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Viktoria Vree

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Endlich ist es soweit! Wir haben nun auch das wundervolle Peru in unser Südamerika-Reiseangebot aufgenommen! Auf unseren individuell für euch zusammengestellten Rundreisen könnt ihr zum Beispiel den Titicacasee besuchen, in der spektakulären Skylodge übernachten, das Nationalgetränk Pisco probieren und aus der Luft die Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampas de Jumana bestaunen.

 

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„Guten Morgen, Peru“ – Frühstück in der Skylodge.

Wir sprachen mit Isabell Böck von der PR-Agentur von Promperú, der peruanischen Kommission für die Förderung von Export und Tourismus, über die neue Trend-Destination, die alte Traditionen mit modernem Lebensstil kombiniert und zum fünften Mal in Folge bei den World Travel Awards zur besten kulinarischen Destination der Welt gewählt wurde.

Für was steht das Reiseziel Peru typischerweise – und welche ungeahnten Möglichkeiten werden Reisende dort andererseits überraschen?

Bei Peru kommt den meisten zu allererst Machu Picchu in den Sinn. Die Inkastätte ist natürlich die touristische Ikone des Landes und gehört auf jeden Fall auf die Bucket List – ebenso wie all die anderen Inkastätten im Land, darunter Choquequirao – auf der Lonely Planet Best in Travel Liste für 2017 oder Sacsayhuaman bei Cusco. Die meisten dieser archäologischen Stätten liegen inmitten atemberaubender Natur und sind Ziel von spektakulären Mehrtagestrekkings. Diese Verbindung aus Natur und Kultur ist ziemlich typisch für Peru.

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Vom zauberhaften Cusco starten die Trekkingtouren zu den Inka-Stätten in spektakulärer Naturkulisse.

Doch natürlich kann das sogenannte Land der Inka auch überraschen, und zwar ziemlich gut. Viele, die zum ersten Mal mit Perus Küche in Berührung kommen können kaum glauben wie köstlich diese ist. Inzwischen ist Perus Gastronomie weltberühmt, überall öffnen aktuell peruanische Restaurants – auch in Deutschland gibt es eine ganze Menge. Das Besondere an Perus Küche ist die Fusion aus Jahrtausende alten indigenen Rezepten und Zutaten mit Einflüssen aus Europa und Asien. Wer einmal das Fischgericht Ceviche probiert hat, möchte nie wieder etwas anderes essen.

Überraschend ist auch, dass es vor allem im Norden Perus schon lange vor den Inka Hochkulturen gab, die dort ihre Spuren hinterlassen haben. In Nordperu findet man zahllose archäologische Schätze von Kulturen wie den Chimú, Moche oder Chachapoyas. Gerade wer den Süden schon kennen- und lieben gelernt hat sollte sich aufmachen um Perus Norden zu entdecken.

Zu guter Letzt überrascht auch mich immer wieder die unglaubliche Vielfalt des Landes. Peru verteilt sich über drei geographische „Welten“ – das Amazonasgebiet, die Anden und die Pazifikküste. Dementsprechend groß ist das Angebot an Landschaften, Flora und Fauna – und vor allem an Outdoormöglichkeiten. Wer sich gern draußen bewegt und auf kleine oder große Abenteuer aus ist, ist in Peru genau richtig.

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Die Flora und Fauna Perus ist so bunt wie diese Papageien.

Wie sieht demnach eine ideale Peru-Reise aus? Was darf man auf keinen Fall verpassen und welche Geheimtipps gibt es?

Die klassische Reise beginnt in Lima und führt von dort aus in den Süden, entlang der Panamericana bis nach Paracas, von dort in die weiße Stadt Arequipa, nach Puno an den Titicacasee und am Ende das Highlight, Cusco und Machu Picchu. Die Region Paracas sollte man nicht nur wegen der Nasca-Linien besuchen, auch ein Abstecher in die Wüste zum Sandboarden oder für eine Buggytour sollte drin sein. Gourmets sollten ein oder zwei Nächte auf einem Weingut nahe Pisco verbringen, die Landschaft genießen und natürlich den ein oder anderen Wein – und den typischen Traubensaft Pisco –kosten. Wer mehr über Land und Leute erfahren möchte, sollte einen Aufenthalt bei einer lokalen Gemeinde einplanen, zum Beispiel am Titicacasee. Naturliebhabern empfehle ich eine Verlängerung in Madre de Dios, dem Dschungelgebiet in Südperu.

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Arequipa, Perus „weiße Stadt“, gehört genauso auf eure Bucket List wie …
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… der Titicacasee mit seinen schwimmenden Inseln.

Wer noch etwas Zeit hat sollte sich den Norden von Peru nicht entgehen lassen. Trekkingfreunde zieht es nach Áncash, wo mit dem Huascarán der höchste Berg Perus wartet. Mindestens genauso faszinierend sind die Region Amazonas mit Kuélap, der Festung der Nebelkrieger, oder die Moche Route durch die Regionen Lambayeque und La Libertad an der Küste. Hier kann man unglaublich viel über Perus faszinierende Geschichte erfahren. Den Amazonas-Regenwald rund um Iquitos kann man besonders gut im Rahmen einer Flußkreuzfahrt entdecken. Und, man glaubt es kaum, aber auch Perus Strände sind nicht zu verachten. Rund um Piura und Tumbes gibt es eine Menge Badeorte mit tollen Stränden, die nie überfüllt sind. Vor allem Surfer und Wellenreiter kommen hier voll auf ihre Kosten.

Mein letzter Tipp: unbedingt Lima eine Chance geben und nicht schon am ersten Tag gen Süden weiterreisen. Probiert euch durch Limas Restaurant, entdeckt das Hipsterviertel Barranco mit seinen tollen Boutiquen, Galerien und Bars, beobachtet die Paraglider über der Skyline von Miraflores und kommt erstmal richtig in Peru an.

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Spürt in Lima das südamerikanische Lebensgefühl.Von hier aus startet euer persönliches Peru-Abenteuer …
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Paragliding über Miraflores – auch das ist Peru.

Was sollte man vor einer Reise nach Peru unbedingt bedenken – zum Beispiel hinsichtlich der Sicherheit, der Verkehrswege oder auch körperlichen Voraussetzungen?

Ein wichtiges Thema ist die Höhenlage. Einige der Highlights, darunter Cusco und der Titicacasee, liegen auf schwindelnden 3500 bzw. 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Um die Höhenkrankheit zu vermeiden sollte man es langsam angehen lassen: früh ins Bett, wenig oder keinen Alkohol trinken und sich nicht überanstrengen. Kommt es doch zu Kopfweh oder Schwindelgefühlen hilft Matetee.

