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Viktoria Vree

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Im April reisten unsere Kunden Anja und Peter Scheuble nach Andalusien – und verbrachten dort unvergessliche Tage, gespickt mit vielen einzigartigen Erlebnissen und Momenten. Diese hielt der leidenschaftliche Fotograf in Bildern fest – und stellte uns diese nach der Rückkehr freundlicherweise zur Verfügung.

Ein besonderes Urlaubshighlight der beiden war die Karwoche (Semana Santa) in den andalusischen Städten Sevilla, Cordoba und Granada, welche sie in ihrem Ausmaß und Intensivität total beeindruckte.

Urlaubs-Impressionen aus Andalusien

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Die Goldene Kuppel der Mezquita in Cordoba.
Die Goldene Kuppel der Mezquita in Cordoba.
Die Region ist sehr religiös - Madonnen wie diese in Ronda begegnet man überall.
Die Region ist sehr religiös – Madonnen wie diese in Ronda begegnet man überall.
Die Osterprozessionen live zu erleben ist einfach einzigartig. (Hier: Sevilla):
Die Oster- Prozessionen live zu erleben ist einfach einzigartig. (Hier: Sevilla)
Und das ist das moderne Sevilla: Das Metropol Parasol ist eine moderne Holzkonstruktion in der Altstadt.
Und das ist das moderne Sevilla: Das Metropol Parasol ist eine moderne Holzkonstruktion in der Altstadt.
In der Markthalle in Jerez geht es laut zu - hier wird man an jedem Marktstand Zeuge des spanischen Temperamentes.
In der Markthalle in Jerez geht es laut zu – hier wird man an jedem Marktstand Zeuge des spanischen Temperamentes.
Der Flamenco gehört zum Alltag in Andalusien einfach dazu.
Der Flamenco gehört zum Alltag in Andalusien einfach dazu.
Dieses alte Amphitheater befindet sich bei Ronda.
Dieses alte Amphitheater befindet sich bei Ronda.
Die Kathedrale von Jerez ist eines der vielen architektonischen Highlights in Andalusien.
Die Kathedrale von Jerez ist eines der vielen architektonischen Highlights in Andalusien.
Die Brücke von Ronda ist ein Pilgerort für Verliebte. Am Abend ist es dort besonders romantisch.
Die Brücke von Ronda ist ein Pilgerort für Verliebte. Am Abend ist es dort besonders romantisch.

Diese wunderschönen Orte und noch viel mehr könnt ihr im Rahmen einer Rundreise durch Andalusien erleben. Gerne stellen wir euch einen individuellen Tourenverlauf zusammen.

Im Juli muss man ja eigentlich nur aus der Haustür stolpern, um die schönsten Seiten des Sommers zu erleben. Ein Ausflug ins Grüne, ein Tag am Badesee oder manchmal sogar nur der Gang zum Eiscafe genügen schon, um vom Alltag zu entspannen. Und nach wenigen Autostunden sitzt man bereits am Meer. Der Haken an der Sache ist nur, dass viele wundervolle Orte in diesen Wochen restlos überfüllt sind. Ganz Europa hat Ferien – zumindest gefühlt – und viele Strände sind einfach sehr überfüllt. Da heißt es, sich vorher genau zu überlegen, wohin die Reise gehen soll.

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Im Juli ist es auch in Europa fast überall traumhaft schön.

Urlaub für Groß und Klein

Im Juli sind die meisten Kindergarten und Schulen in der Regel geschlossen – und die lieben Kleinen möchten unterhalten werden. Daher sind die Sommermonate klassischerweise die Zeit für den Familienurlaub. Dass dieser sehr viel spannender aussehen kann als ein 0815-Cluburlaub, das beweisen die tollen Angebote, die inzwischen speziell auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind. Und zwar nicht nur in Europa, sondern zum Beispiel auch in Südafrika oder Kenia. Dabei kommen nicht nur Groß und Klein auf ihre Kosten, ganz nebenbei bildet die ganze Familie sich im Urlaub auch weiter. Und hat nach der Rückkehr eine ganze Menge zu erzählen …

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„Quality Time“ mit der Familie – hier auf Mauritius, wo Eltern und Kindern jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird.
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In Portugal ist man von Kopf bis Fuß auf Familien eingestellt.

Far, far away – genug Zeit für die Südsee

Die Südsee ist ja ziemlich weit weg. Extrem weit, könnte man sagen. Deshalb halten wir dieses Reiseziel oft ganz automatisch für unerreichbar. Wer jedoch jetzt zwei bis drei Wochen oder idealerweise noch länger frei hat, für den gibt es keine Ausrede mehr! Tahiti, Bora Bora, Moorea und andere Perlen des pazifischen Ozeans warten geradezu darauf, dass sie dich mit ihren türkisfarbenen Lagunen, dem polynesischen Lebensgefühl und unglaublich schönen Unterkünften davon überzeugen zu können, dass sich die lange Reise mehr als lohnt.

Der Pazifik lockt - in den langen Sommerferien lohnt sich die Reise in die Südsee mehr denn je.
Der Pazifik lockt – in den langen Sommerferien lohnt sich die Reise in die Südsee mehr denn je.

Unsere Top-Empfehlung für den Juli: Die Trauminseln im Indischen Ozean

Deutlich näher – nämlich nur etwa neun Flugstunden entfernt – liegen die Trauminseln des Indischen Ozeans, alle einzigartig in dem, was sie ihren Besuchern bieten. Traumstrände und kristallklares Wasser auf Mauritius, zahlreiche Aktivitäten wie Paragliding, Biking und Trekking auf La Réunion, die Granitfelsen und das Vallee-de-Mai auf den Seychellen oder luxuriöse (Water-)Villen und Tauchparadiese auf den Malediven – ihr müssen euch nur entscheiden. Ein Geheimtipp ist übrigens die Insel Rodrigues, wo es sehr entspannt und ursprünglich zugeht.

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Typisch Malediven: Über vorgelagerte Wasser-Villen verfügt fast jedes Hotel des Inselarchipels.
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Die Insel La Réunion ist perfekt für Aktiv-Reisende.
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Die Insel Rodrigues ist auch im Juli ein perfekter Ort zum Relaxen.

Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat Juli empfehlen können – Tansania zum Beispiel, wo man sich jetzt ganz großartig an die „Big Five“ heranpirschen kann. Oder die zauberhaften Liparischen Inseln in Italien. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat Juli an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.

 

Dieser Ort ist nichts für schwache Nerven: Unfreundliche, karge Wüste irgendwo im weiten Turkmenistan. Totale Dunkelheit, die Nacht droht dich zu verschlucken. Dann plötzlich, ganz unerwartet, tut sich ein riesiges, glühendes Loch vor dir auf, funkelt dich dunkelrot an, bedrohlich, gefährlich. Es ist, als würde der Teufel persönlich „Hallo“ sagen. Oder vielmehr „Fahr zur Hölle!“. Und du tust Gutes daran, nicht zu stolpern – denn sonst wirst du von den gleißenden Felsen und den heißen Klippen verschlungen und kehrst nie wieder auf Erden zurück.

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Nichts für schwache Nerven – das Tor zur Hölle in Turkmenistan

Wenn Mordors Schicksalsberg blass aussieht

Wie das Herz des Schicksalsberges in Mordor strahlt dieser surreal anmutende Ort eine ganz besondere Magie aus. Besonders nachts, wenn die Kräfte des Vulkans den Himmel in dunkelrot und orange tauchen, wird jedem, der sich auch nur in die Nähe des Höllentors wagt, ganz schnell bewusst, wie klein sein Platz auf Erden doch eigentlich ist. Und dass er die Kräfte der Natur lieber nicht herausfordern sollte. Ähnlich wie Frodo sich der Anziehung des Schicksalsberges in Mordor nicht entziehen konnte, werden auch Reisende, die den langen Weg bis hierhin auf sich nehmen, von einer unbekannten Kraft angezogen und finden sich nicht selten ganz plötzlich am ungesicherten Kraterrand, in die heißen Tiefen blickend, wieder. Fehlt nur noch, dass das Gollum auftaucht und verschwörerisch „Mein Schatz“ zischt … Also nichts für schwache Nerven.

Was es damit auf sich hat

So surreal, faszinierend und magisch das „Tor zur Hölle“ auch auf uns wirkt – die Erklärung für dieses Phänomen ist dann leider doch recht sachlich. Bereits seit 40 Jahren lodern im Derweze-Krater in Turkmenistans kargen Wüste die Flammen. Ausgelöst würde dieses Naturspektakel jedoch nicht durch teuflische Kräfte – sondern durch sowjetische Geologen, die damals dort nach Gas bohrten. Als sie in einen unterirdischen Hohlraum vordrangen, bildete sich ein riesiger Trichter, aus dem Gas entströmte. Die Wissenschaftler versuchten, die riesige Gaswolke zu löschen und zündeten sie an. Entgegen aller Erwartungen erstickten die Flammen jedoch nicht – sondern wurden stärker und stärker. Heute ist das „ewige Feuer“ ein Symbol für die gewaltigen Gasreserven Turkmenistans.

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Bei Tage sieht das Höllentor schon etwas freundlicher aus.

Aschgabat – surreales Tor zur Wüste

Zum Höllentor startet man übrigens von Aschgabat aus, der faszinierenden Hauptstadt Turkmenistans. Der Name bedeutet „Ort der Liebe“ – doch wer hier romantische Gässchen, kleine Cafes, gemütliche Parks oder andere idyllische Orte erwartet, der wird überrascht sein. Aschgabat ist der wahrgewordene Traum des ehemaligen Präsidenten Saparmurat Nijasow, dem „Vater aller Turkmenen, wie er im Volksmund genannt wird. Er ließ hier breite Prachtstraßen mit üppigen Marmorbauten errichten und penibel gepflegte Grünflächen anlegen. Statuen von sich selbst und seiner Familie findet man an mehreren Plätzen der Stadt, fast surreal wirkt diese vom Rest der Welt stark isolierte Hauptstadt. Vor den Toren der Stadt bilden die Ruinen von Nissa einen schönen Kontrast – die Überreste einer Festung sind bereits 2.300 Jahre alt und gehören seit wenigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Turkmenistans Hauptstadt wirkt fast surreal – bizarre Bauten und monumentale Statuen bestimmen das Stadtbild.

Seid ihr mutig genug für das Tor zur Hölle? Erlebt mit uns ein echtes Abenteuer – übernachtet in Zelten mitten in der kargen Karatum-Wüste und bei Einheimischen in einem Yurt – und ergänzt diese Abenteuer mit einem außergewöhnlichen Aufenthalt in Aschgabat.

Kolumbien atmet auf. So sehr das man es quasi hören kann. Die letzten fünf Jahrzehnte wurde das Land vom Guerilla- und Drogenkrieg beherrscht, jetzt endlich stehen die Zeichen auf Frieden. Und Kolumbien ist die Trenddestination 2017!

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Kolumbien ist eines der Trendziele 2017!

Von wegen gefährlich

Und um ein Vorurteil gleich mal am Anfang zu entkräften: Reisen ist in Kolumbien nicht gefährlicher als in anderen Ländern Südamerikas. Solange man sich den Begebenheiten vor Ort entsprechend verhält, hat man wenig zu befürchten. Zudem sind die Polizei und das Militär derzeit überall im Land stark präsent, um die positive Aufbruchsstimmung zu beschützen. Wer also jetzt nach Kolumbien reist, erlebt eine perfekte Kombination aus Sicherheit und Freiheit des Reisens.

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Unterwegs in Kolumbien …

Ein Land voller positiver Energie

Nicht verwunderlich, dass Kolumbien gerade das Trendziel schlechthin ist, selbst Lonely Planet kürte es zur In-Destination 2017. Doch was wird uns dort eigentlich geboten und was können wir erleben? Diese Infos über Kolumbien sollten euch überzeugen:

Von den Anden bis in die Tropen

Dank der Lage am Äquator verfügt Kolumbien über unglaublich große Landschaftsvielfalt. Dünen und Wüsten versetzen Reisende gleichermaßen in Verzückung wie weiße und schwarze Sandstrände an den Küsten und die schneebedeckten Gipfel und aktiven Vulkane der Anden. Weitläufiges Grün findet man rund um die Kaffeeplantagen. Auch klimatisch gesehen gibt es Extreme: Hitze und Kälte liegen hier teils nur eine halbe Stunde Autofahrt auseinander.

