itravel Reiseguru: Mein Tag in Ho Chi Minh City

Unsere Produktmanagerin Janine Tillmans hat 7 Jahre in Thailand und Vietnam gelebt und gearbeitet. Dabei hat Sie die beiden Länder intensiv und in all ihren vielfältigen Facetten kennegelernt und man kann sie mit Fug und Recht als itravel Reiseguru bezeichnen. Heute stellt sie Ihnen ein Tagesprogramm für einen Besuch in Ho Chi Minh City, das ehemalige Saigon vor. Die Stadt liegt im Süden Vietnams, im Mekong Delta und verbindet auf ganz besondere Weise uralte Traditionen und modernes Großstadtleben.

Ho Chi Minh City erwacht

Es lohnt sich Saigon, bzw. Ho Chi Minh City einmal in den frühen Morgenstunden zu erkunden. Zwischen 6 und 7 Uhr ist die pulsierende Metropole noch recht verschlafen und wirkt eher ruhig. Mein erstes Ziel ist der Tao Dan Park, einer grünen Oase mitten im Innenstadt District 1 gelegen. Morgens treffen sich hier viele Vietnamesen zum gemeinsamen Sport. Während meines Spazierganges treffe ich auf Aerobicgruppen, einzelne Tai Chi Praktizierende und Badminton-Fans. Da morgens noch angenehm kühle Temperaturen herrschen, macht der Spaziergang im Park sehr viel Spaß. Die letzten Minuten verbringe ich in der Nähe einer kleinen Pagode und schaue einigen Vietnamesen bei Ihrem täglichen Gebet zu.
Der Morgen

Vormittag: Blumen, Früchte und… Nudelsuppe!

Von hier aus mache ich mich auf zum Ben Thanh Markt, einem lebhaften und riesigen Markt in Saigon. Auf dem Weg kreuzen viele fliegende Händler meinen Weg, die sich bereits in den frühen Morgenstunden einen Weg auf der umliegenden Umgebung gemacht haben und nun Ihren Platz auf dem Markt oder den umliegenden Strassen suchen. Auf dem Markt selbst geht es schon eher hektisch zu. Letzte Stände werden aufgebaut, Waren dekoriert, Früchte und Blumen präsentiert und die täglichen Einkäufe erledigt. Es duftet nach Kräutern, Gewürzen, Blumen, aber auch nach Kuchen und anderen Spezialitäten. Die Auswahl an Ost und frischen Früchten ist beeindruckend und faszinierend zu gleich. Nur zu gerne lasse ich mich ein wenig auf dem Markt treiben und genieße die Atmosphäre. Bei so vielen Leckerbissen bekomme nun ich auch Appetit und entscheide mich für ein echt vietnamesisches Frühstück – die beliebte Nudelsuppe Pho.
Das Nudelsuppenrestaurant Pho 2000 liegt direkt gegenüber dem Markt und ist nicht zuletzt seit dem Besuch des damaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton bekannt. Die Zutaten sind alle sehr frisch und die Auswahl an Suppen ist groß. Das Restaurant ist vorwiegend bei Einheimischen beliebt, was man unter anderem auch am Lautstärkepegel bemerkt. Gut gestärkt verlasse ich die Gegend des Ben Thanh Marktes und erkunde die vielen kleinen Shops entlang des Boulevard Le Loi.

Auf den Spuren der Geschichte wandeln

Mein weiterer Weg führt vorbei am berühmten Hotel Rex, Ecke Le Loi / Nguyen Hue Boulevard und dem historischen Rathaus der Stadt. Das berühmte Hotel, welches imposant fast einen ganzen Block umfasst, wird von vielen Besuchern als Symbol für den Wandel der Zeit angesehen. Der ehemalige Autosalon wurde zum Luxushotel umgebaut und diente während der Jahre des Vietnamkrieges Treffpunkt vieler Kriegskorrespondenten. Die einstige historische Dachterrasse hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Ort der jungen High Society Saigons verwandelt. Das geschichtsträchtige Gebäude ist jetzt verbunden mit einer hochwertigen Designer Shopping-Arkade.
Der Mittag
Nur wenige Meter entfernt, am Ende des Le Loi Boulevards erwartet mich das wunderschöne weiße Opernhaus, noch ganz getreu im Kolonialstil gehalten. Es wirkt schon ein wenig verloren inmitten der umliegenden modernen gläsernen Hochhäuser. Von hier aus setze ich meinen Weg zur Notre Dame Kathedrale und dem historischen Hauptpostamt (Central Post Office) fort. Mein Mittagessen nehme ich im kleinen französischen Restaurant „ Au parc“ ganz in der Nähe des Wiedervereinigungspalastes (Reunification Palace) ein. In der ehemaligen französischen Villa, werden herrliche Salate und Spezialitäten serviert. Gestärkt mache ich mich auf zur Besichtigung des Wiedervereinigungspalastes und des Kriegsmuseums.
Der Nachmittag
Am Ende meines Nachmittages kehre ich auf die bekannte Einkaufsstrasse Dong Khoi zurück. Neben diversen Souvenirs werden hier ausgezeichnete und hochwertige Seidenartikel, maßgeschneiderte Produkte und Kunstwerke angeboten. Ich schlendere von Galerie zu Galerie und genieße dann einen vietnamesischen Drip drop Kaffee in einem der vielen Cafés.

Den Abend entspannt genießen

Zum Abendessen verschlägt es mich in ein sehr authentisches Restaurant in der Nähe des Wiedervereinigungspalastes auf der Pasteur Strasse. Das Restaurant „Quan An Ngon“ ist wie ein Markt aufgebaut. An jedem Stand werden unterschiedliche Spezialitäten des Landes angeboten. Die Vielfalt ist sehr groß und ich habe die Chance viele unterschiedliche Speisen des Landes kennen zu lernen.
Satt und zufrieden mache ich mich auf den Rückweg über die Dong Koi Strasse zum berühmten Hotel Caravelle. Den Abend lasse ich mit einem Cocktail auf der Open-Air-Terrasse der bekannten „Saigon Saigon Bar“ des Hotels mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt ausklingen.

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