Diesen Winter besonders intensive Polarlichter in Schweden erleben

Faszinierendes Lichterspiel - die Aurora borealis
Faszinierendes Lichterspiel – die Aurora borealis

Im nun beginnenden Winter ist es wieder soweit – das Polarlicht leuchtet! Und dieses Jahr stehen die Chancen auf besonders spektakuläre Erlebnisse unvergleichlich gut. Menschen aus aller Welt zieht es die kommenden Monate in den Norden von Schweden und Norwegen, wo man das eindrucksvolle Phänomen am besten beobachten kann.

Das Polarlicht, wissenschaftlich Aurora borealis genannt, fasziniert die Menschen seit jeher. Die Völker Nordeuropas und Nordamerikas machten bereits vor über 2000 Jahren Aufzeichnungen über das Phänomen, in dem Sie den Kampf oder Tanz der Götter sahen. Erst im 18. Jahrhundert begann man mit der Erforschung des Polarlichts, welches man zunächst als Reflexion von Sonnenlicht an Wolken oder Eiskristallen interpretierte. Zum 19. Jahrhundert wurde geklärt, dass das Nordlicht durch leuchtende Gasschichten der Atmosphäre verursacht wird. Eine sowjetische Sonde wies dann 1959 die Existenz des Sonnenwindes nach, der beim Auftreffen auf die Atmosphäre das Leuchten hervorruft. Kurz gesagt besteht dieser aus elektrisch geladenen Teilchen, die von der Sonne ausgestrahlt werden. Sie werden durch das Magnetfeld der Erde in die Atmosphäre geleitet und konzentrieren sich deswegen besonders in den polnahen Regionen. Dort geben Sie ihre Energie an die Gasmoleküle unserer Luft ab und bringen diese dadurch zum Leuchten. Im Winter 2012/13 erwarten Wissenschaftler besonders intensive Polarlichter, da der aktuelle Sonnenfleckenzyklus seinen Höhepunkt erreicht und damit besonders starke Sonnenwinde abgestrahlt werden.

Spektakuläres Polarlicht in Nordschweden

Die besten Chancen, das Polarlicht zu sehen haben Sie im Norden von Schweden und Norwegen. Im Nationalpark Abisko, der übrigens der älteste Nationalpark Europas ist, nahe Kiruna liegt die Aurora Sky Station. In der menschenleeren Weite des Nordens herrschen ideale Bedingungen, um das Polarlicht zu beobachten. Das Wetter ist meist klar, der Himmel offen und dank der fehlenden Zivilisation gibt es auch kein Streulicht (z.B. durch Straßenbeleuchtung und Wohnhäuser), das Beobachtung und Fotografie der Aurora stören würde. Die Polarlicht-Saison geht von September bis April. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für spektakuläre Beobachtungen im Dezember und Januar am besten.

Der Nationalpark Abisko

Dank einiger technischer Neuerungen können Sie sich schon vorab informieren, wann die Chancen gut stehen, das Polarlicht zu beobachten und es sich lohnt, eine Nacht draußen in der Kälte auszuharren. Das Geophysikalische Institut der Universität von Fairbanks in Alaska bietet zum Beispiel eine Aurora-Vorhersage an. Diese können Sie sich auch ganz bequem als App auf Ihr Smartphone laden.

Eine tolle Ergänzung einer Reise zum Polarlicht ist ein Aufenthalt im ICEHOTEL bei Jukkasjärvi. Hier können Sie in Zimmern übernachten, die jedes Jahr aufs Neue aus mächtigen Eisblöcken errichtet werden. Architekten und Künstler aus der ganzen Welt lassen ihr Können bei der Gestaltung dieser einzigartigen Unterkünfte einfließen. Eine Nacht in einer Designer-Eisgrotte, auf einem Bett aus dicken Pelzen, gut verpackt im Thermo-Schlafsack ist ein unvergessliches Erlebnis!

Einzigartig – das ICEHOTEL

Natürlich können Sie auch viele andere Abenteuer in den schneebedeckten Weiten Schwedens entdecken. Stöbern Sie einfachund lassen Sie sich inspirieren.

Herzlichst, Ihr itravel-Team

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