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Sattes Grün in den den Kaffeeplantagen Kolumbiens.

Playa Los Angeles und andere Traumstrände

Südlich von Palomino liegt der Playa Los Angeles – einer der schönsten Karibikstrände überhaupt. Wer in der Nähe ist, sollte dieses Highlight nicht verpassen und für ein paar Stunden den herrlich weichen Sand sowie den großartigen Blick auf das karibische Meer genießen. Aber auch anderswo wird man in Kolumbien oft mit wunderschönen Stränden überrascht. Insbesondere die vorgelagerten Inseln eignen sich natürlich für ein paar Entspannungstage am Strand. Von Cartagena aus lässt es sich zum Beispiel prima auf die Isla de Tierra Bomba übersetzen.

Rosa Flussdelphine und andere großartige Tiere

Ihr habt Lust auf mehr tierische Begegnungen der besonderen Art? Dann erwarten euch in Kolumbien unter anderem Jaguare, Tukane und rosa Flussdelphine. Einfach herrlich exotisch!

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Mit etwas Glück könnt ihr in Kolumbien auch einen Jaguar vor die Linse bekommen.

Kolonialerbe, Kaffee und Kulturschätze

Der beste Kaffee der Welt kommt aus Kolumbien, Kaffeekultur wird hier überall gelebt und zelebriert – die Kaffeeplantagen versorgen auch viele Regionen mit Arbeit. Der Kaffee ist also in vielerlei Hinsicht ein Segen für das Land. Unser Tipp: Frühmorgens, wenn der Tag erwacht, mit dem Heißluftballon über die grünen Ebenen schweben! Gleichermaßen gesegnet ist Kolumbien mit Kulturschätzen wie Tyrona, der „Verlorenen Stadt“ und den Steinfiguren von San Augustin. Und natürlich ist das koloniale Erbe überall sichtbar: Insbesondere Cartagena ist ein Vorzeigebeispiel koloniales Charmes. Bunte Häuschen, bezaubernde Gässchen, kleine Cafes sowie gemütliche Plätze – und viele, viele Blumen. Zum Verlieben schön.

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Morgens in Kolumbien …
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In Cartagenas Altstadt werdet ihr euch verlieben!

Über das kolumbianische Lebensgefühl und die Herzlichkeit der Kolumbianer könnten wir noch viel schreiben – doch solltet ihr diese am besten selbst im Land erleben. Also: Alle Zeichen stehen auf Kolumbien! Wir bringen euch hin und versorgen euch vorab mit vielen Insidertipps. Übrigens lässt sich das Land auch großartig mit einer Reise durch Peru verbinden!

 

Norbert Dähne ist, was das Reisen angeht, ein „Normalo“. So beschreibt er sich und sein Reiseverhalten zumindest selbst. Er ist ein Golden Ager, der sich über die Reise aller Reisen – nämlich das Leben – einiges an Gedanken gemacht und Erfahrung gesammelt hat. Er besuchte zahlreiche Länder, darunter Korea, Jemen, Paraguay, Nepal und Usbekistan. Er kam dort mit Menschen und deren Traditionen in Kontakt, lernte Neues, erweiterte seinen Horizont Tag für Tag – und spürte, wie Reisen in vielerlei Hinsicht glücklich macht.

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Auch die Dominikanische Republik hat sich Norbert Dähne bereits angeschaut.

Neugierig auf seine Definition des Reiseglückes, trafen wir uns mit Norbert Dähne zum Interview.

Wieso machen Reisen glücklich? Und wie sieht Ihr persönliches Reiseglück aus?

Zunächst müsste es doch jedem klar sein, das Reisen glücklich macht, wobei Reisen oft mit Urlaub und Ferien gleichgesetzt wird. Du brauchst in dieser Zeit nicht arbeiten, um einmal mit einem Umkehrschluss anzufangen. Du kannst Deine Freizeit selbst gestalten, selbst entscheiden und Dich verwirklichen.

 Sitzt Du nicht nur auf einem Liegestuhl am Pool, sondern begibst Dich beispielsweise auf eine Rundreise, so erlebst Du beim Reisen auf vielfältige Weise Neues, Spannendes, Aufregendes oder Unerwartetes. Ob das schon das große Glück beim Reisen ist – auf jeden Fall ist es anregend und unterhaltsam. Du bist wie in einem Film, der an Dir vorbeizieht, wenn Dich ein guter Reiseveranstalter wie itravel die Organisation abnimmt und alles bestens vorbereitet.

Neben dem permanenten glücklichen Gefühl auf Reisen – ich nenne es gerne Reisemodus – gibt es die Magic Moments. Das sind die Momente auf Reisen, wo es einem die Sprache verschlägt, wo Dein Herz bis zum Hals pocht und Du laut Schreien oder Weinen könntest. Stehst Du vor dem Thaj Mahal, wirst Du automatisch von seiner zeitlosen Schönheit ergriffen. Fährst Du durch die Weite Alaskas, wirst Du Dich einsam und gleichzeitig mit Gott und der Welt verbunden fühlen. Läufst Du mit einem Kreuzfahrtschiff in einen Hafen ein, empfindest Du ein wunderbares Gefühl, angekommen zu sein. Ich versuche, solche Momente tief in mir aufzunehmen, aufzuschreiben und als lebenslange Schatzkiste von Erinnerungen aufzubewahren. Meine Sammlung von Magic Moments wird auf Reisen ständig erweitert. Und damit  wird mein Reiseleben ein besonderer Glücksspender und wichtiger Faktor für die Gestaltung meines Lebens.

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Besuch des Taj Mahals in Indien – ein absoluter Magic Moment für Norbert Dähne.

Lassen Sie mich ein drittes Glücksgefühl hinzufügen, das durch Vergleiche entsteht: wir erkennen auf Reisen durch ärmere Länder sehr schnell, wie gut es uns eigentlich geht. Es wird uns deutlich vor Augen geführt, dass wir allen Grund haben, selbst glücklich zu sein. Sehen wir noch dazu, wie zufrieden oft die Menschen erscheinen, die in großer Armut leben, sollten wir uns ein Beispiel nehmen und das eigene Glück wertzuschätzen.

 Alle Menschen, die gerne reisen, werden wissen, wovon ich rede.

