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Viktoria Vree

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Ich bin von der abwechslungsreichen Tierwelt Afrikas einfach hin und weg. Zu einem Traumurlaub in Südafrika gehört für mich daher natürlich auch eine Safari dazu. Ich hatte bisher viel Glück und konnte unter anderem aus nächster Nähe beobachten, wie Löwen und Hyänen um Beute streiten, Nilpferde in einem Wasserloch entspannen und Elefantenherden nur wenige Zentimeter von mir entfernt gemächlich durchs Gebüsch schreiten. Damit auch ihr eine unvergessliche Zeit in meiner Wahlheimat verbringt, empfehle ich euch diese Nationalparks und Game Reserves:

Krüger Nationalpark

Der größte und wohl auch bekannteste Nationalpark in Südafrika ist der Krüger Nationalpark. Ich begebe mich hier – ausgestattet mit einer detaillierten Karte, die in den Shops der größeren Camps verfügbar ist – immer wieder mit großer Euphorie auf die Spur von wilden Tieren. Am einfachsten ist es, die Big Five – Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn – im südlichen Teil des Parks zu entdecken. Im Gegensatz zum Norden ist der Süden nicht so dicht bewuchert, sodass man definitiv bessere Chancen hat, sämtliche Tierarten zu erspähen. Ganz gleich, ob ihr mit eurem Partner in einer schicken Luxuslodge oder mit der ganzen Familie auf einem Zeltplatz übernachtet, ihr solltet unbedingt eine Pirschfahrt mit einem erfahrenen Ranger buchen. Meine Favoriten sind die Touren während des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs, wenn die ohnehin schon atemberaubende Kulisse in warme Pastelltöne getaucht wird. Außerdem kann ich bestätigen, dass man zu diesen Zeiten fast immer Löwen, Leoparden und Geparden sieht. Ganz begeistert bin ich auch von den nächtlichen Fahrten, da sich der Nationalpark dann noch einmal von einer ganz anderen Seite zeigt. Zu später Stunde sind zahlreiche Tiere wie Wildkatzen, Eulen und Stachelschweine unterwegs.

Riebesel, Katharina_Kruger Nationalpark
Nashörner gehören zu den beeindruckendsten Bewohnern Südafrikas.

Addo Elephant Park

Wenn ihr auf eurer Südafrikareise nicht viel Zeit habt und trotzdem ein Safari-Erlebnis unterbringen möchtet, ist der Addo Elephant Park die richtige Wahl. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Tag vollkommen ausreicht, um gemütlich durch den gesamten Addo zu fahren. Ich habe einen Besuch des Nationalparks bisher immer mit einem Roadtrip entlang der Garden Route verbunden. Unweit vom zentralen Gate gibt es ein Restaurant, wo leckere Steaks und Salate angeboten werden, sowie ein Besucherzentrum samt Museum. Wie der Name des Parks bereits verrät, gibt es im Addo hauptsächlich Elefanten – genauer gesagt rund 600 der prächtigen Giganten. Warzenschweine – von Besuchern und Einheimischen liebevoll Pumba genannt – und die Antilopengattung Kudu gehören zu weiteren Tieren, die mir hier immer wieder vor die Kamera laufen. Normalerweise ziehen sich die Elefanten gerne in die Büsche zurück, aber nach regenreichen Tagen können sie dem frischen Gras auf den offenen Rasenflächen nicht widerstehen. Mit etwas Glück bekommt ihr sogar einen der Löwen zu sehen – dies war mir jedoch nicht bei jedem meiner Besuche gegönnt. Aus meiner Sicht sind die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner ein weiteres Highlight des Addo Elephant Park.

iSimangaliso Wetland Park

An der Ostküste Südafrikas herrscht, anders als bei mir in Kapstadt, dank des Indischen Ozeans ganzjährig ein eher tropisches Klima. In dem iSimangaliso Wetland Park, unweit von der Grenze zu Mozambique entfernt, fahrt ihr durch ein regenwaldähnliches Gebiet. Wer wie ich von Krokodilen, Nashörnern und Nilpferden fasziniert ist und die Tiere schon immer mal in ihrem ursprünglichen Lebensraum beobachten wollte, wird hier gleich zwei Speicherkarten für seine Kamera benötigen. Ich spreche da aus Erfahrung. Der Park ist definitiv weniger überrannt als die größeren Nationalparks. Mich hat vor allem der abenteuerliche Dschungelcharakter sofort überzeugt. Das Gebiet ist auch das Zuhause von Schildkröten und diversen Affenarten. Südlich des Nationalparks befindet sich St. Lucia, wo ich bislang immer übernachtet habe. Das Besondere an dem Städtchen ist, dass hier nachts Hippos durch die Straßen laufen. Ich musste auf dem Weg vom Restaurant zu meiner Unterkunft an einem Abend akzeptieren, dass die Nilpferde eine der Straßen zu ihrem Revier erklärt haben und den Weg partout nicht freigeben wollten. Obwohl die Tiere liebenswert aussehen, sollte man lieber einen großzügigen Sicherheitsabstand einhalten.

Riebesel, Katharina_Wetland Park
Sehen niedlich aus, können aber durchaus gefährlich werden – Südafrikas Flusspferde.

Kgalagadi Transfrontier Park

Ihr wollt im Safariurlaub einfach nur abschalten und dem Touristentrubel entkommen? Dann solltet ihr ein langes Wochenende im Kgalagadi Transfrontier Park einplanen, der Teile von Südafrika sowie Botswana umfasst und an Namibia grenzt. Wer wie ich gerne Landschaften fotografiert, hat hier die Möglichkeit, die roten Dünen der Kalahari-Wüste einzufangen. Einheimische, die in der Gegend jedes Sandkorn kennen, haben viele Geschichten über die Vergangenheit der Region parat. Der Name „Kgalagadi“ bedeutet übersetzt übrigens so viel wie „Ort des Durstes“ und passt daher wunderbar zu dem Nationalpark. Für mich erzeugen solche Regionen, die abseits von Großstädten liegen, oftmals noch viel authentischer ein gewisses Afrikafeeling. Große Herden von Gnus, Elanantilopen sowie Springböcke prägen hier das Landschaftsbild. Für mich muss nicht bei jeder Safari ein Löwe an jedem zweiten Baum sitzen und dieser Nationalpark beweist, dass es ebenso spannend ist, andere Tierarten oder einfach nur die Landschaft zu genießen.

Riebesel, Katharina_Gnu_Frontier Park
Wer beäugt hier wen? Dieses Gnu ist mindestens so neugierig wie ihr …

Aquila Private Game Reserve

Für Städteurlauber in Kapstadt gibt es mehrere Möglichkeiten, nahe der Metropole Giraffen, Zebras und Co zu erleben. Das Aquila Private Game Reserve ist eine davon. Ich bin bereits mehrmals mit Gästen aus Deutschland in das private Reservat gefahren, das von Kapstadt aus in rund zweieinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist. Von einer rund dreistündigen Safari im Jeep über Ausritte bis zu Verwöhnwochenenden kann ich hier alles empfehlen. Das Essen ist super und im Sommer können sich auch Tagesbesucher im Pool abkühlen – inklusive Blick aufs Wasserloch. Wie in den meisten kleinen Parks sind die Löwen auch hier auf einem eigenen Gelände untergebracht. Aquila betreibt zudem ein Rettungszentrum, wo aktuell mehrere Geparden, ein Leopard sowie Krokodile aufgepäppelt werden. Besonders gefällt mir die Tatsache, dass sich sowohl Betreiber als auch Angestellte des Parks für das Wohl ihrer Nashörner einsetzen. Um die Tiere vor Wilderern zu schützen, leben einige Ranger sogar direkt im Reservat. Binnen eines Tagesausflugs ist es also durchaus möglich, eine gute Bandbreite von Afrikas aufregender Tierwelt kennen zu lernen.

Riebesel, Katharina_Aquila
Zebras sind anmutig und elegant, manchmal gar nicht so scheu und immer ein tolles Fotomotiv.

Die Wildnis ruft! Erlebt selbst die unglaublichsten Abenteuer bei einer Safari in Südafrika. Und kombiniert dieses unvergessliche Erlebnis mit weiteren großartigen Momenten in einem der schönsten Länder der Welt!

Der folgende Bericht ist von Ani & Julian von wavesnbackpack verfasst. Die beiden Reiseblogger entdeckten Sri Lanka gemeinsam und erkundeten die wunderschöne Insel, die gerade mal so groß ist wie das Bundesland Bayern, für einen knappen Monat lang. Eins vorab: Fernweh und Wanderlust sind hier auf Anhieb garantiert!

In Erinnerungen schwelgen, das kann man von Sri Lanka zu Genüge. Die kleine Insel besticht mit allem, was sie bietet. Der einzigartige Moment, in 2243 Meter Höhe den Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Adam’s Peaks aufzusaugen oder die irren grasgrünen Hügellandschaften im Landesinneren. Wilde Tiere in ihrer freien Natur beobachten und dabei zusehen, wie liebevoll die Vierfüßler ihre Kleinen versorgen, während nur knappe zwei Stunden entfernt ein freiheitssuchender Surfer seine nächste Welle steht oder die gewöhnliche Zeremonie in einer altertümlichen hinduistischen oder buddhistischen Tempelanlage beginnt. Ehe man sich versieht, kann man Sri Lanka in kurzer Zeit durchqueren, von Küste über Hoch- und Inland zum nächsten Küstenabschnitt. Hier passiert man meist eine alte Kolonialstadt, erlebt die geselligen Zugfahrten durch das grüne Inland, lernt die netten Einheimischen mit ihrem auffallenden “Kopfwackeln” kennen oder fährt einfach auf einem knatternden Tuk-Tuk drauf los. So divers ist nur unser geliebtes Sri Lanka!

