kann, dass es allein die Natur gewesen sein soll, die dieses Meisterwerk geschaffen hat.

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Der Bryce Canyon erweckt den Eindruck eines natürlichen Amphitheaters.

Keine Schlucht im eigentlichen Sinne

Entstanden ist der fälschlicherweise als Canyon („Schlucht“) bezeichnete Bryce Canyon über Millionen von Jahre hinweg durch ein Zusammenspiel von Wassermassen, Eis und Erosion. Tatsächlich wird eine Schlucht jedoch dadurch ausgezeichnet, durch die Wasserkraft eines Flusses geschaffen worden zu sein, der sich über viele Jahre einen Weg durch das Gestein bahnt und die Gesteinsschichten so nach und nach abträgt. Bestes Beispiel ist der im benachbarten Bundesstaat Arizona gelegene Grand Canyon, der durch die Wassermassen des Colorado Rivers geformt wurde. Doch ob nun Canyon oder nicht, beeindruckend bleibt der Bryce Canyon in jedem Fall und als ich das erste Mal die ungewöhnlichen Hodoos vor mir sah, konnte ich es kaum abwarten, den Nationalpark nicht nur „von oben“ zu betrachten, sondern auch tatsächlich einmal in das Tal hinunter zu spazieren.

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Auch der Blick vom Tal hinauf ist einen Besuch des Bryce Canyon wert.

Ein unvergleichlicher Anblick

Denn eine Wanderung in den Canyon hinein bietet die Möglichkeit, den Nationalpark noch einmal von einer ganz anderen Facette kennenzulernen. Die Farbenspiele „hier unten“ sind magisch, die Umgebung irgendwie merkwürdig, beeindruckend und zugleich einfach nur wunderschön. Und auch wenn man in dieser ungewöhnlichen Kulisse hinter der nächsten Ecke beinahe ein Fabelwesen erwarten würde, so trifft man hier einige der tierischen Bewohner des Parks. Darunter unter anderem kleine Zieseln, die unbekümmert über die Wanderwege hopsen und eine wahre Attraktion für die Reisenden darstellen. Schön haben sie es hier, in ihrer orangefarbenen Märchenwelt und es fällt beinahe schwer diesen magischen Ort wieder zu verlassen.

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Eine Begegnung mit einem Ziesel im Bryce Canyon ist keine Seltenheit.

Obwohl der Westen der USA einiges zu bieten hat: Unvergleichlich bleibt der Anblick des Bryce Canyon und macht ihn somit zu einem unvergesslichen Erlebnis während der USA-Reise.


Auch ihr möchtet die unglaublichen Naturschauspiele rund um den Bryce Canyon in den USA mit itravel erleben? Sprecht uns einfach an.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

Beeindruckende Steilküsten, kilometerlange Sandstrände und türkisblaues Wasser – was wie Werbung für Fernreiseziele wie Hawaii oder Neuseeland klingt, können wir sogar „gleich um die Ecke“ erleben, wie uns Travelbloggerin Sonja von Join The Sunny Side heute erzählt.

Fünf Halbinsel ragen im Südwesten Irlands auf den Atlantik hinaus, weshalb diese auch als „Five Fingers“ bezeichnet werden. Star unter den Halbinseln ist sicherlich der berühmte „Ring of Kerry“, der in Reiseführern oftmals als das Highlight des gesamten Südwestens der grünen Insel angepriesen wird. Im Sommer ist es dort tatsächlich so voll, dass Touristikbüros oftmals raten, die Tour schon in den frühen Morgenstunden zu beginnen, damit die Straßen noch nicht allzu überfüllt sind.

Viel weniger erfährt man unberechtigterweise allerdings über die Dingle Peninsula – ein absolut unterschätztes Highlight auf dem Roadtrip entlang der Westküste des Landes. Denn tatsächlich verstecken sich auf der Halbinsel einige der vielleicht schönsten Fleckchen Europas, die ich bisher sehen durfte. Kilometerlange Sandstrände, atemberaubende Wanderwege und türkisblaues Wasser, das man eher von Bildern aus Thailand kennt und weniger mit Irland in Verbindung bringen würde. Doch das Beste kommt ja erst noch: Irland erreicht man von Deutschland aus in gerade einmal knapp zwei Flugstunden und kann ganz ohne Jetlag auf eine der schönsten Rundreisen aufbrechen, die Europa zu bieten hat.

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Einmal mit dem Auto an der Küste Irlands entlang.

Panoramastraße an der Atlantikküste

Wenn die Dingle Peninsula dann doch einmal den Weg in einen Reiseführer gefunden hat, liest man oftmals über den Slea Head Drive – eine knapp 30 km lange Panoramastraße, die sich besonders kurvenreich am äußeren westlichen Zipfel der Halbinsel, dem „Slea Head“, entlangschlängelt. Fast alleine ist man hier draußen, einzig umgeben von unbelassener Natur auf der einen und dem unbändigen Ozean auf der anderen Seite. Ganz entspannt und ohne viel Trubel kann man sich von dem beeindruckenden Panorama verzaubern lassen und wird beinahe hinter jeder Kurve auf ein Neues von der wundervollen Natur überrascht.

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Der Aussichtspunkt am Slea Head Drive – ein Muss für jeden Irland-Urlauber.

Über die Berge durch das Landesinnere

Doch nicht nur die Küste hat einiges zu bieten. Über den Connor Pass durchquert man das Landesinnere der Halbinsel und könnte fast meinen, man befände sich schon wieder an einem ganz anderen Ort, so verschieden ist die Natur hier im Vergleich zu den Steilklippen am Wasser. Beinahe trocken wirken die sonst in saftiges Grün getauchten Wiesen vom Gipfel des Passes aus. Doch genau diese Vielfalt macht Irland aus: So grün es an vielen anderen Orten der Insel auch sein mag, so karg kann die Natur in den Höhenlagen aussehen. Ganz gleich, ob im Tal oder im  Gebirge, vielfältig und atemberaubend schön zeigt sich die Dingle Peninsula von ihren vielen unterschiedlichen Seiten und bekräftigt einmal mehr, wie lohnenswert eine Reise nach Irland doch ist.

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Saftiges, grünes Gras? In Irland ist das nicht überall zu finden.

Auch mit itravel könnt ihr die Vielfalt von Irland erleben – sprecht uns einfach an.


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.