Gerade im Süden sind die Verkehrswege sehr gut ausgebaut und auch im Norden wird aktuell viel in die Infrastruktur investiert. Die Sicherheit ist inzwischen in Peru kein Thema mehr. Wer klaren Menschenverstand walten lässt und keine unnötigen Risiken eingeht sollte keinerlei Probleme bekommen. Für Peru bestehen dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie für andere Reiseziele. In diesem Sinne wird es empfohlen, dass ihr auf eure persönlichen Gegenstände an öffentlichen Orten aufpasst und einsame Örtlichkeiten in der Nacht vermeidet.

Wer sollte Peru unbedingt auf seine Bucket List setzen?

So klischeehaft es klingt, Peru ist ein Reiseziel für jedermann. Kulturinteressierte, Aktivreisende, Foodies – jeder kommt auf seinen Geschmack und findet das richtige Angebot.

Wieso sollte man gerade Peru als Reiseziel in Südamerika auswählen? Was hebt das Land zum Beispiel von Chile oder Argentinien ab?

Da gibt es für mich zwei Argumente. Zum Einen ist Peru die Wiege der südamerikanischen Kultur. Wer noch nie in Südamerika war, sollte seine Entdeckungstour in Peru beginnen und dort regelrecht in die faszinierende Geschichte Südamerikas eintauchen.

Zum anderen ist Peru so vielfältig, dass eine Reise durch Peru oft wie eine Reise durch mehrere Länder wirkt. Wer nach Peru reist, muss sich nicht zwischen Strand- oder Aktivurlaub, Küste, Dschungel oder Anden entscheiden sondern kann – bei ausreichend Zeit – alles während einer Tour entdecken. Eine Reise nach Peru kann vom Meeresspiegel bis auf 5000 Höhenmeter führen, mit Temperaturschwankungen von 5 Grad bis zu 30 Grad. Gerade deutsche Touristen werden so mit dem größtmöglichen Angebot für die lange Anreise entschädigt.

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Peru birgt unendlich viele Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. Wie wird wohl dein individuelles Peru-Highlight aussehen?

Aber natürlich gibt es noch so viele andere Argumente…die Küche, die Natur, die Kultur, und vor allem die Menschen!

Wir danken Isabell Böck für diese interessanten Antworten – wir wollen jetzt ganz schnell dort hin und alles selbst erleben! Welche individuellen Möglichkeiten das Land für jeden einzelnen von euch noch bietet, das wissen unsere Reiseexperten und beraten euch gerne.

Sind wir uns also einig, dass die nächste Reise nach Peru geht?

Eine lange Tafel, viele, viele Klappstühle, weiße Tischdecken und ein knallroter Tourbus – das ist alles, was für ein großartiges kulinarisches Event nötig ist. Dazu erlesene Gäste, frische und regionale Zutaten und – einen kreativen Kopf, der sich das alles ausgedacht hat. Letzterer ist beim innovativen Restaurant-Konzept „Outstanding in the Field“ der Amerikaner Jim Denevan, der sich seit jeher der Natur und ihrer Kraft verbunden fühlt. Seine Idee: Restaurant und Leute dorthin bringen, wo die Zutaten wachsen. Die exklusiven Dinner finden also meist auf Farmen statt, aber auch an Stränden, mitten in der Stadt oder irgendwo im Nirgendwo. Schwerpunktmäßig in den USA, aber inzwischen in der ganzen Welt. Bis zu 200 Gäste finden an der langen Tafel Platz – deshalb ist das Event auch für Hochzeits- und Familienfeiern sowie Business-Events sehr beliebt.

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Typisch amerikanische Nostalgie – mit diesem Tourbus fuhr angeblich schon Elvis Presley.

Back to the roots

Was den Zauber der Veranstaltung ausmacht, liegt offen auf der Hand – es ist ein gemütliches Zusammenkommen in außergewöhnlicher Umgebung, ein Miteinander von Mensch und Natur, nach dem sich viele Menschen, insbesondere gestresste Städter, heute wieder mehr denn je sehnen. Es ist auch die Einfachheit der Tafel mit dem klassisch weißen Tischtuch. Und es sind die regionalen und frisch zubereiteten Speisen, zu denen der Gastgeber persönlich einiges zu erzählen weiß.

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Eines von vielen Highlights der Veranstaltungen ist stets die großartige Kulisse.

Ein umtriebiger Geist mit Liebe zur Natur

Aber zurück zu Jim Denevan, dem Amerikaner, der sich bereits durch etliche andere Kunstprojekte – darunter die großartigen Sandkunstwerke in der Black Rock Desert in Nevada – sowie durch seine Mitwirkung an Imagekampagnen von Clarks und Range Rover einen Namen in der kreativen Szene machte.

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Kunstwerke am Strand – eine von Jim Denevans innovativen Projekten.

 

Wir ziehen vor so viel kreativen Output den Hut und drücken die Daumen, dass das Event schon bald auch seinen Weg nach Deutschland findet!

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Outstanding in the Field – hoffentlich auch schon bald bei uns!

Lust auf ein außerordentliches Erlebnis? Dann findet ihr hier alle Termine und Locations, wo in den nächsten Monaten die Dinner stattfinden. Gerne arrangieren wir für euch weitere unvergessliche Momente wie diesen im Rahmen einer Rundreise durch die USA – der Heimat des Projektes.

Mit dem Oldtimer quer durch Asien, zu Fuß durch China oder gar eine ganze Weltumrundung – wen interessieren nicht die vielen spannenden Geschichten, die Abenteurer rund um den Globus erleben? Nehmen uns diese doch mit auf eine kleine, aufregende Reise, wenn auch nur für ein paar Stunden und leider „nur“ mental. Die faszinierenden Erzählungen, die skurillen Anekdoten und die großartigen Bilder erweitern in ein paar Stunden unser Wissen und unseren Horizont. Und – so sind sich zumindest die beiden GRENZGANG-Gründer Ramin Houchmand und Hartmut Fiebig – sicher: Sie sind ein großartiger Weg, um Ignoranz ein Ende zu setzen.

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Für die GRENZGANG-Mitarbeiter bedeutet Reisen nicht nur Spaß und über den Tellerrand blicken – sondern auch interkulturellen Austausch. (Bild: Holger Rogge)

Reisen als Mittel gegen Ignoranz

Bereits 2003 wurde ihr Kulturveranstalter GRENZGANG ins Leben gerufen. Die Mission: Missverständnisse und Vorurteile aus dem Weg räumen. Der Weg: Menschen zusammenführen und den interkulturellen Austausch anstoßen. Wenn die Grenzgänger zu ihren Events einladen, kommen die Menschen in Scharen: Mittlerweile sind es knapp 300.000 Besucher, die sich in Köln, Düsseldorf, Aachen, Krefeld, Münster, Bochum und Wuppertal auf „Reisen mit dem Kopf“ eingelassen haben. Sie bekommen nicht nur die großartigsten Reiseabenteuer von Globetrottern, Weltumseglern, Reisejournalisten, Forschern und Fotografen geboten, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten, Livemusik und eine Reisebibliothek.