Und damit auch du während deiner Sri Lanka Reise voll auf deine Kosten kommst, haben wir hier unsere sechs unvergesslichsten Momente unserer Reise zusammengefasst.

Sri Lankas unvergesslichste Momente – #1

Eines unser absoluten Highlights in Sri Lanka war ohne Frage das gesellige Zugfahren durch die Highlands der tränenförmigen Insel. Wir kamen auf einer achtstündien Zugfahrt in den Genuss der Vielfältigkeit Sri Lankas, vorbei an Großstädten, Dörfern und strahlend-schimmernden Tälern mit grasgrünen Teeplantagen und großen Bergen im Inland. Auf der Zugfahrt durch Sri Lanka werden dir atemberaubende Panoramen geboten, während du in einem jahrealten, knatternden und quietschenden Zug dein eigenes Wort manchmal nicht verstehen kannst. Was du aber siehst ist einfach faszinierend: Die Authentizität des Landes, die durch ein Transportmittel zum Ausdruck gebracht wird – und zwar ist der Zug dabei nicht nur Mittel zum Zweck. Zugfahren bietet dir nicht nur die Möglichkeit, von A nach B zu kommen, vielmehr bedeutet Zugfahren in Sri Lanka, in die Gesellschaft einzutauchen, Teil ihrer zu sein.

Zuggfahrten in Sri Lanka sind gesellig und führen durch wunderschöne Landschaften.
Zugfahrten in Sri Lanka sind gesellig und führen durch wunderschöne Landschaften.

Du siehst hier an nahezu jeder Haltestelle einheimische Verkäufer mit bis oben gefüllten Bastkörben voller kleinen Snacks, frischen Früchten und in Zeitungspapier eingerolltem Fisch und du begegnest den verschiedensten Bewohnern Sri Lankas – plappernde Schüler in Uniformen, Arbeitende, die auf dem Weg zu einem Kundentermin sind, junge Familien mit ihrem kleinen Neugeborenen oder Großfamilien auf Familienausflug, die mit ihren Enkelkindern unterwegs sind. Und gerade diese Kombination aus allem macht das Zugfahren in Kombination mit den irren Ausblicken durch Wälder, Höhen und Tiefen ein absolutes Highlight. Und als wäre es nicht genug, kommst du am Ende der Zugfahrt etwas erschöpft aber glücklich meist in einer sehr beeindruckenden kolonialen oder kulturellen Stadt wie beispielsweise Kandy an. Also merke dir: Zugfahren lohnt sich!

Sri Lankas unvergesslichste Momente – #2

Morgens um 2:30 Uhr reißt uns der Wecker aus unseren Träumen und wir wissen bis dato nicht, dass er das immer und immer wieder tun dürfe, wenn wir vorher gewusst hätten, was uns erwartet: Der Aufstieg zum Adam’s Peak und für uns die Krönung unserer Sri Lanka Reise. Mit müden Augen starten wir also um Punkt drei Uhr nachts das Abenteuer Adam’s Peak, womit der Aufstieg zum 2243 m hohen, heiligen Berg gemeint ist, auf dem Erzählungen und dem buddhistischen Glauben zufolge, der Fußabdruck Buddhas zu finden sein soll.

Für die gläubigen Einheimischen Sri Lankas ist der Aufstieg zum Adam’s Peak das wohl Heiligste, was du in deinem Leben erreichen kannst. Deshalb nehmen jährlich Familien mit kleinen Kindern in Flip-Flops und kranke, gebrechliche alte Menschen alle Kräfte zusammen und die Stufen hoch zum Gipfel in Angriff – und wenn es Stunden, sogar bis zu zwei Tage dauern wird. Aufgeben ist hier keine Option.

So begegnen wir auf dem anfangs gut beleuchteten und mit Wimpeln gekennzeichneten Weg einigen Einheimischen und nur wenigen Touristen und passieren mit zunehmender Höhe Klimazonen von trocken-schwül über feucht-nass. Der anfänglich nur wenig an Steigung zunehmende Anstieg, nimmt nach und nach an Steile zu, höhere Stufen häufen sich und langsam aber sicher ist der Gipfel in sichtbarer Nähe. Gleichzeitig verändert sich die Dunkelheit um dich herum und Nuancen an Licht hellen dein Blickfeld auf.

Oben auf dem Plateau gegen 4:40 Uhr angekommen, sammeln sich die Menschenmengen, es wird durchgeatmet, und der wohl schönste Sonnenaufgang bietet sich dir gerade vor deinem Blickfeld. Wolken passieren in Zeitlupe vorbei, die ersten Sonnenstrahlen brechen durch Einkerbungen in den Bergen und hinter dir ertönt ein melodieführendes Gong-Geräusch, begleitet durch mystisch wirkende Gebetsgeräusche. Ein unvergesslicher Moment!

Der Aufstieg zum Adam´s Peak ist der Höhepunkt jeder Sri Lanka-Reise.
Der Aufstieg zum Adam´s Peak ist der Höhepunkt jeder Sri Lanka-Reise.

Sri Lankas unvergesslichste Momente – #3

So richtig die Seele baumeln lassen und entspannen – das wünschen wir uns doch alle, wenn wir Urlaub buchen. Das wunderschöne an Sri Lanka ist, dass du hier actionreiche und spannende Momente mit ruhigen Stunden auf kleinstem Raum kombinieren kannst. Die Süd-Westküste rund um Mirissa und Tangalle lädt zum Verweilen ein und hilft dir, deinem Alltagsstress so richtig zu entfliehen. Einfach Augen zu und genießen! Entlang der Küste findest du sowohl belebte Strände, als auch menschenleere kleine Buchten, in denen man sich zurückziehen kann.

Ob du deine Zeit auf einer Liege genießt, am Strand in einem schönen Restaurant dein erstes scharfes Curry genießt, während du den Sand unter den Füßen spürst und dein Blick über den farbenfrohen Horizont schweift oder du ruhige Stunden an einem winzigen Plätzchen verbringst, ganz abseits vom Trubel – vielleicht sogar mit einer erfrischenden Kokosnuss in der Hand – Sri Lanka bietet dir Unmengen an Möglichkeiten, dem Körper ein wenig Entspannung zu schenken. Unvergessliche Momente sind an den Küstenabschnitten garantiert.

Traumstrand made in Sri Lanka: Hikkaduwa
Traumstrand made in Sri Lanka: Hikkaduwa

Sri Lankas unvergesslichste Momente – #4

Einer der schönsten Situationen, die uns in Sri Lanka widerfahren ist, war ohne Überlegung die Einladung eines Tuk-Tuk-Fahrers in der Küstenstadt Hikkaduwa. Wir schnappten uns morgens ein Tuk-Tuk und wollten die Stadt erkunden, kamen mit unserem Tuk-Tuk-Fahrer ins Gespräch und unterhielten uns auf gebrochenem Englisch seinerseits über alltägliche Dinge, bis er uns mehr und mehr von seiner Familie, seinen schönsten aber auch traurigsten Situationen seines Lebens erzählte. Das Faszinierende dabei: Das Lächeln in seinem Gesicht und das Glänzen in den Augen fanden nie ein Ende.

Die Einheimischen Sri Lankas sind sehr freundliche und zuvorkommende Leute, nehmen jeden Schicksalsschlag mit Kraft und Energie an und stehen immer wieder auf. Nicht selten ist Sri Lanka Opfer zahlreicher Erdrutsche, die durch den jährlichen Monsunregen hervorgerufen werden. Auch der Tsunami im Jahr 2004 riss den Einheimschen sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Jahrelange Arbeit, Wiederaufbau von Gebäuden und die Trauer in den Herzen – und dennoch nehmen die Einheimischen wieder alle Kraft zusammen und sehen der Zukunft positiv entgegen.

Wir waren also am Ziel angekommen, hatten sozusagen einen neuen Freund gewonnen, wollten ihm gerade seine paar Rupien geben, bis er uns plötzlich fragte, ob wir ihn mit zu sich nach Hause begleiten würden. Seine Frau warte dort mit seinen Kindern, erzählte er, und er würde uns doch so gerne sein Zuhause zeigen. Dabei glänzten seine Augen und erzählten die Geschichte auf eigene Art. Natürlich lehnten wir nicht ab, sondern begleiteten ihn, was ihm sichtlich Freude bereitete.

Unterwegs mit dem Tuk Tuk - die schönste Art, Sri Lanka zu erkunden.
Unterwegs mit dem Tuk Tuk – die schönste Art, Sri Lanka zu erkunden.

Der Weg führte über einen Schotterweg, bis wir auf eine kleine brüchige Hütte zufuhren, vor der zwei kleine Kinder lauthals schreiend miteinander herumtollten. Pathum, der Tuk-Tuk-Fahrer zeigte voller Vorfreude in Richtung Hütte, womit er uns klar machen wollte, dass wir angekommen seien. Gespannt stiegen wir aus, schauten umher, als schon Pathums Frau um die Ecke kam. Wir lernten Niranjala und die beiden aufgeweckten Kinder kennen, die noch immer voller Lebensfreude um die Hütte herum Fangen spielten. Wir setzten uns also vor ihr trautes Heim und bevor wir groß ins Gespräch kommen konnten, bot der Familienvater uns schon eine frische Kokosnuss und etwas zu essen an. Irre, wie wenig die Familie zur Verfügung hatte und ohne zu zögern fremden Touristen ihr Hab und Gut anbot. Wir waren sichtlich berührt, als Pathum eine Palme – keine zehn Meter entfernt von der Hütte – hochkletterte und uns mit einer Machete zwei Kokosnüsse abschlug. Dazu eilte seine Frau Niranjala in die Hütte und kam mit etwas gekochtem Reis zurück.