Gemeinsame Urlaube enden aber doch auch oft in Streit, manchmal gar mit der Scheidung. Wie findet man denn sein ganz persönliches Reiseglück –  alleine, als Paar oder als Familie?

 Ja, leider gibt es die Fälle, wo Urlaube negativ verlaufen. Wenn man endlich Zeit hat, miteinander zu verbringen, werden unterschiedliche Auffassungen halt schneller sichtbar und es kann zum Knall kommen.  Sie haben die Frage gestellt, in dem Sie das Wort Urlaub und nicht den Begriff Reisen benutzt haben. Gemeint sind hier implizit  Ferien, Strandaufenthalt und Erholung. Wie ist es dagegen auf Reisen, die mehr als tagelanges Faulenzen beinhalten?

Wenn sich Paare verstehen, wenn sie ein Team bilden, wenn sie wirklich das Leben gemeinsam gestalten wollen, dann bin ich überzeugt, das Reisen ein tolles gemeinsames Hobby ist. Ich persönlich habe einfach mehr Freude, wenn ich Schönes mit einem lieben Menschen teilen kann. Ich möchte meine Frau auf Reisen dabei haben und mit ihr gemeinsam die Welt erleben. Da ich das zweite Mal verheiratet bin, empfinde ich oft den Wunsch, die Orte nochmals zu bereisen, die ich schon kenne. Dies geschieht nicht aus Revival Gründen, sondern um die Highlights der Welt meiner Liebsten zu zeigen.   

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Norbert Dähne glücklich im Urlaub – Grund ist seine Frau, mit der er gemeinsam reist.

Gleichwohl ist manches Erleben sicher intensiver, wenn man alleine unterwegs ist. Du musst Dich alleine in der Fremde durchschlagen. Du kannst die Wege gehen, die Dir allein gefallen und brauchst keine Shoppingmalls und Boutiquen ins Besichtigungsprogramm aufzunehmen. Du kannst in der Natur ganz eins sein mit dem Gefühl von Weite, Unendlichkeit oder gar Göttlichem.

Also: vermutlich liegt das Optimum auch hier in einer Balance zwischen den verschiedenen Möglichkeiten. Allein, zu Zweit oder in Gruppen zu Reisen – alles hat Vor- und Nachteile, die jeder bewusst für sich bewerten sollte.

Sie haben einen Masterplan für das Reiseleben entwickelt. Wie sieht dieser aus?

Wenn ich einmal davon ausgehe, dass das Reisen häufig ein wichtiger Baustein für ein glückliches Leben ist, dann verfolge ich mit meinem Masterplan das Ziel, mehr zu Reisen. Mehr Reisen gleich mehr Glücklichsein ist meine Hypothese.

Berücksichtigt man, dass die meisten Menschen bereits im Urlaub verreisen, besteht die Zielrichtung darin, häufiger unterwegs zu sein, die Reisen intensiver zu erleben und das Ganze in einem möglichst guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Häufiger im Reisemodus sind wir, wenn wir den kompletten Prozess von der Reiseidee bis zur Nachlese intensiv genießen und gestalten. Die Vorfreude spielt dabei eine große Rolle. Hier bereiten wir uns auf eine Reise vor, machen uns schlau und freuen uns auf die Tage in der Ferne. Häufiger unterwegs sind wir, wenn wir uns jederzeit Reisefreiheit zugestehen, wenn wir uns in Bezug auf Urlaubstage optimieren, wenn wir Aktivitäten so priorisieren, dass das Reisehobby zur Nummer eins unserer Freizeitbeschäftigungen wird. So kann aus zwei Urlauben im Jahr ein Hobby Reisen werden, das uns immer begleitet. Hierzu habe ich eine Website unter www.Reisehobby.de aufgebaut. Einfach mal dort weitere Inspiration holen.

Intensiver Reisen zu erleben, ist die zweite und vermutlich wichtigste Komponente, um das Glück auf Reisen zu mehren. Wenn wir im Urlaub wie zu Hause weiterleben, wird der Erfahrungszuwachs und Lerneffekt klein bleiben. Wenn wir nicht das Gespräch mit fremden Menschen suchen, werden wir nur wenig über den Alltag in anderen Ländern erfahren. Ich kann nur ermuntern, Reisen gut vorbereitet mit einer offenen Einstellung und neugierig anzugehen. Dabei können Reiseführer und Reiseveranstalter äußerst hilfreich sein. Sie sind durch ihre Erfahrung und Nähe zum Zielland prädestiniert, Türen zu öffnen. Sie können Programmpunkte organisieren, die uns einen Zugang zu Land und Leuten ermöglichen. Backpacker und Abenteurer mögen das anders sehen, aber ich als Normalo sehe sehr wohl einen hohen Mehrwert der Touristik-Profis.

Günstig reisen! Das möchte jeder. Jede Reise ist ein Projekt und dabei ist stets Inhalt, Zeit und Kosten unter einen Hut zu bringen, Ich habe das Thema Geld ausführlich mit vielen Teilstrategien und Spartipps in meinem Buch „Travel-your-Life“ dargelegt. Wann ist die günstigste Zeit zum Buchen? Wo und wann gibt es vermutlich Schnäppchen? Wo sind die Kostentreiben in einem Urlaub? Warum ist es häufig eine gute Idee, Preisvorteile bei einem Reiseveranstalter einzukaufen? Ich möchte nicht zu viel verraten. Aber allein dieses Kapitel lohnt sicher das Investment, mein Buch Travel-your-Life zu kaufen.

Mein Masterplan für das Reiseleben soll die Chancen auf glückliche Reisen deutlich erhöhen. Das ist meine Vision und Mission, die ich mir mit meinem Buch und meinen Websites Travel-your-life.com, Travel-my-way.com und Travel-all-stars.com gestellt habe. Jede Art von Feedback, Meinung und Input hierfür ist herzlich willkommen.

Welche Reiseziele stehen noch auf Ihrer Bucket List? Und welche Art von Reiseglück erhoffen Sie sich dort?