Save the Date: Thementag “Wüstenwelten”

Am 23. April findet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln der Thementag „Wüstenwelten“ statt. Den ganzen Sonntag über stehen Wüsten und deren Bewohner im Fokus des Geschehens. Beiträge über die spektakuläre Rettung des Weltkulturerbes in Timbuktu und das Leben als Sammler und Jäger im südlichen Afrika vermitteln spannendes Insider-Wissen, offene Kinderwerkstätten und eine echte Jurte aus der Mongolei begeistern die Kleinen und Didgeridoo-Musik sorgt für Kurzweil. Highlights sind die Reisereportagen „Oman & die Emirate – Weihrauchbäume, Wanderdünen und Wolkenkratzer“ mit Hartmut Fiebig, „Die Berber Marokkos – Faszination einer Nomadenkultur“ mit Karl Lueger und „Der Wüstengänger: Gobi – Takla Makan – Sahara“ mit Bruno Baumann.

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Zu Fuß durch die Wüste Gobi. (Bild: Bruno Baumann)
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Die Grenzgang-Referenten berichten von ihren Einblicke ins Leben der Wüstenbewohner. (Bild: Karl Lueger)

Wir schicken euch in die Wüste

Auch wir werden mit einem itravel-Stand vor Ort sein und alle beraten, die im Zuge der Vorträge Lust auf ein eigenes Wüstenabenteuer bekommen haben. Im Gespräch mit unseren Reiseexperten erfahren Interessierte, was man in welcher Wüste erleben kann. Ob besondere Begegnungen mit Menschen und Tieren, spektakuläre Naturschauspiele oder adrenalingeladene Aktivitäten – wir stellen euch eure individuelle Traumreise zusammen. Also: kommt vorbei und lasst euch inspirieren …

Was: Thementag „Wüstenwelten“
Wann: So, 23. April 2017 (ab 10 Uhr)
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln

Weitere Informationen zu dieser und weiteren GRENZGANG-Veranstaltungen findet ihr hier.

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Im Mai ist das Reisen eine wahre Wonne – viele Reiseregionen sind dann aus ihrem winterlichen Dornröschenschlaf erwacht und bereiten sich mit großer Vorfreude auf die nahende Hochsaison vor. Fast überall in Europa lässt es sich jetzt unbeschwert und begleitet von einigen, wenn auch noch zarten, Sonnenstrahlen umherreisen.

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Roadtrip USA

Gleiches gilt übrigens für die USA – im Süden könnt ihr euch hier guten Gewissens schon ein Cabrio für eure Rundreise anmieten und euch bei eurem Roadtrip durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Ob ihr im Westen die Naturwunder des Grand Canyons oder die tollen Küstenregionen bewundern möchtet, ob es euch nach Las Vegas, San Francisco oder Los Angeles zieht oder aber ihr lieber die Großstädte im Osten des Landes besuchen möchtet: Im Mai werdet ihr mit großer Wahrscheinlichkeit viele beliebte Orte mit weniger Touristen teilen müssen als in den folgenden Monaten. Was auch heißt, dass die Preise für Mietwagen und Unterkünfte noch deutlich günstiger sind. Unser Tipp für alle, die den Zauber des „guten, alten Amerikas“ wiederbeleben möchten: Die legendäre Route 66 mit ihren verlassenen Diners und den brachliegenden Tankstellen. Nur der Norden sowie die Gebirge des Landes können im Mai vielleicht noch unangenehm sein – dann doch lieber die Westküste entlang!

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Aktivurlaub in Europa

Wer lieber nicht über den großen Teich fliegen möchte, den hält jetzt aber auch nichts von einem Mietwagen-Abenteuer in Europa ab. Hier klassischerweise natürlich Spanien, Portugal und Italien, aber auch – absolut empfehlenswert – Kroatien! Ob Aktivitäten wie beispielsweise Kayaking oder aber reichhaltige Kultur in Dubrovnik – ihr werdet hier euer Herz verlieren. Auch die vielen europäischen Inseln wie die Liparen oder die Sporaden, Irland oder die Azoren werden Reisende jetzt begeistern. Womit? Nicht nur mit grandiosen Landschaften und einem vielfältigen Angebot an Aktivitäten, sondern auch mit ganz besonderer Lebensfreude, mit Traditionen und mit vielerlei kulinarischen Highlights.

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Unsere Top-Empfehlung für den Monat Mai: Indonesien, idealerweise in Kombination mit Java oder Bali

In Indonesien beginnt im Mai die Trockenzeit. Endlich kann auch das Landesinnere bei Wanderungen erkundet werden. Die vorangegangene Regenzeit hat das Land in volle Blüte versetzt, was die Touren und Reisen im Land noch lohnenswerter macht. Außerdem sind auch hier im Mai noch nicht so viele Touristen vor Ort. Wunderbar kombinieren lassen sich zu dieser Zeit beispielsweise Java und Bali. Erleben Sie hier atemberaubende Vulkanlandschaften, jahrtausendealte Kulturschätze, wunderschöne Luxusoasen in einzigartiger Kulisse.

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Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat Mai empfehlen können – Griechenland als Europa-Klassiker mit warmen Meer und angenehmen Temperaturen. Jetzt kann man das Land noch entspannt erkunden, bevor die Hochsaison losgeht. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat Mai an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.

Übrigens fallen viele Feiertage oftmals in den Mai. Dann ist es möglich, mit nur wenig Urlaubstagen richtig lange Reisen zu machen!

Trekking, Rafting, Zip-Lining, Safaris oder Tauchexkursionen – die Natur hält jede Menge Outdoor-Abenteuer für euch bereit. Doch ohne die richtige Ausrüstung ist der schönste Nervenkitzel schon vorbei, bevor er erst richtig angefangen hat. Denn wer mit Flipflops Berggipfel erklimmen möchte, im coolen Outfit durch den Dschungel streift, oder sich ohne Kopfbedeckung auf Spurensuche im südlichen Afrika begibt, der wird ein blaues Wunder erleben – Blasen, Moskitostiche und übler Sonnenbrand sind das Leid derer, die die Natur unterschätzen.

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Wind und Wetter trotzen – mit der richtigen Ausstattung ein Kinderspiel.