Diese Selbstverständlichkeit, uns als Gäste so in Empfang zu nehmen, bewunderten wir vom ersten Moment an und wir haben immer wieder Glücksgefühle, wenn wir an diesen einen Tag in Hikkaduwa zurückdenken. Um der herzlichen Familie ein wenig Dank entgegenzubringen, sagen wir all unseren Freunden und Bekannten, die nach Sri Lanka reisen und in Hikkaduwa Halt machen, dass sie unbedingt bei Pathum dessen Handynummer wir haben, ihre Tuk-Tuk-Fahrten nehmen sollen. Er hat so vieles zu erzählen!

Wenig Reichtum, viel Gastfreundschaft. Die freundliche Art der Einwohner Sri Lankas hinterlässt Eindruck.
Wenig Reichtum, viel Gastfreundschaft. Die freundliche Art der Einwohner Sri Lankas hinterlässt Eindruck.

Die Menschen auf der kleinen tropfenförmigen Insel haben meist nicht viel, legen aber eine derartige Gastfreundlichkeit an den Tag, die wirklich überwältigt. Ein Moment, an den man gerne zurückdenkt!

Sri Lankas unvergesslichste Momente – #5

Unser fünfter und somit letzter unvergesslichster Moment war im Uda Walawe Nationalpark. Nachdem wir viel negatives zu verschiedenen Elephantenwaisenhäusern und -auffangstationen und den Umgang mit den Tieren dort in Sri Lanka gehört haben, entschieden wir uns, keine dieser Anlaufstationen zu besuchen.

Trotzdem waren wir darauf hinaus, die alten Vierfüßler in ihrer freien Natur ein Mal zu beobachten, sie beim Fressen zu beobachten und einfach mal zu sehen, wie sie sich in Freiheit verhalten. Darum starteten wir einen Morgen ganz früh gegen 6:30 Uhr unsere Safari im Uda Walawe Nationalpark, um auf die Suche nach freien, wilden asiatischen Elefanten zu gehen. Und siehe da – nach zahlreichen Vögeln, Büffeln, Schakalen und Krokodilen sahen wir mit den ersten Sonnenstrahlen eine kleine Herde von verschieden alten Elefanten.

Auch Elefanten fühlen sich in der wunderschönen Natur Sri Lankas pudelwohl ...
Auch Elefanten fühlen sich in der wunderschönen Natur Sri Lankas pudelwohl …

Mutter-Elephant trottete den sandigen Weg mit ihren Kleinen entlang, blieb an jedem Strauch stehen, rupfte sich ganze Äste ab und verschlang sie unter ihrem langen Rüssel. Man musste kein Elefanten-Spezialist sein, um zu erkennen, dass die Vierfüßler sehr entspannt waren und weder für ein besonderes Verhalten gedrillt, noch deswegen gequält wurden. Sie lebten friedlich in ihrem Park, konnten tun und lassen, wofür sie geboren wurden und waren nicht in einem Waisenhaus oder einer Auffangstation gefangen und wurden auch nicht in diesem Ausmaß als Touristenattraktion gebraucht. Für uns einer der schönsten, vergesslichsten Momente unserer Reise!

Sri Lanka hat sich in unseren Augen wirklich von seiner besten Seite gezeigt und uns eine wunderschöne, aufregende Zeit beschert. Es gibt so viel zu erleben, unglaublich viel zu sehen und unheimlich viel zu entdecken. Sri Lankas Landschaft und Kultur sind von solcher Diversität geprägt und auf kleinstem Raum wird dir hier vielerlei geboten. Dies verwandelt die schöne Insel im Indischen Ozean wahrlich in ein Paradies!

Wenn du nach unserem Artikel in den Genuss gekommen bist und mehr über unser geliebtes Sri Lanka lesen möchtest, einfach hier entlang und lad dir unser frisch für dich geschriebenes Sri Lanka eBook herunter. Unter dem Titel “Entdecke Sri Lanka – Die faszinierende Insel im indischen Ozean” haben wir einen Reiseguide mit einem Surf-Special zusammengetragen, der dir alles rund um Reise- und Budgetplanung bietet, dir wissenswerte Infos zu Land & Kultur preisgibt und dich mit einem kostenlosen Surf-Special anhand einiger Spotbeschreibungen und Trainingsübungen versorgt. Einen Blick reinwerfen lohnt sich! :)

Viel Spaß auf der atemberaubenden Insel!
Ani & Julian von wavesnbackpack

Ihr wollt auch unvergessliche Momente in Sri Lanka erleben? Dann stellen wir euch gerne eure individuelle Traumreise durch dieses wundervolle Land zusammen.

Ein selbstbestimmtes Leben, ohne Zwänge und von außen vorgegebene Konventionen. Im Einklang mit der Natur und sich selbst, um sich herum nur die Menschen, die man liebt. Dieser Traum nach Freiheit steckt wohl in uns allen. Doch ihn wahrzumachen, das trauen sich die wenigsten. Thor und Maria aus Dortmund haben das Abenteuer Weltreise gewagt – und zwar gemeinsam mit ihren vier Kindern. Getrieben vom Gedanken, dass wahres Glück in den einfachen Dingen zu finden ist, ließen sie alles – Haus, Freunde, Arbeit – hinter sich und lebten ein Jahr ohne viel Geld in Asien, Australien und Neuseeland.

Tauschten Haus und Job gegen die absolute Freiheit: Thor und Maria mit ihren Kindern, hier entspannt in Thailand.
Tauschten Haus und Job gegen die absolute Freiheit: Thor und Maria mit ihren Kindern, hier entspannt in Thailand.

Am Anfang jeder Weltreise steht die Frage danach, was ich vom Leben will

Als Mutter machte mich diese Story natürlich neugierig. In einem langen Telefonat mit Thor bestätigten sich alle spannenden Vorstellungen, die man vom großen Abenteuer Weltreise hat:

Reisen erweitert den Horizont – und stärkt das Selbstbewusstsein

Klar – wer unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen kennen lernen darf, der erweitert seinen Erfahrungsschatz mit jeder Minute. Auf Reisen, die weniger geplant und mehr spontan sind, wächst man zudem ständig über sich hinaus – man muss schwierige Situationen meistern, auf Unvorhergesehenes reagieren und gemeinsam eine Lösung finden. Sich mit Händen und Füßen verständigen und auf andere vertrauen. Weit weg vom Alltag stellt man die Dinge in Frage und sieht einiges aus neuer Perspektive.

„Für uns war es das Schönste zu sehen, wie unsere Kinder von Tag zu Tag selbstbewusster und weltoffener wurden. Sie lernten begeistert Englisch und gingen ganz selbstverständlich auf Leute zu. Wir wollten unseren Kindern vermitteln, dass es wichtig ist, nicht blind auf die Erzählungen anderer oder die oft negativen Nachrichten über bestimmte Länder in den Medien zu vertrauen, sondern sich selbst ein Bild zu machen.“

So viel zu entdecken ... Reisen macht offen für Neues und selbstbewußt!
So viel zu entdecken … Reisen macht offen für Neues und selbstbewußt!

Nicht zu viel planen, einfach machen

Wenn schon in die Fremde, dann doch bitte mit fest geplanter Route, hochwertigen Unterkünften und garantierter medizinischer Versorgung, oder? Weit gefehlt – denn so schränken wir uns ja bereits ein. Das größte Glück – und gleichfalls natürlich die größte Herausforderung – ist die Spontanität auf Reisen: Den Tipp eines Weggefährten beherzigen, einer spontanen Einladung folgen, den Reiseverlauf wieder und wieder umwerfen und neu planen. Jeden einzelnen Tag auskosten – und dann schauen, wie es weitergeht. Einfach mal darauf vertrauen, dass schon alles klappen wird.

„Die größten Abenteuer und schönsten Momente wären nicht entstanden, wären wir nicht spontan gereist. Klar ist es einfacher und auch bequemer, wenn alles in geplanten Bahnen läuft – aber manchmal muss man einfach seine Komfortzone verlassen, um über sich hinauszuwachsen und dann zu staunen, was man eigentlich alles schafft.“

Was mag der heutige Tag wohl bringen?
Was mag der heutige Tag wohl bringen?

Weniger ist mehr

In Tasmanien lebten Thor und seine Familie zwei Monate lang auf der Ranch seiner Schwester, die dort ein Selbstverpfleger-Dasein führt. In einem ganz einfachem, 35 Quadratmeter großem Schuppen mit Plumpsklo draußen und nur einer Dusche teilten die Sechs dort ein Schlafzimmer, hatten viel Zeit zum Reden und viel Zeit zum Nachdenken. Die Kinder konnten sich den ganzen Tag unbeschwert in der weiten Natur austoben, fütterten Enten, Hühner und Pferde – und entwickelten ein Verständnis für den Kreislauf der Natur, von dem sie auch ein Teil sind. Noch einfacher lebten sie auf der Südinsel Neuseelands in einem Zelt, wo sie sich oftmals in kalten Bergflüssen wuschen.

