Reisetrends 2013: Magisches Südafrika – Safari für die Seele in Makalali

Safari für die Seele im Garonga Camp

Lesen Sie im zweiten Teil des Reiseberichts unserer Produktmanagerin Birgit, welche Abenteuer und magischen Momente sie im Nordosten Südafrikas, im Makalali Privatreservaterlebt hat:

Der Herzschmerz, der mich beim Abschied von Ant’s Hill ereilte, wurde durch den Zauber Afrikas schnell wieder vertrieben. Aufregung und Vorfreude auf die atemberaubende afrikanische Tierwelt erfüllten mich auf der Reise in den Osten, wo das Makalali Privatreservat liegt. Hier befindet sich das Garonga Camp, ein echter Natur-Geheimtipp, etwa eine Stunde Autofahrt westwärts vom weltbekannten Krüger Nationalpark. Es liegt im Makalali Privatreservat, einer der ruhigsten Ecken, die Südafrika zu bieten hat. In der Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Reservates hat der Brite Bernie Smith mit Garonga ein Refugium geschaffen, das in sich gleich mehrere Superlative vereint: Ruhe, Naturschönheit, Artenreichtum an Pflanzen und Tieren sowie eine Atmosphäre, die den Gast auf Garonga vom ersten Augenblick seines Aufenthaltes an bezaubert. Garonga bietet mehr als Wildnis und Naturerleben, auf Garonga wird der Aufenthalt zur Safari für die Seele.

Das Garonga Camp liegt im privaten Reservat Makalali

Bernie liebt den afrikanischen Busch, das Wildlife und die Safaris –doch er möchte seinen Gästen zwischen den faszinierenden Highlights, die man auf den Gamedrives erlebt, Ruhepausen gönnen, besondere Erlebnisse bereiten, Entspannung und Balsam für die Seele bieten. Und das macht Garonga wirklich ganz besonders.
Schon die Begrüßung ist unglaublich liebevoll. Am Eingang des Camps werden wir mit entzückenden, in den Sand geschriebenen Worten begrüßt, die jeden Tag erneuert werden. Diese Idee findet sich auch in den Zimmern auf einer kleinen Sandfläche wieder… einfach reizend!
Das Hauptgebäude des Garonga Camps ist in seiner Architektur und dem Design den zutiefst beeindruckenden Termitenhügeln der Region nachempfunden. Organische Formen schaffen eine gemütliche Atmosphäre und die Verkleidung der Wände mit Lehm sorgt für ein angenehmes Raumklima. Dies wird kombiniert mit hochwertiger, luxuriöser Ausstattung. Toll, wie hier ein natürlicher Baustil und modernster Komfort harmonieren!

Vorbild Natur: Termitenhügel dienten als Inspiration des Haupthauses

Wir ziehen in unser atemberaubendes Zimmer ein – luxuriöse Safarizelte auf hölzernen Stelzen, die mit viel Liebe eingerichtet wurden. Ich bin gleich unter die großartige Außendusche gesprungen und habe mir eine Erfrischung mit Panoramablick gegönnt. Das absolute Highlight meiner Unterkunft war die Terrasse mit Hängematte! Meine Safari für die Seele begann damit, in dieser Hängematte eine Weile zu entspannen. Dabei lies ich meinen Blick über das ausgetrocknete Flussbett, um das die nur sechs sehr geräumigen Zeltebungalows in sehr komfortablen Abständen gebaut wurden, schweifen. Natur, Entspannung und Luxus gehen hier eine harmonische Vereinigung ein. Ganz egal ob entspannt, oder abenteuerlich, in Garonga wird Safari neu definiert.

Luxuriöse Safarizelte

* In der eigenen Hängematte die Elefanten von Makalali ganz entspannt bestaunen. Diese sind nämlich treue Besucher des Flussbetts und des nahe gelegenen Wasserlochs – Tag für Tag.

* Im Buschbad ein romantisches Bad nehmen. Dieses steht umgeben von einer Halbmauer und damit blickgeschützt am Rande des Camps, etwas abseits der Zelte. Hier können Sie im Kerzenschein mit einem Glas Champagner entspannen, begleitet nur von den magischen Geräuschen des afrikanischen Buschs…

* Im offenen Spa eine tolle Wellness-Massage, Reflexzonenmassage oder z.B. eine Aromatherapie bei einer professionellen Masseurin genießen. Nicht selten erhält man auch hier Besuch von den Elefanten. So erging es einer Mitreisenden, auf die wir mit dem nachmittäglichen Gamedrive warten mussten – keiner wusste, wo sie war… Dann kam sie mit einem glücklichen Lächeln auf dem Lippen zu uns und berichtete vom Grund ihrer Verspätung: während ihrer Massage kamen einige Elefanten vorbei, um sie bei der Massage zunächst einige Minuten neugierig zu beäugen und dann in aller Seelenruhe die Wasserreserven um das Spa herum auszutrinken. Das Spa ist nämlich auf einer Plattform in luftiger Höhe errichtet und von einem kleinen Teich umgeben. Sie und die Masseurin mussten dann einige Minuten warten, bis die Elefanten wieder weiterzogen.