Die Natur: gleichermaßen faszinierend wie launig

Damit euch dies erspart bleibt, solltet ihr einige grundlegende Dinge beachten, bevor ihr euch ins Abenteuer stürzt. Auf jeden Fall solltet ihr bei der Wahl eurer Ausrüstung auf Qualität setzen! Gutes Material hat ganz einfach seinen Preis und unterwegs werdet ihr merken, wer von euch am Preis gespart hat und nun zum Beispiel über Blasen an den Fersen und andere Wehwechen klagt. Zweitens: Lasst euch im Outdoor-Geschäft beraten, zumindest, wenn ihr noch nicht viel Erfahrung mit Outdoor-Kleidung habt. Es gibt inzwischen so viele Angebote, dass man als Laie nicht wirklich durchblickt. Die erfahrenen Verkäufer hingegen wissen meist sofort, welches Kleidungsstück für welches Vorhaben taugt. Außerdem gibt es Besonderheiten zu bedenken, zum Beispiel, dass man Wanderschuhe stets eine Nummer größer kaufen sollte, damit man auch mit den dicken Funktionssocken noch bequem laufen kann. Ein weiteres Plus: In manchen Outdoor-Geschäften kann man die Kleidung gleich „im Kleinen“ testen, zum Beispiel in einer Regenkammer. Drittens: die „Zwiebeltechnik“ anwenden. Das heißt, mehrere Schichten Kleidung übereinander ziehen. Diese kann man dann je nach Wetterlage an- oder abstreifen und beliebig miteinander kombinieren.

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Die Beratung im Outdoor-Geschäft sowie gute Qualität machen sich bezahlbar – ihr seid so vor bösen Überraschungen unterwegs geschützt.

Kleider machen Abenteurer

Als Basisausrüstung für fast alle Outdoor-Aktivitäten an Land, also insbesondere Trekking, Hiking und Biking, gelten Funktionsunterwäsche, atmungsaktive Kleidung sowie eine Multifunktionsjacke und überstreifbare Regenkleidung. Ergänzend natürlich das richtige Schuhwerk. Beim Schnorcheln und Tauchen gibt es eine Fülle an Ausrüstung, je nach individuellem Vorhaben und Können. Hier sind sicherlich Taucheranzug, Flossen und richtige Atmungsgeräte grundlegend für den Erfolg der Unternehmung.

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Mit der richtigen Ausrüstung kann euer Abenteuer beginnen.

Sonnenbrille, Rucksack, Multifunktionstuch – kleine Dinge machen den Unterschied

Eure Grundausrüstung solltet ihr dann unbedingt noch um einige „Accessoires“ ergänzen. Sehr wichtig bei allen Aktivitäten in der Natur ist eine hochwertige Sonnenbrille mit festem Sitz und hohem Lichtschutz. Ebenfalls wichtig ist die Kopfbedeckung – hier empfiehlt sich statt der Cap oder dem Sonnenhut ein Multifunktionstuch, das fest um den Kopf gewickelt werden kann. Last but not least: der perfekte Rucksack! Hier solltet ihr unbedingt auf den richtigen Sitz achten – also auf die Polsterung und die Entlastung des Rückens durch den zusätzlichen Hüftgurt. „Vollkontakttragesystem“ ist hier ein wichtiges Schlagwort. Zudem sollte der Rucksack leicht und mit vielen verschiedenen Staufächern für Trinkflasche, Proviant, Regenjacke, etc. ausgestattet sein. Auch eine Halterung für eine LED-Lampe kann sehr sinnvoll sein.

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Es gibt eine Menge an Zubehör für die verschiedenen Aktivitäten. Lasst euch beraten, was ihr wirklich benötigt.

Foto-Equipment, Zelte, Isomatten, Schlafsäcke, Kochgeschirr und spezielle Pflegemittel für das Leben im Freien – die Liste lässt sich noch deutlich ausdehnen. Doch sollte man auch bedenken, dass jede Ausrüstung, so toll sie auch ist, transportiert werden muss. Und das meist von dir selbst. Also lieber kleine Brötchen backen und überlegen, auf was du unterwegs nicht doch verzichten könntest …

Bereit für ein Abenteuer?

Bereit für dein großes Outdoor-Abenteuer? Dann empfehlen wir dir zum Beispiel ein Gorilla-Trekking in Uganda, einen Mountainbike-Ausflug zur Teufelsschlucht in Chile oder eine Trekkingtour in Nepal. Mit uns könnt ihr außerdem auf das „Dach Afrikas“ – den Kilimanjaro – klettern oder in den schönsten Tauchrevieren der Welt die Unterwasserwelt erkunden.

Wie überraschend vielfältig die asiatische Küche ist, zeigt sich besonders gut am Beispiel der Currys. Werfen wir Europäer die würzigen Gerichte doch gerne mal in einen Topf, gibt es in Wirklichkeit viele Unterschiede in der Zubereitung. Diese liegen zum Teil ganz offensichtlich auf der Hand, einige verstecken sich aber auch im Detail. Wir haben unsere Nasen in die Rezeptbücher der einzelnen Länder gesteckt und für euch zusammengestellt, wie ein Curry wo zubereitet wird.

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Auf die Gewürze kommt es an – sie verleihen jedem Curry seine ganz besondere Note.

Currys aus Sri Lanka

Schon zu Zeiten, in denen die Insel noch Ceylon hieß, handelten verschiedene Kulturen und Nationen wie die Inder, die Portugiesen, die Holländer und die Malaien mit den Gewürzen, die hier angebaut wurden – darunter Zimt und Nelken. Der Einfluss dieser „Durchreisenden“ ist noch heute in den Gerichten der Insel erkennbar, so etwa der Safran der Araber oder der Chilli der Portugiesen. Grundlage des Currys aus Sri Lanka ist immer der Reis. Dieser wird mit Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch oder Geflügel, Bohnen oder Linsen kombiniert. Scharfe Chutneys und Sambals mit Kokosnuss, Zwiebeln, Zitronensaft und Fruchtstücken sind die ideale Beilage. Typisch für Sri Lanka sind auch die „schwarzen Currys“ – mit dunkelbraun gerösteten Gewürzen.

Currys aus Indien

Die indischen Currys sind wohl die bekanntesten – indische Restaurants sind fester Bestandteil der Gastronomie in so gut wie allen größeren Städten der Welt. Typisch für das indische Curry sind die Masalas – die verschiedenen Gewürzmischungen bestehend zum Beispiel aus Kurkuma, Kreuzkümmel und Chilipulver. Diese Mischungen variieren in den vielen indischen Regionen stark. Allen Currys gemein sind die frisch zubereiteten Marinaden, in denen Fleisch und Fisch eingelegt werden bevor sie langsam und lange köcheln. Zum Curry werden Reis und Naan gereicht. Eine Sauce, kreiert unter anderem aus Zwiebeln, Joghurt und Tomaten, oder Butter runden das leckere Gericht ab.