„Weniger Besitz, dafür mehr Zeit. Diese Gleichung ist für uns voll aufgegangen. Wenn du nach einer verdammt kalten Nacht auf dem Campingplatz irgendwo in Neuseelands großartiger Natur morgens den ersten Schluck Kaffee trinkst und die gerade aufgehende Sonne beginnt, dich zu wärmen – dann überkommt dich ein unbeschreibliches Glücksgefühl und du kapierst, dass es die Kleinigkeiten des Lebens sind, auf die es ankommt.“

Das Glück passt manchmal in einen Minivan - wichtig sind die Menschen, die darin reisen.
Das Glück passt manchmal in einen Minivan – wichtig sind die Menschen, die darin reisen.
Auf engem Raum rückt man zusammen. Und findet doch immer wieder kleine Ecken für Privatsphäre.
Auf engem Raum rückt man zusammen. Und findet doch immer wieder kleine Ecken für Privatsphäre.

Wenn es nach mir gegangen wäre, so hätte ich Thor noch stundenlang weiter zuhören können. Über die thailändischen Ärzte, die in sehr schlichten Praxen aber mit sehr viel Wissen den Zeckenbiss seiner Tochter heilten, die Planung und Organisation einer Weltreise, die vielen unterschiedlichen Speisen, die sie probierten und natürlich über die unglaublich schöne Natur in Neuseeland und Australien und die vielen tollen Menschen, die sie überall kennenlernten. Aber ein Artikel ist ja leider begrenzt und ich kann kein ganzes Jahr in ein paar Zeilen quetschen. Zum Glück haben die beiden ihre Reise ja gemeinsam mit einer anderen Familie, im Film festgehalten. Guckt es euch an und lasst euch einfach inspirieren – so schwer ist eine Weltreise nicht, Leute!

Das Abenteuer wagen - es muss ja nicht gleich Neuseeland sein ...
Das Abenteuer wagen – es muss ja nicht gleich Neuseeland sein …

Für Thor und seine Familie fand die Weltreise übrigens ein perfektes Ende – sie leben heute auf einem Bauernhof in Norwegen, der genau weit genug von der Zivilisation liegt, um Ruhe und Platz zum Toben zu haben, aber doch nah genug dran an Schule und Spielkameraden für die Kinder.

„Es ist ein „Zwischending“, welches das westliche, geplante Leben mit allen Vorteilen, die diese Lebensweise bietet mit unserem neugewonnenen, freien Leben perfekt zusammenbringt. Wir haben unseren Platz im Leben gefunden.“

Und was ich selbst aus dem Gespräch mit Thor mitgenommen habe? Den dringenden Wunsch, auch meinen eigenen Kindern die Welt zu zeigen – wenn auch erstmal „nur“ im Urlaub und „nur“ in Europa.

Euch geht es jetzt irgendwie genauso? Dann unterstützen euch meine großartigen Kollegen gerne bei der Planung eurer individuellen Familienreise. Ihr werdet euch wundern, wie viele Möglichkeiten es gibt und dass Reisen mit der Familie alles andere als kompliziert ist …

Kaum ein Land auf Erden ist so fesselnd und gleichzeitig in vielerlei Hinsicht befremdlich wie Papua-Neu Guinea. Nicht ohne Grund wird das asiatische Land, das nördlich von Australien im Pazifik liegt und nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstaat der Welt ist, als „vergessene Welt“ bezeichnet. Denn das Leben hier ist auf dem Entwicklungsstand stehen geblieben, den wir nur schwer erahnen können.

In Papua-Neuguinea erwartet euch eine Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Überraschungen ...
In Papua-Neuguinea erwartet euch eine Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Überraschungen …

Eine Welt voller Wunder und Geheimnisse

Irgendwie schlägt das Herz doch deutlich schneller, hier, im dichten Dschungel Papua-Neuguineas. Der Puls rast wie wild und plötzlich sind alle Sinne geschärft. Die Instinkte übernehmen die Kontrolle und der Körper steht ganz plötzlich auf Abwehr, es ist alles andere als behaglich: Was war das für ein Knacken dort, woher kommt dieses seltsame Summen, und lugt da hinterm Baum nicht ein Speer hervor? Fehlt nur noch, dass hier die Pfeile um die Köpfe sausen oder sich eine Falle auftut, so dass man kurz nachher über dem siedenden Topf der Kannibalen baumelt. Schaurigen Geschichten brachten Forscher und andere Mutigen, die sich hierhin trauten, immer und immer wieder in von ihren waghalsigen Reisen mit zurück in die westliche Welt. Das bekannteste Gruselmärchen rankt sich um Michael Rockefeller, Spross des Rockefeller-Clans, der 1961 spurlos verschwand – und angeblich den für die Kopfgeld-Jagd berühmten Asmat in die Hände fiel. Bis heute schwebt das Gerücht des Kannibalismus über der sonst so schönen Insel und macht sie so zum Gegenteil des klassischen Vorzeige-Urlaubsziels.

Hier in Papua-Neuguinea hält man an den alten Traditionen und Zeremonien fest - und stellt diese gerne für Besucher nach.
Hier in Papua-Neuguinea hält man an den alten Traditionen und Zeremonien fest – und stellt diese gerne für Besucher nach.

Clankriege und Hexenjagd gehören noch heute zum Alltag

Dabei leben die Einwohner Papua-Neuguineas heute friedlich miteinander, Autos und Mobiltelefone haben längst Einzug gehalten und wenn noch von Kannibalismus gesprochen wird, so wird dies wohl eher mit Absicht sein, um das geheimnisvolle Image der Insel zu bewahren. Auch deshalb wird die Legende der Lehmmänner regelmäßig nachgespielt. Dieser Clan schlug seine Feinde mit Fratzenmasken und am ganzen Körper mit Lehm beschmiert in die Flucht. Doch gehören Clankriege und sogar die Hexenjagd im Hochland Neuguineas tatsächlich noch zum Alltag.

Heimat des Paradiesvogels

Lenken wir unsere Aufmerksamkeit doch lieber auf die angenehmeren Seiten der Insel – der großartigen Natur und den besonderen Lebewesen, die diese hervorbringt. Unberührt von äußeren Einflüssen oder zivilisierten Leben, konnte sich die Natur einen unglaublich wertvollen Schatz erhalten: ihre Ursprünglichkeit. Geradezu isoliert vom Rest der Welt entwickelte sich die Tierwelt auf eine einzigartige Art und Weise. Insbesondere die Vögel Papua-Neuguineas profitierten davon. Ihr Vorzeigeexemplar: Der Paradiesvogel – der „schönste und außergewöhnlichste Bewohner der Erde“, glaubt man denn dem Naturforscher Alfred Russel Wallace.

Der schönste Vogel weit und breit ist der Paradiesvogel.
Der schönste Vogel weit und breit ist der Paradiesvogel.

Angeblich gibt es ganze 39 Arten dieser prächtigen Vögel, wie Forscher nun nach acht Jahren und insgesamt 18 Expeditionen in den Dschungel feststellten. Sie dokumentierten in akribischer Kleinarbeit ihr Verhalten, insbesondere natürlich auch ihr Paarungsverhalten, denn dieses ist nicht nur ein bizarres Naturschauspiel, sondern gilt als eines der deutlichsten Beispiele für Charles Darwins Theorie der sexuellen Selektion: Wenn die Männchen mit goldenem Gefieder comicartige Tänze aufführen, die Antennen wippen lassen und ihre metallisch schimmernden Halskrausen präsentieren – dann wählen die Weibchen ganz gezielt diejenigen aus, deren Merkmale sie an die nächste Generation weitergeben möchten. Dieses Verhalten im natürlichen Lebensraum der Vögel zu beobachten, ist eines der Highlights Papua-Neuguineas.

Was ihr sonst noch bei einer Rundreise durch Papua-Neuguinea erleben könnt, besprechen wir gerne ausführlich mit euch im Beratungsgespräch.

Wanderwege findet man auf Madeira – Portugals immergrünen Blumeninsel – quasi wie Sand am Meer. Das Streckennetz entlang der Levadas, der ehemaligen Bewässerungskanäle, erstreckt sich über die ganze Insel. Fast überall, oftmals auch direkt von den Hotels aus, kann man hier loswandern – und über schmale Pfade an steilen Abgründen entlang, durch Wasserfälle und Tunnel hindurch und über wackelige Brücken große und kleine Abenteuer erleben. Nicht auslassen solltet ihr aber auch die Wanderungen von Gipfel zu Gipfel oder über die Halbinsel Sao Laurenco im Osten Madeiras.

Madeira - einfach loswandern und glücklich sein!
Madeira – einfach loswandern und glücklich sein!

Hier sind unsere Top 5 Wanderwege auf der Blumeninsel:

Top 1: Levada der 25 Quellen & Risco-Wasserfall

Diese Levada liegt so versteckt, dass die erste Herausforderung schon einmal darin liegt, ihren Start überhaupt zu finden. Bereits nach den ersten Schritten befindet man sich in einem dschungelartigen Dickicht aus grünen Ranken, verschlungenen Ästen und Quellbächen, die von den schroffen Felswänden stürzen. Knapp drei Stunden werdet ihr hier durch die märchengleiche Landschaft wandeln, immer wieder stehen bleiben und Fotos machen und die großartige Umgebung genießen. Euer Ziel: Die 25 Quellen von Rabacal, welche in einem Talkessel verborgen von den Wänden fließen – oder in den heißen Monaten auch nur tröpfeln. Unterwegs könnt und solltet ihr der Gabelung zum Risco-Wasserfall folgen, dessen Getöse ihr schon von Weitem hört. Es erwartet euch auch hier ein unglaublich schöner Anblick.