Ich werde die Welt ein zweites Mal komplett umrunden. Anfang 2018 plane ich eine gemütliche intensive Weltreise. Dabei werden wir den Pazifik auf einer 29 Tage Kreuzfahrt durch die Südsee von Sydney bis San Diego überqueren. Vorher werden einige Städte in Asien und Australien angesteuert, nachher nochmals eine Rundtour durch die Nationalparks im Südwesten der USA angehängt. Es wird also in einigem eine Wiederholung – nur wie erwähnt mit mehr Zeit als normal.

Weitere Wunschziele sind:

  • Rumänien mit den Karparten, Dracula Schloss, Siebenbürgen und Donaudelta,
  • Grönland mit der Disco Bay und seinen Eisbergen
  • Botswana, um wieder einmal Safari zu erleben
  • und dann ganz viel Europa, entweder mit einem Camper oder mit itravel.

Wir danken Norbert Dähne für dieses Interview. Falls ihr noch mehr Tipps und Hinweise für euer Reiseleben sucht, so findet ihr umfangreiche Informationen zu allen Facetten des Reisens in Norbert Dähnes Wegweiser „Travel-Your-Life. Dein Wegweiser für das Reiseleben“.  Sie erhalten das Buch in jeder Buchhandlung oder auch unter www.travel-all-stars.com, dem Webshop fürs Hobby Reisen. Ergänzende Informationen gibt es auf www.travel-your-life.com.

Wer jetzt schon ordentlich Glück auf eine Portion Reiseglück bekommen hat, dem stellen unsere itravel-Reiseexperten gerne eine individuelle Traumreise zusammen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer spannenden Safari, einem Segeltörn oder einem Städtetrip?

Achtung: Wir verlosen 3 Exemplare von „Travel-Your-Life – Dein Wegweiser für das Reiseleben“. Schreibt uns einfach bis zum 21. Mai 2017 in einem Blog-Kommentar, wie Euer absoluter Reiseglück-Moment aussehen soll oder wo ihr diesen bereits erlebt habt. Unter allen Teilnehmern ermitteln wir per Los die Gewinner. Die genauen Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

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Gewinnt einen der informativen Wegweiser für das Reiseleben!

Der Sommer deines Lebens – er könnte diesen Juni starten! In Europa ist es jetzt überall schön. Also Badeoutfit einpacken und ab in den nächsten Flieger. Ob griechische Inseln, Atlantikküste, Costa Brava, Costa Blanca oder auch an der Algarve – jetzt könnt ihr fast überall schon in die Fluten springen oder zumindest barfuß am Strand entlangspazieren. Die schönen europäischen Städte haben sich jetzt für den Sommer herausgeputzt und warten mit grünen Parkanlagen, Cafes mit Außengastronomie, Open Air-Veranstaltungen und jede Menge Shoppingmöglichkeiten auf euch.

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Was gibt es denn Schöneres, als im Juni durch Barcelonas Altstadt zu flanieren?

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Apropo Outfit: In Sachen Mode seid ihr in Spanien an einer der besten Adressen. Cusco Barcelona, Desigual, Massimo Dutti und Bimba y Lola sind nur einige der Marken, die hierher stammen. Und auch sonst spricht so einiges für diesen Urlaubsklassiker, der immer noch der Liebling der Deutschen ist. Tolle Architektur von Gaudis Bauten in Barcelona über das märchenhafte Picasso-Museum bis hin zu modernen Guggenheim Museum in Bilbao. Imposante Bauten in Madrid und maurische Monumente in Andalusien. Dazu feinste Küche und bester Wein. Wieso also nicht auch dieses Jahr wieder nach Spanien reisen?

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Andalusien – gleichermaßen bezaubernd wie historisch relevant.

Sehnsucht Afrika

Wenn es euch doch weiter wegzieht, dann erfüllt jetzt Afrika eure Sehnsucht nach Exotik, endlosen Weiten und außergewöhnlichen Erlebnissen. Im Südosten des Kontinents könnt ihr nun besonders gut auf Safari gehen und in Tansania sogar die spektakuläre Wanderung der Gnus beobachten. Aber auch der Norden begeistert mit Marrakesch, Wanderungen durch das Atlasgebirge oder der Küstenstadt Essaouira. Warum denn eigentlich nicht Norden und Süden miteinander kombinieren oder gar einem Abstecher auf die schönen Inseln im Indischen Ozean machen?

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In Tansania jagt ein Wow-Moment den nächsten …
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Lust auf ein Safari-Abenteuer? Zu Fuß kommt man besonders nah an die Tiere heran.

Unsere Top-Empfehlung für den Juni: Die ABC-Inseln in der Karibik

Wenn wir schon beim Thema Inseln sind: Hier hat die Karibik natürlich die Nase ganz weit vorne! Und bezaubert immer wieder tausende Besucher mit ihren Traumstränden, dem glasklaren Wasser, welches zum Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen einlädt und vielen, vielen Sonnenstunden – übrigens nicht nur im Juni. Wer die ABC-Inseln besucht, lernt gleich drei Inselschönheiten kennen, nämlich Aruba, Bonaire und Curacao. Absolut perfekt für alle, die auf unbeschwerte Urlaubstage und ein gesundes Maß an Müßiggang stehen.

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Einfach lospaddeln … und gucken, zu welcher Karibik-Insel es dich treibt.
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Karibische Lebensweise .

Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat Juni empfehlen können – Kanada zum Beispiel, wo man zu dieser Jahreszeit besonders angenehm die vielen Nationalparks erkunden und das Stadtleben genießen kann. Allerdings wird es hier hinsichtlich der Unterkünfte aufgrund der vielen Angebote und Aktionen anlässlich des 150. Landesgeburtstages bereits recht eng. Oder Kroatien – dessen Natur ebenfalls spektakulär ist und ihr zudem auch unglaublich viel Kultur erleben könnt. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat Juni an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.

Endlich ist es soweit! Wir haben nun auch das wundervolle Peru in unser Südamerika-Reiseangebot aufgenommen! Auf unseren individuell für euch zusammengestellten Rundreisen könnt ihr zum Beispiel den Titicacasee besuchen, in der spektakulären Skylodge übernachten, das Nationalgetränk Pisco probieren und aus der Luft die Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampas de Jumana bestaunen.

 

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„Guten Morgen, Peru“ – Frühstück in der Skylodge.

