Abtauchen in eine andere Welt: Mexikos Unterwasserhöhlen

Schon die Maya erlagen ihrer mystischen Faszination: Die „cenotes“, unter Wasser liegende Höhlensysteme im Kalkgestein der Riviera Maya Mexikos, waren für sie „heilige Brunnen“ (dt. Übersetzung), in die sie hinabtauchten, um ihren Göttern Opfer darzubringen. Der neuen Welt sind diese Höhlen erst seit den frühen 80er Jahren bekannt. Seitdem wurden über 30 Höhlensysteme entdeckt, darunter die sechs längsten und größten Unterwasserhöhlensysteme der Erde.

Man könnte die unscheinbaren Löcher im Dschungel schlicht für kleine Seen halten, doch sie dienen als Eingang in ein geheimnisvolles Reich aus Grotten, Stalaktiten und Stalagmiten – ein absolutes Paradies für Taucher und spannend insbesondere für diejenigen, die schon viele Tauchgründe gesehen und Lust auf etwas völlig Neues haben. Durch glasklares Süßwasser schwebend, umgeben von Lichtspielen in allen Blautönen, fühlt man sich wie auf einem fremden, atemberaubend schönen Planeten.

Tulúm auf der Halbinsel Yucatán ist der ideale Ausgangsort für geführte Höhlentauchgänge, die in den vielen natürlichen Süßwasser-Quellen der Gegend bis Playa del Carmen durchgeführt werden. Die Wassertemperatur liegt konstant bei 24 °C, die durchschnittliche Tauchtiefe beträgt zwischen zwölf und 18 Metern.

An welchen Orten sind Sie schon getaucht? Welches war Ihr schönstes Taucherlebnis?

Ihr itravel-Team

Kommentar verfassen