Das Ziel dieser Wanderung sind die tief im Inselinneren versteckten "25 Quellen".
Das Ziel dieser Wanderung sind die tief im Inselinneren versteckten „25 Quellen“.
Auf dem Weg dorthin solltet ihr unbedingt einen Abstecher zum Risco-Wasserfall machen.
Auf dem Weg dorthin solltet ihr unbedingt einen Abstecher zum Risco-Wasserfall machen.

Top 2: Pico do Arieiro & Pico Ruivo

Hier erlebt ihr wortwörtlich die Höhepunkte Madeiras – wandert in knapp 2.000 Metern Höhe von Gipfel zu Gipfel und erfreuet euch an den tollen Ausblicken, die sich euch von hier oben bieten, unter anderen in das Nonnental, „Curral das Freiras“ genannt. Der frühe Vogel fängt den Wurm – insbesondere in den Morgenstunden, wenn der mächtige Nebel langsam die Bergkuppen freigibt, überkommen euch hier wahre Glücksgefühle. Aber Obacht – die Strecke hat es in sich. Steile Aufstiege, schmale Pfade und wasserführende, dunkle Tunnel fordern euch heraus. Nur für Schwindelfreie geeignet. Taschenlampe nicht vergessen, festes Schuhwerk ist ein Muss.

Die Wanderung von Gipfel zu Gipfel ist nicht ohne ....
Die Wanderung von Gipfel zu Gipfel ist nicht ohne ….
... doch werdet ihr mit spektakulärer Aussicht belohnt!
… doch werdet ihr mit spektakulärer Aussicht belohnt!

Top 3: Halbinsel Sao Laurenco

Hier, am östlichsten Zipfel der Insel zeigt sich die karge, windige Seite Madeiras. Je nach Jahreszeit präsentiert sich die Landzunge üppig grün oder ausgedörrt. Die Wanderung entlang der fast senkrecht ins Meer stürzenden Felswände mit Blick auf die bedrohliche Brandung ist aber immer zu empfehlen – und oft auch eine willkommene Abwechslung zu den Levadas.

Im Osten der Insel präsentiert sich Madeira eher schroff und karg.
Im Osten der Insel präsentiert sich Madeira eher schroff und karg.

Top 4: Levada dos Marocos

Während dieser Wanderung lernt ihr das ländliche, von Landwirtschaft geprägte Madeira kennen – der leicht zu bewältigende Weg führt durch Kiefer- und Eukalyptuswälder und immer wieder an terrassenförmigen Feldern vorbei. Bekanntschaften mit Einheimischen sind hier nicht ausgeschlossen – und vielleicht könnt ihr unterwegs sogar frisches Obst kaufen.

Schön und ohne größere Anstrengung - so wandert ihr nahe Machio.
Schön und ohne größere Anstrengung – so wandert ihr nahe Machio.
Hier erlebt ihr die landwirtschaftlich geprägte Seite Madeiras.
Hier erlebt ihr die landwirtschaftlich geprägte Seite Madeiras.

Top 5: Madeiras Seen

Ja, Madeira hat auch Seen! Ihr müsst sie nur finden, und der Weg dorthin ist nicht gerade ein Zuckerschlecken. Doch nach starken Steigungen und unmarkierten Pfaden winkt zur Belohnung ein Bad im kristallklaren Bergsee! Außerdem seid ihr hier ein Stück auf der ältesten Levada der Westinsel unterwegs und kommt an mehreren Wasserfällen und natürlich immer wieder an wunderschönen Kaskaden vorbei.

In diesem Bergsee könnt ihr euch abkühlen.
In diesem Bergsee könnt ihr euch abkühlen.
Doch der Weg dorthin ist eine Herausforderung.
Doch der Weg dorthin ist eine Herausforderung.

Und, habt ihr schon einen Favoriten? Es gibt natürlich noch viel mehr tolle Routen – für jeden Tag eine andere, da wird es euch nicht langweilig. Und wenn ihr genug vom Wandern habt, lässt sich auf Madeira natürlich noch allerhand mehr zu erleben. Was genau, verraten wir euch im Beratungsgespräch!

Portwein – das trinken doch Omis beim Bridge spielen und Butler in steifen Anzügen servieren ihn reichen Engländern zum Tee, oder? Der süße Tropfen ist gemeinhin als Dessertwein bekannt und beliebt. Insbesondere in Portugal, seiner Heimat, schätzt man ihn. Ansonsten fristet er ein eher angestaubtes Dasein. Doch diesen Sommer macht der Portwein zu seinem Sommer und präsentiert sich in neuem Gewand – als Port Tonic, dem leckersten Drink in diesen Tagen.

Der weiße Portwein ist viel leichter als der rote - und damit als Grundlage für den diesjährigen Sommer-Drink bestens geeignet (Bild: Christoph-Konitzer_pixelio.de)
Der weiße Portwein ist viel leichter als der rote – und damit als Grundlage für den diesjährigen Sommer-Drink bestens geeignet (Bild: Christoph-Konitzer_pixelio.de)

Das Image des Portweins ist abgestaubt

Anders als der sehr süße, rote Portwein hat der weiße Portwein einen trockenen und angenehm leichten, unaufdringlichen Geschmack. Es gilt somit als moderne der zwei Varianten – und wird in Portugal längst in allen Bars, die etwas auf sich halten, in verschiedensten Formen serviert. Dann heißt es „100% Portugal“ – denn das Prädikat „Portwein“ erhalten nur Produkte aus dem Douro-Tal nahe Porto.

Porto ist die Hochburg der Portwein-Industrie und eine der schönsten Städte Portugals. (Bild: Rosel-Eckstein_pixelio.de)
Porto ist die Hochburg der Portwein-Industrie und eine der schönsten Städte Portugals. (Bild: Rosel-Eckstein_pixelio.de)

Jeder Sommer braucht sein In-Getränk

Was ursprünglich als Aperitif in den Weingütern des heißen Douro-Tals gereicht wurde, befindet sich auf Siegeszug in den Bars weltweit. Fruchtig-erfrischend und nicht so herb wie der Gin Tonic, ist der Port Tonic – oder auch „Portonic“ genannt – momentan „in aller Munde“.
Ob als Highlight eurer nächsten Gartenparty oder einfach für euch alleine als Feierabend-Drink – der Cocktail ist schnell gemixt.

Hier das Rezept für ein Glas:

Eine Bio-Limette heiß abwaschen, trocken tupfen und halbieren.
Eine Hälfte davon in Würfel schneiden.
Diese zusammen mit 4 Eiswürfeln und 3 cl weißem Portwein in ein Glas geben und mit 9 cl Tonic Water auffüllen.
Fertig.

Was sagt die Gin-Fraktion?

Ob der Port Tonic den Gin Tonic dieses Jahr in den Schatten stellt, das wird sich zeigen. Schließlich feierte gerade der Gin in den letzten Jahren ein fulminantes Comeback. Die Gin-Branche zeigt sich jedenfalls wenig beeindruckt von der vermeintlichen Konkurrenz. Man vermute dahinter eher die Marketingstrategie der Portwein-Produzenten, ließen Insider verlauten. Und außerdem gibt es auch für den Gin bereits den nächsten Trend: Den Gin Tonic Coffee!

Ok, jetzt kommt die Quizfrage: Wo schmeckt der Port Tonic am besten? Natürlich in Portugal! Wir stellen euch eure individuelle Traumreise in die Heimat des Portweins zusammen.

Urlaub. Zeit für Erholung. Zeit, um die Seele einfach mal baumeln zu lassen. Zeit, um neue Erfahrungen zu sammeln. Und Zeit, um jede Menge neue Kulturen, Menschen und Tiere kennenzulernen. Doch nicht immer kann man sich an allen seine Bekanntschaften erfreuen. Wir stellen euch deswegen heute die Top 3 Bekanntschaften vor, auf die ihr in eurem Urlaub wirklich verzichten könnt.

Platz 3: Der innere Schweinehund

Entspannung. Hach. Das A & O im Urlaub. Wir möchten uns ablenken von unserem stressigen Alltag, wollen wieder Energie tanken. Die Möglichkeiten dazu sind meist vielfältig. Ob beim Sonnenbaden am Stand oder bei sportlichen und zugleich abenteuerlichen Aktivitäten. Blöd nur, wenn ihr dann auch euren inneren Schweinehund im Gepäck habt. Die Joggingrunde, die ihr an den ersten beiden Tagen noch voller Elan gleich nach dem Aufstehen zurückgelegt habt, um die morgendliche Luft zu genießen, schwitzend den Sonnenaufgang zu bestaunen und somit fit in den Tag zu starten, wird zunehmend uninteressant. Denn der Schweinehund hat längst erkannt, dass es dafür doch eigentlich schon viel zu warm ist. Und überhaupt: früh aufstehen? Für körperliche Aktivitäten? Aber doch bitte nicht im Urlaub! Also zurück ins Bett. Ausschlafen! Oder doch gleich auf die Liege an den Strand? Vom inneren Schweinehund gibt’s dafür nicht mehr als ein müdes, anerkennendes Schulterklopfen. Dafür hat er sich diesen Urlaub nun wirklich nicht verdient, das fiese Ding.

Gestatten - innerer Schweinehund ... !
Gestatten – innerer Schweinehund … !

Platz 2: Moctezuma II.