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Reis, Saucen, Gewürze und Fleisch und/oder Gemüse – fertig ist das Curry, eine leckere Mahlzeit. (Bild: w.r.wagner_pixelio.de)

Currys aus Malaysia

Da Malaysia an jahrhundertealten Handelsrouten liegt, wurden und werden alle Bereich des Lebens von den verschiedensten Einflüssen geprägt. Diese haben Malaysia zu einem multikulturellen und multiethischen Land gemacht, dessen Vielfalt sich auch in der Küche widerspiegelt. Wer in Malaysia also die verschiedenen Curry-Gerichte probiert, der macht eine kleine kulinarische Reise durch die halbe Welt. Typisch für die Currys aus Malaysia ist eine Gewürzmischung aus Kurkuma, Kokosnussmilch, Schalotten, Ingwer, Garnelen-Paste, Chilis, Knoblauch und oft auch Tamarinde. Damit verfeinern die Malaien alle möglichen Nahrungsmittel – von Huhn über Shrimps und Garnelen bis hin zum Lamm.

Currys aus Thailand

Die thailändischen Currys lassen sich in vier Arten gliedern: Grünes Curry, Rotes Curry, Gelbes Curry und Massaman Curry. Dabei bilden verschiedene Pasten, welche auch für die jeweiligen Farben verantwortlich sind, die Grundlage – meist sind Chili, Knoblauch, Schalotten, Galgant und Koriander-Wurzel feste Bestandteile. Dazu servieren die Thailänder nicht selten Rindfleisch, Meeresfrüchte, Ananas und Garnelen.

Na – läuft euch das Wasser bereits im Munde zusammen? Dann solltet ihr euch gleich ein Curry kochen – Rezepte gibt es etliche. Eins können wir verraten: alle Varianten sind absolut lecker! Natürlich schmecken die Currys aber im eigenen Land am besten. Verwöhnt euren Gaumen in Indien, Sri Lanka, Malaysia oder Thailand. Wir bringen euch hin!

 

(Startbild: Jungfernmühle_pixelio.de_)

Was man auf der Blumeninsel außer Wandern noch alles unternehmen kann …

Im Oktober 2016 reiste itravel-Mitarbeiterin Heike gemeinsam mit ihrem Freund nach Madeira. Die Mittelmeerinsel, die zu Portugal gehört, ist vor allem für ihr ganzjährig mildes Klima, die große Blumenvielfalt sowie für die zahlreichen wunderschönen Wanderwege entlang der Levadas, der ehemaligen Bewässerungskanäle, bekannt. Schon im Vorfeld hatte sich Heike über die unterschiedlichen Touren informiert – aber auch ein Alternativprogramm für mögliche Regentage zusammengestellt. Ein kluger Zug von ihr – denn als sie, mit Wanderschuhen im Gepäck, auf der Insel ankam, musste sie feststellen, dass einige der Levada-Wege aufgrund von Regenschäden nicht zugängig oder zu gefährlich zu laufen waren oder man die Ausgangspunkte erst gar nicht erreichte, weil die Straßen dorthin gesperrt waren. Bis auf die Wanderung auf der Halbinsel Ponta de Sao Laurenco im Osten Madeiras sah es also für Heike und ihren Freund eher mau in punkto Trekking aus.

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Wandern gehört auf Madeira zum Pflichtprogramm. Hier ist Heike auf der Halbinsel Sao Laurenco im Osten der Insel unterwegs.

Zu Fuß durch Funchal und mit dem Mietwagen über die Insel

Umso besser, dass Heike ihren Plan B in der Tasche hatte. So konnten sie und ihr Freund ausgiebig zu Fuß die Hauptstadt Funchal erkunden. Sie besuchten Ausstellungen und Museen, schlenderten die Straßenpromenade entlang, verweilten im Parque de Santa Catarina und probierten in den verschiedenen Restaurants auf der Rua de Carreira die typischen Gerichte wie den Rindfleischspieß Espetada und Espada – den Degenfisch, der meist mit Banane zubereitet wird. Drei Tage lang erkundeten sie die Insel mit dem Mietwagen, fuhren im eigenem Tempo die Süd- und Nordküste entlang und ließen sich einfach treiben. Manche Küstenabschnitte gefielen ihnen so gut, dass sie diese sogar mehrfach besuchten.

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Funchal, die Hauptstadt Madeiras, hat Heike gut gefallen. Vom Parque de Santa Catarina genießt man einen tollen Blick auf den Hafen.
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Auch die schroffen Küsten Madeiras haben Heike fasziniert.

Autorennen, Kuh-Überraschungen und ein Ausflug mit dem Jeep

Bei Porto Moniz, wo man in den Meeresbecken schwimmen kann, gerieten die beiden überraschend in ein Autorennen und auf der Hochebene Paúl da Serra in dichte Nebelwolken, die ihnen die Sicht versperrten und aus denen ihnen plötzlich Kühe vor die Räder sprangen. Nur gut, dass die beiden im Schneckentempo unterwegs waren … Ein besonderes Highlight war für Heike der Halbtagesausflug mit dem Jeep von Funchal aus über das Tal der Nonnen bis zur Steilküste Gabo Giro – und zwar Off-Road, mitten durch den Wald, über unbefestigte Straßen und durch tiefe Furchen. Während der adrenalingeladenen Fahrt erfuhr sie vom Guide vieles über die Flora und Fauna der Insel – und durfte an einer kleinen Bar mitten in der Pampa das Nationalgetränk „poncha“, bestehend aus Orangen- und Zitronensaft sowie Zuckerrohrschnaps, probieren.

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Mal was anderes – mit dem Jeep erkundeten Heike und ihr Freund das Hinterland Madeiras.
Jeep Tour - Curral das Freiras
Das „Tal der Nonnen“ zieht sich tief durch die spektakuläre Landschaft Madeiras.
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Die Steilküste Gabo Giro ist nur etwas für Schwindelfreie!

Heikes Tipps für alle, die auf Madeira nicht nur wandern, sondern noch mehr erleben möchten:

Rua de Santa Maria in Funchal: Jedes Haus ein Kunstwerk – in dieser Straße sind die Fassaden aufwendig bemalt. Elegante Damen, Kettenvorhänge oder Bücherregale – den Künstlern wurde bei der Gestaltung freie Hand gelassen. Die Idee, die vernachlässigten Hauseingänge der Altstadt mit Leben zu füllen, stammt von José Maria Montero Zyberchema, welchem das italienische Dörfchen Valloria in Ligurien zum Vorbild war. Hier waren bereits 1994 die ersten Kunsttüren entstanden.

Lavatunnel in Sao Vicente: Eine einstündige Tour durch die Lavatunnel und -höhlen im vulkanischen Zentrum von Sao Vicente bietet einen guten Einblick in die Gesteinsgeschichte Madeiras. Weitere Informationen findet man auch in der Ausstellung des Zentrums.