Wir sprachen mit Isabell Böck von der PR-Agentur von Promperú, der peruanischen Kommission für die Förderung von Export und Tourismus, über die neue Trend-Destination, die alte Traditionen mit modernem Lebensstil kombiniert und zum fünften Mal in Folge bei den World Travel Awards zur besten kulinarischen Destination der Welt gewählt wurde.

Für was steht das Reiseziel Peru typischerweise – und welche ungeahnten Möglichkeiten werden Reisende dort andererseits überraschen?

Bei Peru kommt den meisten zu allererst Machu Picchu in den Sinn. Die Inkastätte ist natürlich die touristische Ikone des Landes und gehört auf jeden Fall auf die Bucket List – ebenso wie all die anderen Inkastätten im Land, darunter Choquequirao – auf der Lonely Planet Best in Travel Liste für 2017 oder Sacsayhuaman bei Cusco. Die meisten dieser archäologischen Stätten liegen inmitten atemberaubender Natur und sind Ziel von spektakulären Mehrtagestrekkings. Diese Verbindung aus Natur und Kultur ist ziemlich typisch für Peru.

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Vom zauberhaften Cusco starten die Trekkingtouren zu den Inka-Stätten in spektakulärer Naturkulisse.

Doch natürlich kann das sogenannte Land der Inka auch überraschen, und zwar ziemlich gut. Viele, die zum ersten Mal mit Perus Küche in Berührung kommen können kaum glauben wie köstlich diese ist. Inzwischen ist Perus Gastronomie weltberühmt, überall öffnen aktuell peruanische Restaurants – auch in Deutschland gibt es eine ganze Menge. Das Besondere an Perus Küche ist die Fusion aus Jahrtausende alten indigenen Rezepten und Zutaten mit Einflüssen aus Europa und Asien. Wer einmal das Fischgericht Ceviche probiert hat, möchte nie wieder etwas anderes essen.

Überraschend ist auch, dass es vor allem im Norden Perus schon lange vor den Inka Hochkulturen gab, die dort ihre Spuren hinterlassen haben. In Nordperu findet man zahllose archäologische Schätze von Kulturen wie den Chimú, Moche oder Chachapoyas. Gerade wer den Süden schon kennen- und lieben gelernt hat sollte sich aufmachen um Perus Norden zu entdecken.

Zu guter Letzt überrascht auch mich immer wieder die unglaubliche Vielfalt des Landes. Peru verteilt sich über drei geographische „Welten“ – das Amazonasgebiet, die Anden und die Pazifikküste. Dementsprechend groß ist das Angebot an Landschaften, Flora und Fauna – und vor allem an Outdoormöglichkeiten. Wer sich gern draußen bewegt und auf kleine oder große Abenteuer aus ist, ist in Peru genau richtig.

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Die Flora und Fauna Perus ist so bunt wie diese Papageien.

Wie sieht demnach eine ideale Peru-Reise aus? Was darf man auf keinen Fall verpassen und welche Geheimtipps gibt es?

Die klassische Reise beginnt in Lima und führt von dort aus in den Süden, entlang der Panamericana bis nach Paracas, von dort in die weiße Stadt Arequipa, nach Puno an den Titicacasee und am Ende das Highlight, Cusco und Machu Picchu. Die Region Paracas sollte man nicht nur wegen der Nasca-Linien besuchen, auch ein Abstecher in die Wüste zum Sandboarden oder für eine Buggytour sollte drin sein. Gourmets sollten ein oder zwei Nächte auf einem Weingut nahe Pisco verbringen, die Landschaft genießen und natürlich den ein oder anderen Wein – und den typischen Traubensaft Pisco –kosten. Wer mehr über Land und Leute erfahren möchte, sollte einen Aufenthalt bei einer lokalen Gemeinde einplanen, zum Beispiel am Titicacasee. Naturliebhabern empfehle ich eine Verlängerung in Madre de Dios, dem Dschungelgebiet in Südperu.

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Arequipa, Perus „weiße Stadt“, gehört genauso auf eure Bucket List wie …
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… der Titicacasee mit seinen schwimmenden Inseln.

Wer noch etwas Zeit hat sollte sich den Norden von Peru nicht entgehen lassen. Trekkingfreunde zieht es nach Áncash, wo mit dem Huascarán der höchste Berg Perus wartet. Mindestens genauso faszinierend sind die Region Amazonas mit Kuélap, der Festung der Nebelkrieger, oder die Moche Route durch die Regionen Lambayeque und La Libertad an der Küste. Hier kann man unglaublich viel über Perus faszinierende Geschichte erfahren. Den Amazonas-Regenwald rund um Iquitos kann man besonders gut im Rahmen einer Flußkreuzfahrt entdecken. Und, man glaubt es kaum, aber auch Perus Strände sind nicht zu verachten. Rund um Piura und Tumbes gibt es eine Menge Badeorte mit tollen Stränden, die nie überfüllt sind. Vor allem Surfer und Wellenreiter kommen hier voll auf ihre Kosten.

Mein letzter Tipp: unbedingt Lima eine Chance geben und nicht schon am ersten Tag gen Süden weiterreisen. Probiert euch durch Limas Restaurant, entdeckt das Hipsterviertel Barranco mit seinen tollen Boutiquen, Galerien und Bars, beobachtet die Paraglider über der Skyline von Miraflores und kommt erstmal richtig in Peru an.

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Spürt in Lima das südamerikanische Lebensgefühl.Von hier aus startet euer persönliches Peru-Abenteuer …
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Paragliding über Miraflores – auch das ist Peru.

Was sollte man vor einer Reise nach Peru unbedingt bedenken – zum Beispiel hinsichtlich der Sicherheit, der Verkehrswege oder auch körperlichen Voraussetzungen?

Ein wichtiges Thema ist die Höhenlage. Einige der Highlights, darunter Cusco und der Titicacasee, liegen auf schwindelnden 3500 bzw. 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Um die Höhenkrankheit zu vermeiden sollte man es langsam angehen lassen: früh ins Bett, wenig oder keinen Alkohol trinken und sich nicht überanstrengen. Kommt es doch zu Kopfweh oder Schwindelgefühlen hilft Matetee.