Na ja, okay, den werdet ihr sicher nicht treffen. Denn Montezuma, so wie wir ihn nennen, ist bereits 1520 in Mexiko gestorben und war der letzte Herrscher der Azteken, bevor die Spanier das Land eroberten. Nichtsdestotrotz machen Urlaub für Urlaub einige Reisende Bekanntschaft mit dem aztekischen Oberhaupt – oder besser: mit einer seiner Hinterlassenschaften. Den kurz bevor Montezuma durch die Spanier um Hernán Cortés getötet wurde, soll er einen Fluch ausgesprochen haben. Deswegen spricht man heute auch von „Montezumas Rache“, gemeint ist die Durchfall-Erkrankung, die man sich gelegentlich in südlichen Ländern zuzieht. Dieser Begriff wurde übrigens erst bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko geprägt, als gleich mehrere deutsche Sportler unter einer Darmerkrankung litten. Als Vorbeugemaßnahme gilt deswegen immer noch der bekannte Satz: „Cook it, boil it, peel it or forget it.“ Daher solltet ihr im Urlaub besser auch auf Leitungswasser und Eiswürfel verzichten. Auch Eier sich nicht empfehlenswert, da diese unter Umständen mit Salmonellen belastet sein können.

Ist nicht zu Scherzen aufgelegt: Der Azteken-König Moctezuma II.
Ist nicht zu Scherzen aufgelegt: Der Azteken-König Moctezuma II.

Platz 1: Der Steinfisch

Stimmt, die Malediven zählen zu den Urlaubsparadiesen schlechthin. Kaum vorstellbar also, dass hier eine solche unliebsame Bekanntschaft lauern soll. Doch tatsächlich, auch hier gibt es sie, eine echte Gefahr. Die Steinfische gehören nämlich zu den zehn giftigsten Tieren der Welt. Gut getarnt liegen die Tiere, die je nach Art bis zu 60 cm lang werden können, in relativ flachem Wasser zum Beispiel an Korallen- und Felsriffen. Tretet ihr auf sie, schießt der Rückenstachel der Steinfische ein besonders schmerzhaftes Gift in eure Fußsohlen, das häufig sogar tödlich ist. Aber keine Panik: Viele Hotels sind sich der Gefahr selbstverständlich längst bewusst und bewahren daher auch für Notfälle ein spezielles Gegengift auf. Dennoch: Auf die persönliche Bekanntschaft mit einem Steinfisch kann sicher man gut verzichtet.

Gut getarnt im kristallklaren Wasser liegt der tückische Steinfisch. (Bild: Mohi_pixelio.de)
Gut getarnt im kristallklaren Wasser liegt der tückische Steinfisch. (Bild: Mohi_pixelio.de)

Wo ihr verschont von ungemütlichen Zeitgenossen einen ganz großartigen Urlaub machen könnt, wissen unsere Reiseexperten.

(Startbild: Harald-Schottner_pixelio.de)

 

Kessy Bona ist gerne unterwegs – in ihrem Blog www.kessybona.com berichtet sie von ihren Reisen mit Mann, Kind und Hund. Derzeit freut sich auf ihre nächste Reise nach Island. Warum dies so ist, hat sie uns erzählt:

In nur wenigen Wochen ist es soweit und wir machen uns wieder auf den Weg nach Island. Diese Insel hat sich einfach in unsere Herzen gebrannt, denn es gibt Reisen, die, auch wenn sie nur wenige Tage dauern, unvergesslich bleiben. Meist sind das für mich eher Gefühle, Stimmungen, die ich damit verbinde und nach denen ich mich dann sehne. Die Fülle an Eindrücken, die man in Island gewinnt, übertrifft alles. So wechseln sich tosendes Brausen der Wasserfälle mit unsagbarer Stille unter sternenklarem Himmel ab. Jede Nacht sitzen wir vor unserer Unterkunft, um dieser unglaublichen, für mich nie irgendwo anders je da gewesenen Stille zu lauschen. Keine Autos, kein Stadtlärm, der ablenkt – nur Stille, die einen so vollkommen zur Ruhe kommen lässt und bereits am ersten Morgen das Gefühl vermittelt, schon längst angekommen zu sein…

Einsam und still ist es in Island vielerorts – wie hier am Black Beach.
Einsam und still ist es in Island vielerorts – wie hier am Black Beach.

Einander näher rücken

Auch wenn man viel unterwegs ist, so ist ein Urlaub in Island bestens für Familien geeignet, um ursprüngliche Natur zu erleben und auch, um einander näher zu rücken. Tage voller unvergesslicher Erlebnisse im Freien, Blaubeeren direkt vom Strauch, Abenteuer erleben aber auch purer Badespaß in einem der Thermalbäder. Island ist wie ein buntes Potpourri aus Kinderbüchern: Schroffe Felsformationen, schneebedeckte Gletscher, unwirkliche Mondlandschaften, sprudelnde Geysire, strahlend blaue Seen, schwarzer Sand, saftig grüne Wiesen und überall lila blühendes Moss und Lupinien. Ein einzigartiges Refugium der schönsten Naturformen. Dazu überall Tiere wie freilaufende Schafe, die unfassbar schönen Islandpferde, Wale, Robben und lustige Puffins, die Papageitaucher, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Dazu jede Menge Fabelwesen, von so einem Urlaub träumt doch jedes Kind.

Lupinien, wohin der Blick schweift. Islands Landschaften scheinen Märchen entsprungen zu sein.
Lupinien, wohin der Blick schweift. Islands Landschaften scheinen Märchen entsprungen zu sein.
Die Islandpferde gehören zur Insel wie die Koalas zu Australien.
Die Islandpferde gehören zur Insel wie die Koalas zu Australien.

Golden Circle – (fast) alle Island-Highlights in zwei Tagen

Um sich einen ersten Eindruck der Insel zu verschaffen, empfiehlt es sich, einen Leihwagen zu nehmen und den „Golden Circle“ entlang zu fahren – eine Strecke die im Überblick den perfekten Eindruck von Island vermittelt. Dabei hat man die Möglichkeit, in nur einem Tag die mit bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel zu besuchen: Den Nationalpark Thingvellir, die Geysire Strokkur und Geysir und einen der schönsten Wasserfälle des Landes – den Gullfoss. Um sich jedoch die ganze Route in Ruhe an zu schauen, und auch ein Bewusstsein für die Insel zu entwickeln, empfehle ich, sich für die gesamte Strecke zwei Tage Zeit zu nehmen. Ich bin mir sicher, spätestens wenn man so in die Insel eingetaucht ist, möchte man auch den Rest sehen. Obwohl das schier unmöglich ist. Der rauhe und zerklüftete Norden, der uns dieses Jahr im Sommer anzieht und die Möglichkeit bietet, nach Grönland über zu setzen ist so viel anders als der viel grünere Süden oder gar die Hochplateaus mit den Gletschern der Mitte.

Absolut imposant: Islands Geysire, hier der Strokkur in Aktion.
Absolut imposant: Islands Geysire, hier der Strokkur in Aktion.
Die Gulfoss-Wasserfälle gelten bei vielen Reisenden als die schönsten in ganz Island.
Die Gulfoss-Wasserfälle gelten bei vielen Reisenden als die schönsten in ganz Island.

Viele verbinden Island auch im Sommer mit Kälte, dabei hatten wir jedes Jahr im Juli ausgesprochen schönes, sehr angenehm mildes Wetter um die 20 Grad. Es empfiehlt sich aber immer, regenfeste Kleidung im Auto dabei zu haben, denn man sollte bedenken, dass sich hier zu jeder Jahreszeit die Wetterlage wirklich im 10-Minutentakt grundlegend verändern kann. Dann haben wir auch immer Badesachen im Auto dabei, da die ganze Insel voller warmer Quellen – Hot Pots – ist, bei denen man einfach anhalten und sich entspannen kann.

Islands heiße Quellen – ideal zum relaxen und klönen

Für einen Ausflug zu den größeren Bädern, wie der „Blue Lagoon“ oder dem „Laugardalslaug“ in Reykjavik kann man auch gut und gerne einen ganzen Tag einplanen. Aber so viel steht schon einmal fest, die Bäderkultur ist legendär und wir haben schon so manch skurilles und äußerst fröhliches Gespräch im dampfenden Wasser mit den Einwohnern geführt. Sie sind generell äußerst aufgeschlossen, liebevoll und erzählen von Herzen gerne über ihre schöne Insel. Die besten Tipps bekommt man, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt. Voller Stolz markieren sie dann auf den Landkarten, wo man unbedingt anhalten sollte und man erhält aus erster Hand die wirklichen Insider-Tipps. Was ich persönlich so toll finde, ist die Sicherheit, die man hier verspürt. Die Menschen und auch Touristen, die hier hinkommen, sind sehr achtsam und kultiviert, so dass man getrost in freier Natur campen kann, was auch super viele tun. Egal wo, einfach anhalten, Zelte aufbauen und ausschlafen, wo kann man das heutzutage schon noch?