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Die Lavatunnel in Sao Vicente sind auch etwas für Schlechtwettertage auf Madeira.

Führung in der Old Blandy Wine Lodge: Gucken, riechen, schmecken – im Rahmen dieser Führung kommt man dem Madeirawein ganz nahe und erfährt allerhand über die Herstellung und Geschichte dieses Getränkes. Im Shop kann dann die eine oder andere Flasche Wein auch gekauft werden. In der Heimat freut man sich über solch ein Souvenir!

Militärmuseum in Funchal: Die Ausstellung im São Lourenço Palast, der Festung, die vom König D. Manuel I Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut worden war um die Bevölkerung von Funchal zu schützen, beherbergt eine Waffensammlung vom 18. Jahrhundert bis heute. Sie zeigt zudem die militärische Geschichte Madeiras und die Rolle der Insel während der Weltkriege.

Forte de Sao Tiago, Funchal: Ein schöner Ort mit tollem Blick vom Dach auf die Bucht von Funchal. In den Obergeschossen zeigt das Museum zeitgenössischer Kunst wechselnde Ausstellungen portugiesischer Künstler.

Museu Quinta das Cruzes: In der Ausstellung erfährt man vieles über die Geschichte des Landes und im Garten sind tolle archäologische Artefakte zu sehen. Zudem hat man eine großartige Aussicht auf Funchal und das Meer.

Dieses und viel mehr erwartet euch auf Madeira. Was ihr auf der Blumeninsel noch unternehmen solltet und welche Wanderung für wen geeignet ist, verraten wir euch gerne in einem Beratungsgespräch.

Der April, der April – der macht, was er will. Tut es ihm doch gleich und entscheidet selbst, wo ihr diesen launigen Monat verbringen möchtet. Lasst euch gar nicht erst auf seine Spielchen à la „Heute 20 Grad und Sonnenschein, aber ab morgen wieder sieben Tage Regen …“ ein, sondern schickt stattdessen Urlaubsgrüße aus diesen tollen Reisezielen in die Heimat:

Karibik – weil wir den Sommer nicht mehr abwarten können

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Von wegen launiger April – in der Karibik gehört der Monat zur besten Reisezeit.

Nicht nur unsere „For that moment“-Filmcrew war total begeistert von ihrem Dreh auf den wunderschönen ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curacao. Auch unsere Kollegin Bianca kehrte jüngst sehr beeindruckt aus Aruba zurück und das Feedback unserer Kunden ist auch durchweg mehr als positiv. Die Gründe dafür sind vielfältig: Puderzuckerweiße Strände, palmengesäumte Strandpromenaden, türkisblaues Wasser und ein beschwingend leichtes Lebensgefühl. Die meisten Reisenden fühlen sich in der Karibik auch sicher und schätzen die Sauberkeit sowie die Liebe zum Detail, der man zum Beispiel in Oranjestad begegnet. Weitere schlagende Argumente haben wir für euch in unserem Video zusammengefasst:

Inselhüpfen – Von Trauminsel zu Trauminsel

Wer träumt nicht davon, sein eigener Kapitän zu sein und durch die schönsten Insel-Archipele der Welt zu schippern, um sich herum nichts als knallblaues Meer, ein paar Meeresvögel und die feine Brise, die einem um die Nase weht? Island-Hopping ist ein Reisetrend, der wohl nie aus der Mode kommt. Ob auf den italienischen Liparen, den griechischen Kykladen oder Sporaden oder den weiter entfernten Seychellen oder der Karibik – von Insel zu Insel zu „hüpfen“ ist immer ein unvergessliches Erlebnis. Wir empfehlen auch immer gerne Bali, Lombok und Nusa Tenggara in Indonesien – besonders für Wasserratten geeignet. Spannende Tauchreviere laden zu spektakulären Unterwasser-Ausflügen ein und an Land lässt es sich ganz wunderbar entspannen. Im April beginnt auf den schönen Inseln die beste Reisezeit mit Temperaturen bis zu 30 Grad.

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Die Liparen sind unser Geheimtipp fürs Inselhüpfen in Europa.
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Im Indischen Ozean warten die traumhaften Seychellen-Inseln darauf, entdeckt zu werden!

Unsere Top-Empfehlung für den April: Costa Rica und Panama

„Reiche Küste“ – so wurde Costa Rica einst von Kolumbus bezeichnet, als er seinen Fuß zum ersten Mal an Land dieses wundervollen Reiseziels setzte. Damals ahnte er nicht einmal ansatzweise, was für einen Naturschatz er entdeckt hatte. Heute steht Costa Rica für eine einzigartige Tier- und Pflanzenvielfalt, unberührte Strände und das „Pura Vida“ – das ausgelassene Lebensgefühl der Costa Ricaner. Das Land ist auch vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit und möchte bis 2020 das erste C02-neutrale Land der Erde sein.

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Eines der einzigartigsten Naturparadiese der Welt: Costa Rica, die „reiche Küste“ Mittelamerikas.
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Tier- und Pflanzenwelt Costa Ricas bieten endlos viele Fotomotive – wie dieses bunte Reptil mit Model-Qualitäten.

Ähnlich vielfältig präsentiert sich das Nachbarland Panama mit dem berühmten Panama Kanal, den Indianer-Kulturen und kleinen Naturparadiesen wie der Insel San Blas. Die beiden Länder lassen sich übrigens wunderbar miteinander kombinieren.

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In Panama könnt ihr die Kultur der Embera-Indianer kennen lernen.
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Die kleine Insel San Blas ist einer der vielen paradiesischen Orte Panamas.

Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat April empfehlen können – Zypern mit seinen umfangreichen Kulturschätzen, der geteilten Hauptstadt und dem tollen Troodos-Gebirge zum Beispiel. Oder auch Marokko, das mit seinen exotischen Märkten und Kasbahs die Sinne beflügelt und in den Küstenregionen schon zum Baden einlädt. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat April an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.

Im Frühjahr 2016 reiste Simone N. mit Mann und Kindern durch Sri Lanka. Ganze drei Wochen lang erlebte die Familie großartige Natur, seltene Tiere und freundliche Menschen. Und brachte eine ganze Reihe unvergesslicher Reiseerlebnisse mit zurück. Warum Sri Lanka ein wunderbares Reiseziel für Familien ist, wird spätestens nach diesem Interview klar.

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Auf Sri Lanka finden Familien traumhaft schöne Strände vor. Nach ein paar Erholungstagen dort ist jedoch eine Rundreise empfehlenswert, um möglichst viele Facetten des Landes zu erleben.

Sri Lanka ist auf den ersten Blick ein eher unkonventionelles Ziel für eine Familienreise. Wie siehst du das?