Gerade im Süden sind die Verkehrswege sehr gut ausgebaut und auch im Norden wird aktuell viel in die Infrastruktur investiert. Die Sicherheit ist inzwischen in Peru kein Thema mehr. Wer klaren Menschenverstand walten lässt und keine unnötigen Risiken eingeht sollte keinerlei Probleme bekommen. Für Peru bestehen dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie für andere Reiseziele. In diesem Sinne wird es empfohlen, dass ihr auf eure persönlichen Gegenstände an öffentlichen Orten aufpasst und einsame Örtlichkeiten in der Nacht vermeidet.

Wer sollte Peru unbedingt auf seine Bucket List setzen?

So klischeehaft es klingt, Peru ist ein Reiseziel für jedermann. Kulturinteressierte, Aktivreisende, Foodies – jeder kommt auf seinen Geschmack und findet das richtige Angebot.

Wieso sollte man gerade Peru als Reiseziel in Südamerika auswählen? Was hebt das Land zum Beispiel von Chile oder Argentinien ab?

Da gibt es für mich zwei Argumente. Zum Einen ist Peru die Wiege der südamerikanischen Kultur. Wer noch nie in Südamerika war, sollte seine Entdeckungstour in Peru beginnen und dort regelrecht in die faszinierende Geschichte Südamerikas eintauchen.

Zum anderen ist Peru so vielfältig, dass eine Reise durch Peru oft wie eine Reise durch mehrere Länder wirkt. Wer nach Peru reist, muss sich nicht zwischen Strand- oder Aktivurlaub, Küste, Dschungel oder Anden entscheiden sondern kann – bei ausreichend Zeit – alles während einer Tour entdecken. Eine Reise nach Peru kann vom Meeresspiegel bis auf 5000 Höhenmeter führen, mit Temperaturschwankungen von 5 Grad bis zu 30 Grad. Gerade deutsche Touristen werden so mit dem größtmöglichen Angebot für die lange Anreise entschädigt.

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Peru birgt unendlich viele Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. Wie wird wohl dein individuelles Peru-Highlight aussehen?

Aber natürlich gibt es noch so viele andere Argumente…die Küche, die Natur, die Kultur, und vor allem die Menschen!

Wir danken Isabell Böck für diese interessanten Antworten – wir wollen jetzt ganz schnell dort hin und alles selbst erleben! Welche individuellen Möglichkeiten das Land für jeden einzelnen von euch noch bietet, das wissen unsere Reiseexperten und beraten euch gerne.

Sind wir uns also einig, dass die nächste Reise nach Peru geht?

Eine lange Tafel, viele, viele Klappstühle, weiße Tischdecken und ein knallroter Tourbus – das ist alles, was für ein großartiges kulinarisches Event nötig ist. Dazu erlesene Gäste, frische und regionale Zutaten und – einen kreativen Kopf, der sich das alles ausgedacht hat. Letzterer ist beim innovativen Restaurant-Konzept „Outstanding in the Field“ der Amerikaner Jim Denevan, der sich seit jeher der Natur und ihrer Kraft verbunden fühlt. Seine Idee: Restaurant und Leute dorthin bringen, wo die Zutaten wachsen. Die exklusiven Dinner finden also meist auf Farmen statt, aber auch an Stränden, mitten in der Stadt oder irgendwo im Nirgendwo. Schwerpunktmäßig in den USA, aber inzwischen in der ganzen Welt. Bis zu 200 Gäste finden an der langen Tafel Platz – deshalb ist das Event auch für Hochzeits- und Familienfeiern sowie Business-Events sehr beliebt.

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Typisch amerikanische Nostalgie – mit diesem Tourbus fuhr angeblich schon Elvis Presley.

Back to the roots

Was den Zauber der Veranstaltung ausmacht, liegt offen auf der Hand – es ist ein gemütliches Zusammenkommen in außergewöhnlicher Umgebung, ein Miteinander von Mensch und Natur, nach dem sich viele Menschen, insbesondere gestresste Städter, heute wieder mehr denn je sehnen. Es ist auch die Einfachheit der Tafel mit dem klassisch weißen Tischtuch. Und es sind die regionalen und frisch zubereiteten Speisen, zu denen der Gastgeber persönlich einiges zu erzählen weiß.

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Eines von vielen Highlights der Veranstaltungen ist stets die großartige Kulisse.

Ein umtriebiger Geist mit Liebe zur Natur

Aber zurück zu Jim Denevan, dem Amerikaner, der sich bereits durch etliche andere Kunstprojekte – darunter die großartigen Sandkunstwerke in der Black Rock Desert in Nevada – sowie durch seine Mitwirkung an Imagekampagnen von Clarks und Range Rover einen Namen in der kreativen Szene machte.

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Kunstwerke am Strand – eine von Jim Denevans innovativen Projekten.

 

Wir ziehen vor so viel kreativen Output den Hut und drücken die Daumen, dass das Event schon bald auch seinen Weg nach Deutschland findet!

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Outstanding in the Field – hoffentlich auch schon bald bei uns!

Lust auf ein außerordentliches Erlebnis? Dann findet ihr hier alle Termine und Locations, wo in den nächsten Monaten die Dinner stattfinden. Gerne arrangieren wir für euch weitere unvergessliche Momente wie diesen im Rahmen einer Rundreise durch die USA – der Heimat des Projektes.

Mit dem Oldtimer quer durch Asien, zu Fuß durch China oder gar eine ganze Weltumrundung – wen interessieren nicht die vielen spannenden Geschichten, die Abenteurer rund um den Globus erleben? Nehmen uns diese doch mit auf eine kleine, aufregende Reise, wenn auch nur für ein paar Stunden und leider „nur“ mental. Die faszinierenden Erzählungen, die skurillen Anekdoten und die großartigen Bilder erweitern in ein paar Stunden unser Wissen und unseren Horizont. Und – so sind sich zumindest die beiden GRENZGANG-Gründer Ramin Houchmand und Hartmut Fiebig – sicher: Sie sind ein großartiger Weg, um Ignoranz ein Ende zu setzen.