Rejkavik – klein, aber oho

Ich empfehle auch unbedingt, sich einen Tag Zeit für die Hauptstadt Rejkjavik zu nehmen. Auch wenn sie relativ klein ist, so ist sie von einem internationalen bunten Treiben bestimmt – Kunstausstellungen in zahlreichen Galerien oder einfach auch gleich auf der Straße, Musik an jeder Ecke – Island verfügt über eine große musikalische Bandbreite, zahlreiche Producer und Sänger, die auch international viel Erfolg haben aber in ihrer Musik immer noch ihre nordischen Wurzeln mit einbauen. Dazu der alte Fischerhafen, wo die Ausflugstouren zu den Walen, Delfinen und Papageientauchern starten. Ein ganz besonderes Highlight ist aber auch das Saga Museum – es ist zwar eigentlich als Kindermuseum bestimmt, aber da es mittels Wachsfiguren und Originalkulissen den perfekten Eindruck über Islands Geschickte anschaulich vermittelt, auch ein Muss für jeden Erwachsenen. Das Museum eignet sich natürlich besonders, wenn es draußen doch einmal kalt und regnerisch sein sollte. Und wenn das Wetter doch besser ist, kann man einen tollen Ausflug ins 145 Kilometer von Rejkjavik entfernte Freilichtmuseum „Skogar“ unternehmen, wo original Häuser und Torhöfe meist aus dem 19. Jahrhundert zusammengetragen wurden und man einen perfekten Eindruck ins Leben Islands bekommt. Dazu kommt noch eine große Halle voller alter Autos, Flugzeuge, Maschinen und sonderbaren Ausstellungsstücken wie einer „Fjalaköttur „ (Brettkatze), bei der ein schwerer Stein auf einem Brett als Mausefalle fungiert. Hier kann man gut und gerne zwei bis drei Stunden Aufenthalt einplanen.

Das Freilichmuseum „Skogar“ nimmt seine Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.
Das Freilichmuseum „Skogar“ nimmt seine Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Geologie-Unterricht live und in Farbe

Und wer einmal richtig Lust auf ein echtes Abenteuer und zugleich anschaulichen Geologie-Unterricht hat, dem empfehlen wir einen Ausflug auf den „Vatnajökull“ – Europas größten Gletscher und das Dach Islands. An kaum an einem anderen Ort der Welt hat man die Möglichkeit, einem Gletscher so nahe zu kommen, ja, ihn auch wirklich zu erleben wie hier im Vatnajökull-Nationalpark. Diese gigantischen Berge haben eine wahrlich magische Wirkung. Ihre Opulenz ist schier ungreifbar und lässt einen als Mensch plötzlich ganz klein wirken. Der „Vatnajökull“, zu Deutsch „Wassergletscher“ misst an der dicksten Stelle circa einen Kilometer Eis und hat eine Fläche von circa 8100 Quadratkilometern, was etwa acht Prozent der Inseloberfläche ausmacht. Aufgrund seiner Form zählt er zu den sogenannten Plateaugletschern. Er ist an einigen Stellen 2000 Meter hoch und man sieht ihn auf einer Rundreise im Südosten der Insel schon von weitem. Seine schneebedeckte Kuppel ragt aus dem saftigen Grün der Insel heraus und man möchte den Schnee sofort anfassen. Mit entsprechenden Fahrzeugen kann man ihn auch auf eigene Faust auf einigen Straßen befahren, doch ich empfehle lieber eine geplante Tour mit einem Veranstalter. Ob zu Fuß beim Wandern, im Winter mit Schlittenhunden oder wie wir im Sommer mit riesigen Trucks, es gibt wirklich für jeden tolle Angebote.

Unterwegs auf 2000 Metern Höhe – der Wassergletscher bietet zahlreiche Aktivitäten für Groß und Klein.
Unterwegs auf 2000 Metern Höhe – der Wassergletscher bietet zahlreiche Aktivitäten für Groß und Klein.

Stille wie an keinem anderen Ort

So führte unser Weg die Landstraße 1 entlang nach „Höfn“, einem kleinen Ort im Südosten der Insel, was nichts anderes bedeutet als „Hafen“. Ganz dem Wortlaut entsprechend befindet sich hier der einzige Hafen Südost-Islands. In Jeeps führen wir die steile Gletscherstraße hoch. Riesige Schluchten taten sich vor uns auf und als wir die Schneegrenze erreichten, bot sich ein fantastischer Anblick: Glitzernde Kristalle, reflektierendes Licht und eine Stille wie an keinem anderen Ort, den ich kenne. Wahrlich magisch! Ich habe mich erst einmal hingesetzt und diese Bild auf mich wirken lassen. In der Hütte wurden wir mit Schutzkleidung ausgestattet und nach einer kurzen Einweisung saßen wir auch schon auf den Snowmobilen.
Unser Sohnemann nahm beim Papa Patz. Die Tour dauerte ca. 2,5 Stunden und wir machten zwischendurch immer wieder Halt. Dabei wurden uns wirklich viele Informationen über die Gletscher gegeben, anschaulich erklärt in fließendem Englisch. Aber es war auch genügend Zeit für eine vergnügliche Schneeballschlacht mit den Kindern. Nach der Rückkehr hatten wir noch die Möglichkeit, in der Hütte in Ruhe zu essen und draußen ein ganz spezielles Bier zu verkosten. Es wird mit Blüten versetzt, welche nur auf den einheimischen Gletscher gedeihen. Der Geschmack ist fein und die Farbe leicht rötlich. Dabei kann man noch einmal den fantastischen Ausblick genießen.

Wenn der Gletscher kalbt

Von Höfn aus bietet sich die Weiterreise zum „Askja“, einem spektakulären Vulkan bzw. dem dazugehörigen „Viti“ einem äußerst sehenswerten Kratersee. Passend zum Thema haben wir uns aber zum „„Jökulsárlón“, einem 200 Meter tiefen Gletschersee gemacht, in den der große Gletscher Tag und Nacht „kalbt“, sprich riesige Gletscherstücke krachend ins Wasser stürzen bzw. rutschen. Dort empfing uns ein ganz besonderer Zauber.

Wie aus einer anderen Welt - der Gletschersee „Jökulsárlón“.
Wie aus einer anderen Welt – der Gletschersee „Jökulsárlón“.

Während der Himmel voller Sterne war und die Julisonne immer noch etwas Licht schickte, hörten wir es leise platschen und traten vorsichtig näher. Eine Gruppe von jungen Robben tummelte sich zwischen den Eisschollen, tauchte immer wieder ab und kam schnaufend zur Wasseroberfläche zurück. Wie sie so miteinander spielten zeigte uns, wie wunderschön freilebende Tiere sind, die vollkommen ungezwungen und ungestört miteinander umgehen können.

Der Jökulsárlón ist mit 248 Metern der tiefste See Islands. Die auf ihm schwimmenden schillernden Eisberge haben zum Teil eine Höhe von 15 Metern. Sie glitzern wunderschön in der Sonne und man kann gut die verschiedenen Farben erkennen. Die auf dem Foto sichtbaren schwarzen Verfärbungen kommen von der Lavaasche, die blauen sind Reflektionen des Eises sowie mineralische Einschlüsse. Man sollte für diesen Ort wirklich ein paar Stunden Aufenthalt einplanen, gerne im Sommer mit einem tollen Picknick verbunden. Schon nach mehreren Minuten kann man sehen, wie sich diese skurrile Landschaft aufgrund der Wasserbewegung ständig verändert, einzelne Schollen laut krachend zerbrechen, abtauchen und auch neue dazu kommen. Viele Leute machen auch eine der angebotenen Zodiactouren mit. Dabei fährt man mit erfahrenen Guides zu der Stelle, wo der große Gletscher kalbt, die Eisschollen also ins Wasser gleiten.

Hier kann man dem Gletscher beim "kalben" zusehen - so wird das Gleiten der Eisschollen ins Wasser bezeichnet.
Hier kann man dem Gletscher beim „kalben“ zusehen – so wird das Gleiten der Eisschollen ins Wasser bezeichnet.

Aufgrund der Schönheit dieser Lagune und unserer Entdeckungslust wollten wir aber nicht mit vielen Menschen im Bötchen sitzen, sondern machten uns lieber zu Fuß auf dem Wanderweg auf, der direkt am Wasser entlangführt. Man kann sich so ganz unabhängig von den anderen genügend Zeit lassen, die Robben suchen oder kleine Steinchen ins Wasser werfen.

Ein zusätzliches Schauspiel, von dem ich bereits vorher viel gelesen hatte, bot sich uns im Laufe des
Vormittags: Plötzlich drehte sich die Strömung! Während das Süßwasser des Gletschersees normalerweise über einen schmalen Kanal ins Meer abfließt und dabei auch einzelne Schollen mit hinaus aufs Meer treibt, wechselt oft die Strömung und salziges Wasser fließt in Richtung See hinein! So wird auch dessen Zufrieren verhindert.

Ihr seht schon, in Island gibt es unfassbar viel zu entdecken, zu erleben und zu lernen, es ist wirklich ein so toller Urlaub für die Familie.


Das ist Kessy:

Reisen ist Leben und macht so glücklich – Veränderungen zu lassen und hinein tauchen in neue Welten, um dem Alltag zu entfliehen. Dafür muss man auch nicht immer weit fahren, denn oft liegt das Glück gleich um die Ecke und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Am Ende zählt nicht, was man hat oder wer man ist, sondern nur, ob man zufrieden ist mit seinen Erinnerungen. Wer kennt es nicht, dieses herrliche Gefühl, die Füße in den Sand zu stecken und den Wellen zu lauschen oder einfach mal ins Blaue zu fahren. Aber ob Städtetrips, Fernreisen oder das verlängerte Wochenende um die Tür, auf meinem Blog zeige ich euch schöne Ziele für die ganze Familie, denn auch wir reisen mit unserem kleinen Sohn, Hund und manchmal mehr, manchmal weniger Gepäck – Hauptsache alle sind dabei…. Also kommt mit und lasst uns etwas unternehmen….

imgpsh_fullsizeMein Name ist Kessy Bona, 38, glücklich mit Mann, Kind und Hund und eigentlich ständig unterwegs. Neben meiner riesigen Vorliebe fürs Reisen bin ich ein echter Genussmensch, kümmere mich hauptberuflich um meinen Backblog „Pink Sugar – Kessy“, schreibe Bücher und arbeite fürs Fernsehen und sobald noch etwas Zeit dazwischen bleibt, bin ich auch schon wieder weg….

