Aberglaube im Flugzeug

Fliegen ist die sicherste Art zu reisen. Moderne Technik und die hohen Standards, die an das gesamte Personal im Flugbetrieb gestellt werden tragen ihren Teil hierzu bei. Und trotzdem gibt es gerade bei Piloten und Airlines einige sehr absurde Angewohnheiten und Aberglauben, die wir Ihnen heute vorstellen wollen.

Den „Unglückstag“ Freitag den 13. kennt wohl ein jeder. Auch wenn schon lange statistisch nachgewiesen wurde, dass an diesem Datum nicht mehr Unfälle passieren als an jedem anderen Tag hält sich der Aberglaube hartnäckig. Einer Studie zufolge glauben 28% der Deutschen, dass die Zahl 13 eine Unglückszahl sei. Genauso glauben 42%, dass ein vierblättriges Kleeblatt ihnen Glück bringen würde. Doch nicht nur im Alltag, auch im Flugbetrieb gibt es verschiedene und teils verrückte Aberglauben.

    • Die Unglückszahl 13

Die Fluglinie Continental Airlines hat die Zahl 13 komplett aus ihrer Welt verbannt. Es gibt weder eine Reihe 13 in ihren Flugzeugen, noch kommt die 13 in ihren Flugnummern vor oder gibt es Gates mit der Nummer 13 an Continental Airlines Drehkreuzen.

    • Gutes Wetter, schlechtes Wetter

Sonnenaufgang bei gutem WetterEine Wetterregel für Piloten besagt, dass man nie nach oben zeigen sollte, denn das kann schlechtes Wetter bringen. Im Fall von gutem Wetter sollte man nicht das Wetter loben, sondern nur die Sonne.

    • Schulterklopfen für die Maschine

Ein Aberglaube besagt, dass der Rumpf einer Maschine länger hält, wenn man ihn regelmäßig berührt. Deswegen bekommen viele Flugzeuge vom Personal beim Einsteigen regelmäßig „auf die Schulter geklopft“.

    • Heb dir was für später auf

Manche Piloten rauchen vor dem Start eine halbe Zigarette, löschen sie dann und heben sich die zweite Hälfte für nach der Landung auf. Die rauchfreie Variante: ein Sandwich wird vor dem Start angebissen und später zu Ende gegessen.

    • Gegen den Strom

Es gibt übrigens auch Airlines, denen solche Aberglauben herzlich egal sind, die sogar damit spielen. Die Fluggesellschaft Finnair lässt täglich eine Maschine mit der „teuflischen“ Flugnummer 666 von Kopenhagen nach Helsinki – Flughafencode HEL – fliegen.

    • Schutz vor dem Unglück

Charles Lindbergh (Quelle: Wikipedia)Ein beliebter Aberglaube ist auch, dass man das Unheil abwehrt, indem man sein Symbol ganz offensiv vor sich her trägt. Deswegen wünschen sich Schauspieler vor ihrem Auftritt zum Beispiel „Hals- und Beinbruch“. Gerade in den frühen Tagen der Fliegerei war dies sehr beliebt. So wollte der Flugpionier Charles Lindbergh für seinen weltbekannten Flug von New York nach Paris am 21. bis 22. Mai 1927 als Glücksbringer ein schwarzes Kätzchen mit an Bord nehmen. Er verzichtete darauf, da man ihn darauf hinwies, dass das arme Tier unterwegs sicherlich erfrieren würde und kam auch ohne Glücksbringer wohlbehalten und als großer Held in Paris an.

Kennen Sie weitere Aberglauben rund um das Thema Flieger, Piloten, Flugzeuge? Wenn ja teilen Sie sie doch mit uns und hinterlassen Sie einen Kommentar.

Herzlichst, Ihr itravel-Team

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