Tatsächlich ist Sri Lanka ein großartiges Land für eine Familienreise. Die Menschen sind unglaublich freundlich – gerade auch Kindern gegenüber – und wir haben keine Situation erlebt, die auch nur annähernd heikel oder gefährlich gewesen wäre.

Das Land entwickelt sich ja nach Erzählungen aus vielen Reiseberichten gerade zur In-Destination für den perfekten Familienurlaub. Kannst du das bestätigen?

Das Land bietet enorm viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen Urlaub, so dass Kinder und Eltern viel erleben und sich erholen können: Schwimmen und Schnorcheln an atemberaubend schönen Stränden, ein artenreiches Tierleben vom Delfin bis zum Elefanten, eine faszinierende Kultur und wunderschöne Landschaften.

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An tierischen Begegnungen mangelt es in Sri Lanka nicht – diese Affenmutter hat eine Tempelanlage für sich und ihr Baby als Lebensort auserkoren.

Warum hattet ihr euch als Familie das Reiseland Sri-Lanka ausgesucht?

Mein Mann und ich haben viele Länder in Asien und Afrika bereist, bevor unsere beiden Mädchen auf die Welt gekommen sind (heute 8 und 12 Jahre alt). Das sind Erlebnisse, die wir nicht mehr missen möchten. Es hilft einfach dabei, die Welt ein wenig besser zu verstehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Das möchten wir auch unseren Kindern ermöglichen und haben uns daher bewusst für eine Reise außerhalb von Europa und Amerika entschieden. In Sri Lanka kommt hinzu, dass vieles auf einer Insel – eben auf kleinstem Raum – zu erleben ist. Und der Sicherheitsaspekt war uns wichtig. Wir wären nie mit den Kindern in ein Land gereist, wo wir sie in Gefahr gebracht hätten.

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Zugfahren mal anders… in Sri Lanka warten viele kleine und große Abenteuer auf Familien.

Wie war euer Reiseverlauf?

Zu Beginn unserer dreiwöchigen Tour sind wir von Colombo aus über die alte Königsstadt Anuradhapura und den Siri Felsen zur Ostküste nach Trincomalee gereist. Dort haben wir einige Tage am malerischen Strand mit Schnorcheln verbracht. Nach Kandy fuhren wir dann mit dem Zug – ein Abenteuer an sich: In rustikalen, alten Waggons mit Ventilatoren an der Decke und offenen Zugtüren genossen wir eine überwältigend schöne Berglandschaft. In Kandy gingen wir auf den Märkten shoppen und besichtigten den Zahntempel – das größte Heiligtum der dortigen Buddhisten und sehr beeindruckend – bevor wir weiter reisten zu unserem „Homestay“. Dort wurden wir in die Geheimnisse der Curryküche eingeweiht und lernten selbst über dem Feuer zu kochen. Die Mädchen waren begeistert.

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Einheimischen beim Curry-Kochen über die Schulter schauen – das ist ein Urlaubserlebnis, an das man sich noch lange gemeinsam zurück erinnert.

Und wie ging es weiter?

Es folgten die Teeplantagen rund um Nuwara Eliya und ein Aufenthalt zum Wandern in den Bergen, bevor es wieder zurück ins Tal auf Safari ging (in Udawalwe und im Bundala National Park). Nach so vielen Erlebnissen gab es wieder einige Entspannungstage am Strand – diesmal an der Westküste – bevor wir über Galle zurück nach Colombo fuhren.

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Freundliche Menschen begegnen einem in Sri Lanka überall – hier auf einer Teeplantage in den Bergen.

Was kannst du anderen Familien aus eurem Tour-Verlauf empfehlen?

Jetzt muss ich ein wenig passen. So kurios wie es sich möglicherweise anhören mag – alles. Ich möchte keine Station missen und es war die Abwechslung und die Vielfalt, die ich in dieser Form bisher in kaum einem anderen Land erlebt habe.

Was ist denn deinem Mann und dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Das friedliche Nebeneinander der unterschiedlichen Religionen hat uns sehr beeindruckt und die Freundlichkeit der Menschen. Schön war es auch zu sehen, dass es nicht lange gedauert hat, bis unsere Töchter ihre ersten englischen Wörter zusammen gesucht hatten und mit einem Verkäufer wie selbstverständlich über einen kleinen Holzelefanten verhandelten. Und der Verkäufer? Der schien dabei genauso viel Spaß zu haben wie unsere Mädels. Beeindruckend waren die alten Königsstätten, die Tempel und die atemberaubend schönen Landschaften in all ihrer Unterschiedlichkeit: Strände, Dschungel, Berge, Steppe.

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Die Vielfalt der Religionen und die wunderschönen Tempelanlagen beeindruckten Simone und ihren Mann am meisten.
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Magische Stimmung in Anuradhapura am Abend…

Und wovon sprechen die Mädchen heute noch?

Unvergesslich ist ein Ausflug in einem kleinen Boot, wo uns ein Schwarm Delfine begleitet hat. Auch der Besuch in der Aufzuchtstation der Wasserschildkröten ist unvergesslich. Wir kamen in dem Augenblick an, als unzählige kleine Schildkröten schlüpften und die Mädchen durften sie einsammeln und schwimmen lassen. Toll war auch das eigene Zubereiten eines Currys und das anschließende Kochen über dem offenen Feuer und nicht zu vergessen sind die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort: Mit unserem netten Fahrer, der lustigen Hutverkäuferin, dem Bonbonverkäufer, den weiß gekleideten Schulkindern überall, der Sari-Verkäuferin und dem alten Mönch, der sich riesig freute, in seinem kleinen Tempel Besuch von zwei blonden Mädchen zu bekommen. Stundenlang hat er uns alles gezeigt und erklärt. Die Verständigung auf Englisch ist mit allen Einheimischen problemlos möglich.

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Der Besuch einer Wasserschildkröten-Aufzuchtstation sorgt besonders bei den Kleinen für Begeisterung!

Ein Urlaub in Sri Lanka – das bedeutet alles andere als ein reiner Strandurlaub, deutschsprachige Kellner und an unseren Geschmäckern ausgerichtetes Essen.

Das hat sich sicherlich sehr unterschiedlich gestaltet. Die Hotels mit europäischem Standard bieten am Buffett neben den obligatorischen Currys auch internationale Küche an. Außerhalb ist das Essen natürlich überall sehr scharf und auch zum Frühstück gibt es Curry.

Was muss man über die Infrastruktur wissen? Welche Besonderheiten erwarten Familien? Wie sollte man sich vorbereiten?