Romantik, Natur und Luxus erwarten Sie in Garonga

* Einen Adrenalin-Kick erhält, wer mit Ranger und Spurenleser zu Fuß in den Busch aufbricht. So intim habe ich die Wildnis sonst nirgends erlebt. Makalali wird von einigen Löwenrudeln bewohnt, weswegen Ranger und Spurenleser immer besonders aufmerksam sind (und für alle Fälle ein Betäubungsgewehr dabei haben). Unser Ranger ließ uns – selbstverständlich erst nach intensiver Prüfung der Tierspuren – eine halbe Stunde allein in der Wildnis. Schweigend „setzte er uns aus“ – unmittelbar am Flussufer. Ein unvergessliches Erlebnis – inmitten der Natur und dem einzigartigen Konzert, das nur die afrikanische Wildnis bieten kann.

Zu Fuß im Busch kommt man dem Wildlife ganz nah

* Und wem das noch nicht genügt, der meldet sich für eine Übernachtung im Busch an! Nichts für schwache Nerven, aber gewiß ein einzigartiges Erlebnis, ist eine Nacht als „Sleep Out“ im Busch. Ich und meine Mitreisenden wurden zu einem Baumhaus geführt, das mehrere Meter über dem Boden auf einer Holzplattform errichtet wurde. Die Ausstattung der Plattform ist spartanisch und doch komfortabel. Ein Picknickkorb mit phantastischem Essen und bestem Wein wurde uns mitgegeben. Petroleumlaternen sorgten für warmes Licht. Die „Einrichtung“ des Baumhauses bestand aus einer Buschtoilette (blickgeschützt und mit Wasserspülung aber ansonsten völlig unter freiem Himmel) und einer breiten Matratze mit Moskitonetz, die wir uns geteilt haben. Das Buschdinner im Schein der Laternen und die Übernachtung unter dem offenen Himmel Afrikas waren unvergessliche Erfahrungen! Am nächsten Morgen wurden wir dann wieder abgeholt und mit einem großartigen Frühstück in einem ausgetrockneten Flussbett überrascht. Unsere Ranger und Spurensucher hatten dabei selbstverständlich stets ein wachsames Auge auf die Umgebung.

Abenteuer pur: eine Nacht im Baumhaus unter dem Himmel Afrikas

* Die ausgezeichnete Küche von Garonga genießen, die visuelle und geschmackliche Sensationen bietet. Die Mahlzeiten stellen eine gelungene Komposition der kulinarischen Kenntnisse des einheimischen Chefkochs und der erlesenen Auswahl südafrikanischer Spitzenweine dar. Alles zusammen macht jede Mahlzeit auf Garonga zu einem Genuß. Auch bei den tollen Abenden in der Boma, der traditionellen, offenen Feuerstelle. Hier habe ich fantastisches Essen genossen und die freundlichen Mitarbeiter des Camps, die mir tagsüber als Ranger, Spurenleser oder Koch begegnet sind plötzlich als tolle Geschichtenerzähler, Sänger und Tänzer kennengelernt. Ganz schnell hatte ich das Gefühl, nicht nur Tourist oder Gast zu sein, sondern Freund.

Dass sich ein exklusiver Anspruch und Verantwortung für Umwelt und Mensch nicht ausschließen, das erfährt, wer hinter die Kulissen von Garonga schaut. Wir besuchten die nur wenige hundert Meter entfernte, im Busch verborgene Solaranlage, die 40 Prozent des gesamten Strom von Garonga liefert. Gleich nebenan findet sich eine Biogasanlage, in der alle verwertbaren Abfälle zu Energie für den Betrieb der Küchen von Garonga umgewandelt werden. Eine Anlage zur Brauchwasser-Aufbereitung sorgt allzeit für einen guten Füllstand des Wasserlochs für das Wild, womit der Grundwasserspiegel in Makalali entlastet wird. Und wer sich dafür interessiert, wie die Mitarbeiter von Garonga leben, der ist in deren separatem Dorf herzlich willkommen. Selten habe ich in Südafrika ein so hübsches Angestelltendomizil gesehen.

Bei so vielen Abenteuern flogen die Stunden und Tage leider auch in Garonga allzuschnell davon. Mein Aufenthalt hier war der reinste Balsam für die Seele. Die Elefanten, die jeden Tag unsere Begleiter im Camp waren – selbst im Infinity-Pool liegend, konnten wir die faszinierenden Tiere beobachten -, die tolle Massage, das fantastische Essen, die Vielfalt des Wildlifes, die wahnsinnig freundlichen Mitarbeiter von Garonga… All das war eine wahrhaft unvergessliche Safari für die Seele!

Im dritten und letzten Teil meines Reiseberichts aus Südafrika werde ich Sie weiter nach Süden zur Küste, in den iSimangaliso Wetland Park entführen. Freuen Sie sich schon!

Herzlichst, Ihre Birgit Bergener

Wenn Sie die andere Teile noch nicht gelesen haben, hier geht es zu Teil 1 und Teil 3.

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