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Für die GRENZGANG-Mitarbeiter bedeutet Reisen nicht nur Spaß und über den Tellerrand blicken – sondern auch interkulturellen Austausch. (Bild: Holger Rogge)

Reisen als Mittel gegen Ignoranz

Bereits 2003 wurde ihr Kulturveranstalter GRENZGANG ins Leben gerufen. Die Mission: Missverständnisse und Vorurteile aus dem Weg räumen. Der Weg: Menschen zusammenführen und den interkulturellen Austausch anstoßen. Wenn die Grenzgänger zu ihren Events einladen, kommen die Menschen in Scharen: Mittlerweile sind es knapp 300.000 Besucher, die sich in Köln, Düsseldorf, Aachen, Krefeld, Münster, Bochum und Wuppertal auf „Reisen mit dem Kopf“ eingelassen haben. Sie bekommen nicht nur die großartigsten Reiseabenteuer von Globetrottern, Weltumseglern, Reisejournalisten, Forschern und Fotografen geboten, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten, Livemusik und eine Reisebibliothek.

Save the Date: Thementag “Wüstenwelten”

Am 23. April findet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln der Thementag „Wüstenwelten“ statt. Den ganzen Sonntag über stehen Wüsten und deren Bewohner im Fokus des Geschehens. Beiträge über die spektakuläre Rettung des Weltkulturerbes in Timbuktu und das Leben als Sammler und Jäger im südlichen Afrika vermitteln spannendes Insider-Wissen, offene Kinderwerkstätten und eine echte Jurte aus der Mongolei begeistern die Kleinen und Didgeridoo-Musik sorgt für Kurzweil. Highlights sind die Reisereportagen „Oman & die Emirate – Weihrauchbäume, Wanderdünen und Wolkenkratzer“ mit Hartmut Fiebig, „Die Berber Marokkos – Faszination einer Nomadenkultur“ mit Karl Lueger und „Der Wüstengänger: Gobi – Takla Makan – Sahara“ mit Bruno Baumann.

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Zu Fuß durch die Wüste Gobi. (Bild: Bruno Baumann)
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Die Grenzgang-Referenten berichten von ihren Einblicke ins Leben der Wüstenbewohner. (Bild: Karl Lueger)

Wir schicken euch in die Wüste

Auch wir werden mit einem itravel-Stand vor Ort sein und alle beraten, die im Zuge der Vorträge Lust auf ein eigenes Wüstenabenteuer bekommen haben. Im Gespräch mit unseren Reiseexperten erfahren Interessierte, was man in welcher Wüste erleben kann. Ob besondere Begegnungen mit Menschen und Tieren, spektakuläre Naturschauspiele oder adrenalingeladene Aktivitäten – wir stellen euch eure individuelle Traumreise zusammen. Also: kommt vorbei und lasst euch inspirieren …

Was: Thementag „Wüstenwelten“
Wann: So, 23. April 2017 (ab 10 Uhr)
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln

Weitere Informationen zu dieser und weiteren GRENZGANG-Veranstaltungen findet ihr hier.

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Im Mai ist das Reisen eine wahre Wonne – viele Reiseregionen sind dann aus ihrem winterlichen Dornröschenschlaf erwacht und bereiten sich mit großer Vorfreude auf die nahende Hochsaison vor. Fast überall in Europa lässt es sich jetzt unbeschwert und begleitet von einigen, wenn auch noch zarten, Sonnenstrahlen umherreisen.

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Roadtrip USA

Gleiches gilt übrigens für die USA – im Süden könnt ihr euch hier guten Gewissens schon ein Cabrio für eure Rundreise anmieten und euch bei eurem Roadtrip durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Ob ihr im Westen die Naturwunder des Grand Canyons oder die tollen Küstenregionen bewundern möchtet, ob es euch nach Las Vegas, San Francisco oder Los Angeles zieht oder aber ihr lieber die Großstädte im Osten des Landes besuchen möchtet: Im Mai werdet ihr mit großer Wahrscheinlichkeit viele beliebte Orte mit weniger Touristen teilen müssen als in den folgenden Monaten. Was auch heißt, dass die Preise für Mietwagen und Unterkünfte noch deutlich günstiger sind. Unser Tipp für alle, die den Zauber des „guten, alten Amerikas“ wiederbeleben möchten: Die legendäre Route 66 mit ihren verlassenen Diners und den brachliegenden Tankstellen. Nur der Norden sowie die Gebirge des Landes können im Mai vielleicht noch unangenehm sein – dann doch lieber die Westküste entlang!

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Aktivurlaub in Europa

Wer lieber nicht über den großen Teich fliegen möchte, den hält jetzt aber auch nichts von einem Mietwagen-Abenteuer in Europa ab. Hier klassischerweise natürlich Spanien, Portugal und Italien, aber auch – absolut empfehlenswert – Kroatien! Ob Aktivitäten wie beispielsweise Kayaking oder aber reichhaltige Kultur in Dubrovnik – ihr werdet hier euer Herz verlieren. Auch die vielen europäischen Inseln wie die Liparen oder die Sporaden, Irland oder die Azoren werden Reisende jetzt begeistern. Womit? Nicht nur mit grandiosen Landschaften und einem vielfältigen Angebot an Aktivitäten, sondern auch mit ganz besonderer Lebensfreude, mit Traditionen und mit vielerlei kulinarischen Highlights.

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Unsere Top-Empfehlung für den Monat Mai: Indonesien, idealerweise in Kombination mit Java oder Bali

In Indonesien beginnt im Mai die Trockenzeit. Endlich kann auch das Landesinnere bei Wanderungen erkundet werden. Die vorangegangene Regenzeit hat das Land in volle Blüte versetzt, was die Touren und Reisen im Land noch lohnenswerter macht. Außerdem sind auch hier im Mai noch nicht so viele Touristen vor Ort. Wunderbar kombinieren lassen sich zu dieser Zeit beispielsweise Java und Bali. Erleben Sie hier atemberaubende Vulkanlandschaften, jahrtausendealte Kulturschätze, wunderschöne Luxusoasen in einzigartiger Kulisse.

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Es gibt noch viele weitere Destinationen, die wir im Monat Mai empfehlen können – Griechenland als Europa-Klassiker mit warmen Meer und angenehmen Temperaturen. Jetzt kann man das Land noch entspannt erkunden, bevor die Hochsaison losgeht. Leider würde eine vollständige Auflistung aller Reisetipps für den Monat Mai an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Gerne beraten wir euch aber ausführlicher am Telefon.

Übrigens fallen viele Feiertage oftmals in den Mai. Dann ist es möglich, mit nur wenig Urlaubstagen richtig lange Reisen zu machen!