Eine Fahrt von A nach B kann aufgrund der Straßenverhältnisse wesentlich länger sein, als die Landkarte das vorgaukelt. Doch die übliche Form des Reisens ist mit einem einheimischen Fahrer, der sich gut auskennt und dies wiederum macht das Reisen einfach. Das Meer ist abhängig von der Jahreszeit an manchen Stellen sehr wild und man sollte planen, wo man mit den Kindern schwimmen und schnorcheln kann. Vorbereiten sollte man sich auf eine Sri-Lanka-Reise vor allem mit allen notwendigen Impfungen und damit auch früh genug starten. Zudem ist ein guter Mückenschutz notwendig.

Für welche Art von Familie ist Sri Lanka als Reiseziel geeignet?

Obwohl die Strände traumhaft schön sind, wäre es schade, seine Zeit nur dort zu verbringen. Wer am liebsten drei Wochen auf dem Liegestuhl verbringen möchte, was selbstverständlich okay ist, findet sicherlich ein näher gelegenes Reiseziel. Wer ein wenig Abenteuer, neue Eindrücke und andere Kulturen als bereichernd empfindet – für den ist Sri Lanka ein lohnendes Reiseziel – gerade auch mit Kindern.

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Die nette Begegnung mit diesem Bonbonverkäufer wird der Familie in schöner Erinnerung bleiben.

Wir danken Simone Niemeyer für die Bereitschaft, ihre Reiseerlebnisse mit uns zu teilen und wünschen ihr und ihrer Familie noch viele weitere, tolle Reisen. Empfehlen können wir neben Sri Lanka als Reisedestination für Familien zum Beispiel auch Familienreisen nach Namibia, Kenia oder Südafrika – für Familien, die Afrika noch nicht erkundet haben!

Auch 2017 wird wieder ein spitzenmäßiges Jahr für alle, die auf Musik-Festivals stehen. Nicht nur hier bei uns in Deutschland werden legendäre Veranstaltungen wie das Hurricane-Festival und Rock am Ring – dieses Jahr übrigens wieder zurück am Nürburgring – sowie das Summer Jam und Wacken tausende Musikfans aus aller Welt anziehen.

Überall auf der Welt wird die Musik wieder Menschen verbinden – und zwar in all ihrer Vielfalt. Ob zu Reggae-Klängen, Elektro-Beats oder klassischen Tönen, Musik kennt keine Grenzen. Und: Musik ist Open Air am schönsten. Macht 2017 zu eurem Festivaljahr und erlebt die Musik-Highlights des Jahres an den schönsten Orten dieser Welt! Wir stellen an dieser Stelle einige bekannte und auch unbekanntere Musik-Festivals vor.

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Bereit, abzurocken? Warum nicht den Urlaub mit einem internationalen Musik-Event verknüpfen? Beispielsweise wie hier in Spanien …

Vive Latino in Mexiko

Das größte und bekannteste Latin Music-Festival überhaupt. Hier geben sich lateinamerikanische Größen wie die Caligaris und Los Fabulosos Cadillacs aus Argentinien sowie Julieta Venegas aus Mexiko die Ehre. Etliche Newcomer-Bands vervollständigen das Line-Up des zweitägigen Festivals. Ideal für alle, die die lateinamerikanische Lebensfreude lieben und ausgelassen Feiern mögen.

 

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Don´t miss it! Jazz in seiner schönsten Form könnt ihr in Kapstadt erleben.

Cape Town Jazz in Südafrika

Jazz gehört zu Kapstadt wie die Waterfront und der Tafelberg. Nur logisch, dass sich hier jährlich die „Creme de la Creme“ der Jazzszene trifft. Für dieses Jahr haben sich unter anderem Taylor McFerrin & Marcus Golmor, das Soweto String Quartett, VuDu, Judith Sephuma und Gretchen Parlato angekündigt. The Place to be für alle, die sich von den feinfühligen Jazz-Klängen mitreißen und in eine andere Welt entführen lassen möchten und ganz nebenbei noch die angesagtesten Locations der Stadt kennenlernen wollen.

 

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Seit einem halben Jahrhundert ein Erlebnis – das Lollapalooza, ein Festival, so bunt wie sein Logo.

Lollapalooza in Chicago/USA

Seit 25 Jahren gibt es dieses großartige Festival nun schon – und noch immer feiern seine Fans ausgiebig, wenn zum Beispiel Lana del Ray, Radiohead und die Red Hot Chilli Peppers auf der Bühne stehen! An dieser Stelle lassen wir einfach mal Bilder wirken:

Noch Fragen?

Magnetic Fields in Indien

Ist es vielleicht doch nur ein Traum …? Viel mehr als “nur” Musik passiert während dieser drei Tage in Rajasthan. Innovative Kunstprojekte, internationales Street Food sowie ein großartiges Setting in einem alten indischen Palast gehören hier neben internationalen und nationalen Music Acts zum Rundum-glücklich-Programm. Übernachtet wir wahlweise im Beduinendorf oder Königspalast. Unser Fazit: Stimmig, innovativ und mit echt indischer Magie!

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Astreine indische Magie – erlebt einen großen, bunten Traum in Rajasthan.

Beniacissm in Spanien

Ein kleines Dorf nahe Valencia hat es geschafft: Es ist zu einem internationalen Pilgerort für Independent-Fans geworden. Denn wenn hier Top-Musiker wie Oasis oder der kürzlich verstorbene Leonard Cohen das Mikro in die Hand nehmen, geht die Party mal so richtig ab… Dieses Jahr dabei: Kasabian, The Weekend und die Red Hot Chillie Peppers. Tanz- und Theateraufführungen sowie auch Modenschauen runden das Festival ab. Unschlagbar ist natürlich die Location am Strand.

Golden Plains in Australien

Im australischen Hinterland, etwa 90 Kilometer von Melbourne entfernt, findet eines der angesagtesten Musik Festivals dieser Zeit statt. Hip, innovativ und frei von durch Sponsoren auferlegten Zwängen – dafür steht das Golden Plains! Musikfans aus der ganzen Welt schätzen das Camping-Event, das Newcomern oder Underdogs wie Margaret Glasby und Chain & The Gang eine Bühne bietet. Es gibt dann auch nur eine Bühne, was jedoch die Konzentration auf das Wesentliche – nämlich die Musik – bedingt. Zudem ist diese in die großartige Natur Australiens eingebettet. Fraglich ist, wie lange sich das Festival seine Ursprünglichkeit und Unabhängigkeit noch behalten kann. Wäre demnach nicht die schlechteste Idee, dort möglichst schnell mal hinzujetten …

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Hauptsache anders – das Golden Plains Festival in Australien ist gerade total angesagt.

 

Ihr meint, die lange Anreise lohnt nicht? Wenn ihr euch da mal nicht täuscht… Unser Vorschlag: Verbindet einfach den Besuch der Festivals mit einer Rundreise durchs Land, um Leute und Lebensweisen noch näher kennen zu lernen.