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht – lange galten materielle Dinge als Statussymbole für ein luxuriöses Leben. Wer sich ein schickes Eigenheim, ein flottes Auto und gar noch zusätzliche Luxusgüter leisten konnte, der hatte es im Leben geschafft. Doch seit geraumer Zeit wandelt sich die Definition von Luxus in der westlichen Gesellschaft – zum Positiven. Materielle Dinge werden zunehmend von immateriellen Aspekten wie Zeit, Gesundheit, Genuss und besonderen Erlebnisse verdrängt. Was sich in dem neuen Streben nach einer gesunden Lebensweise, außergewöhnlichen Hobbys und der Glorifizierung von besonderen Erlebnissen manifestiert. Luxus bedeutet heute, ein aufregendes Leben zu führen, einzigartiges zu erleben, und: darüber berichten zu können.

Luxus früher ... (Bild: JörgBrinckheger_pixelio.de)
Luxus früher … (Bild: JörgBrinckheger_pixelio.de)
... und heute!
… und heute!

Onkel Thomas, der Angeber

Ich habe einen Onkel, der – egal, was man ihm erzählt – genau dieses schon selbst erlebt hat. Zumindest behauptet er das. Als der BVB kürzlich den DVB-Pokal holte, war er natürlich live im Stadion. Als George Clooney in Venedig seine Amal heiratete, hatte er dort bereits vor 20 Jahren in einem ganz besonders romantischen Hotel gewohnt und meiner Tante den Antrag gemacht. Kommt ein neuer Musiker groß heraus, dann besuchte er bereits vor Jahren dessen erstes kleines Konzert und prophezeite diesem selbstverständlich die große Karriere. Und so weiter. Dieser Onkel hat stets eine spannende Story parat – mit der er jedem im Raum beweist, wie erfüllt sein Leben doch ist – insbesondere natürlich sich selbst, aber das gibt er selbstverständlich nicht zu.

Been there, done that. Zum Beweis gibt es ein Foto.
Been there, done that. Zum Beweis gibt es ein Foto.

Erlebnisse sind der neue Luxus

Reichtum in Form von Erlebnissen. Das ist es, wonach wir heutzutage streben. Da muss es nicht der teure Hermes-Anzug sein, sondern lieber der Suit, der einem vom thailändischen Schneider persönlich auf den Leib geschnitten wurde, und auch nicht der neue BMW, mit dem wir durch Südamerika gereist sind – hier fällt die Wahl doch lieber auf das VW Käfer Cabrio – denn so erkunden nur die wenigsten die Gegend. Wer kann schon darüber berichten, wie er – mitten in der Wüste – gemeinsam mit den Einheimischen einen platten Autoreifen gewechselt hat und danach ganz spontan zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen wurde? Wer hat in Namibia den leckersten Apfelkuchen der Welt probiert, wer kennt die sulawesischen Totenkulte oder gar die „barbarische Rituale“ der vielen Volksstämme Papua-Neuguineas? Nicht viele.

Den persönlichen Horizont erweitern - auch das gehört zum modernen Luxusgefühl dazu. (Bild: Marko Roth Productions)
Den persönlichen Horizont erweitern – auch das gehört zum modernen Luxusgefühl dazu. (Bild: Marko Roth Productions)
Magische Momente - wie hier in Papua-Neuguinea - erleben wir oftmals auf Reisen.
Magische Momente – wie hier in Papua-Neuguinea – erleben wir oftmals auf Reisen.

Wer suchet, der findet

Doch wo finden wir sie – diese besonderen Momente, die unser Leben so unglaublich einzigartig und großartig machen? Nun ja – so schwer ist das eigentlich nicht. Oftmals liegen Sie ja schon direkt vor der Haustüre. Es ist nur oft eine Frage des Blickwinkels und der Wertschätzung der kleinen Dinge. Wenn mir zum Beispiel der Gemüsehändler an der Ecke jeden Morgen einen frisch gepressten Orangensaft in die Hand drückt und mir einen „Bom Dia“ wünscht, dann zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht. Und wenn ich nach der Arbeit für eine halbe Stunde die Füße hochlegen kann, bevor ich die Kids von der Kita abhole, dann ist das für mich wahre Quality Time.

Reisen – die höchste Form des Luxus

Es liegt aber ja natürlich auf der Hand, dass wir besonders viele, tolle Dinge erleben, wenn wir unterwegs sind. Ausflüge machen. Oder reisen. Wenn wir unsere gewohnte Umgebung verlassen und uns in kleine oder große Abenteuer stürzen. Der eine findet sein Glück beim Tauchen, der andere segelt lieber mit dem Katamaran dem Sonnenuntergang entgegen. Manch einer vergisst sein Lebtag nicht die Begegnung mit dem süßen Känguru in Australien, der andere schwärmt wieder und wieder von der absolut einzigartigen Cocktailbar in Kapstadt – und der nächste hat einen Fünftausender erklommen und ist mächtig stolz darauf.

Ein Luxus-Moment kann so aussehen ...
Ein Luxus-Moment kann so aussehen …
... oder so.
… oder so.
Oder auch so.
Oder auch so.

Uns bei itravel freut es ungemein, dass wir euch diese besonderen Glücksmomente durch unsere Reisen bescheren können – und damit euer Leben ein kleines bisschen reicher machen. Oder luxuriöser, wenn ihr es so nennen mögt. Sprecht euch einfach an, wenn ihr wieder einmal ein bisschen Lebens-Luxus vertragen könnt – wir stellen eure individuelle Traumreise zusammen.

Im August ist Hochsommer. Überall in Europa. Die Temperaturen klettern meist über 30 Grad und bescheren uns Hitze, Hitze und Hitze. Was der einen Freud ist, ist der anderen Leid – während die einen die Nase in die Sonne halten, sehnen sich andere nach etwas Abkühlung. Wo ihr jetzt beides wunderbar kombinieren könnt, erfahrt ihr im Folgenden.

Quasi in ganz Europa findet man im August perfekte Urlaubsbedingungen vor.
Quasi in ganz Europa findet man im August perfekte Urlaubsbedingungen vor.

Bhutan – angenehm kühl

Das bezaubernde Königreich Bhutan ist ja ohnehin absolut eine Reise wert: Großartige Landschaften und ein unglaublich umfangreicher Kulturschatz sorgen hier konstant für Begeisterung bei den Besuchern. Im August hält Bhutan noch einen zusätzlichen Trumpf im Ärmel für euch bereit: Zwischen den üppigen Wäldern, beeindruckenden Tempeln und den Klostern der Mönche herrscht angenehme Kühle, während fast im ganzen Rest Asiens drückende Hitze und der Monsum-Regen die Stimmung trüben. Weil viele Reisenden diese klimatischen Zustände auch in Bhutan vermuten, ist das Land angenehm wenig besucht. Bhutan-Highlights wie das weltbekannte Tigernest, das Tango Kloster und der Khamsum Chorten können jetzt ganz entspannt besichtigt werden.

Das Tigernest gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Bhutan-Reise. (Foto: Marko Roth Productions)
Das Tigernest gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Bhutan-Reise. (Foto: Marko Roth Productions)
Aber auch viele andere Bauten werden euch begeistern! (Foto: Marko Roth Productions)
Aber auch viele andere Bauten werden euch begeistern! (Foto: Marko Roth Productions)

Spitzbergen – Reise ins ewige Eis

Im Hochsommer an die Arktis reisen? Das klingt erst einmal paradox. Doch die „eisige Abkühlung“ kommt vielen Reisenden gelegen. Und: Der August ist einer der wenigen Monate, in dem eine Spitzbergen-Umrundung überhaupt möglich ist. Schließt euch jetzt einem Expeditionsteam an und erkundet die großartige Tierwelt im Wasser und zu Land. Gletscher, Eisberge, Walrosse und Eisbären sind die Highlights, die diese Reise einzigartig machen.

Sommer und Eisbären passen nicht zusammen? Von wegen!
Sommer und Eisbären passen nicht zusammen? Von wegen!

Unsere Top-Empfehlung für den August: Die Azoren

Die ewig grünen Azoreninseln im Atlantik sind auch im August weit von Überfüllung entfernt. Es machen jetzt hauptsächlich Portugiesen hier Urlaub – weil sie die Inseln lieben und Freunde und Familie besuchen. Wer alle Facetten der Azoren kennenlernen möchte, der sollte die drei Inseln Sao Miguel, Terceira und Faial miteinander kombinieren. Die schönen Hausfassaden in Angra, malerische Buchten und Häfen, Grotten, Höhlen und Vulkane sowie leuchtend grüne Landschaften werden euch begeistern. Übrigens sind die Azoren ein europäischer Hot-Spot für Walbeobachtungen – in den Gewässern vor den Inseln tummeln sich das ganze Jahr über die „Riesen der Meere“. Und: Auch auf den Azoren müsst ihr nicht mit starker Hitze kämpfen – die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 25 Grad.

Grün, wohin das Auge blickt - das sind die Azoren!
Grün, wohin das Auge blickt – das sind die Azoren!
Die schönen Atlantikinseln gehören zu den besten Plätzen in Europa, um Wale zu beobachten.
Die schönen Atlantikinseln gehören zu den besten Plätzen in Europa, um Wale zu beobachten.

Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat August empfehlen können – Tansania zum Beispiel, wo man sich jetzt ganz großartig an die „Big Five“ heranpirschen kann. Oder die zauberhaften Liparischen Inseln in Italien. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat August an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.