Eine Reise für die Ewigkeit – Urlaubsfotos im Fotobuch

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Endlich kommt man raus aus dem Alltagstrott und kann gleichzeitig die Welt von neuen, schönen Seiten sehen. Egal ob Sie blaues, endloses Meer genießen oder sich von majestätischen Bergen beeindrucken lassen, im Urlaub begegnen Ihnen Bilder, die Sie am liebsten für immer festhalten wollen, für sich, aber auch für andere. Fotos sorgen dafür, dass der Urlaub eine bleibende Erinnerung wird und nicht irgendwann hinter dem grauen Nebel des Vergessens verschwindet. Doch wie schaffen Sie es, einzigartige Momente und Landschaften festzuhalten und wie bringen Sie solche am besten zur Geltung? In Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Fotobuchhelden geben wir Ihnen praktische Tipps dazu.

Die Wahl der Kamera

Ganz klar gelingen die einzigartigsten und qualitativ hochwertigsten Fotos mit einer Spiegelreflexkamera. Sie ist die Königin unter den Fotoapparaten. Nicht nur die Qualität ihrer Fotos überzeugt. Zumeist weist eine Spiegelreflexkamera auch schnellere Auslösezeiten als zum Beispiel eine Smartphone-Kamera oder eine Kompaktkamera auf. Mit ihr lassen sich sogar Momente aufs Foto bannen, die nur einen Augenaufschlag dauern. Und dennoch bringt sie auch einige Nachteile gegenüber anderen Kameras mit sich: Sie ist schwerer, unhandlicher und teurer. Je nachdem, was für Ansprüche Sie haben und was Sie im Urlaub geplant haben, reicht deswegen auch eine Kompaktkamera aus. Auch wenn mit ihr keine hoch professionellen Fotos gelingen, macht sie es dennoch möglich, ansehnliche und eindrucksvolle Aufnahmen zu knipsen.

Spiegelreflex, Kompakt oder Handycam? Die Wahl der Kamera ist wichtig (Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/epsos)Gerade wenn Sie im Urlaub viel unterwegs sind, ist die beste Wahl eine digitale Kompaktkamera, schon allein wegen ihrer kleineren Größe und ihres geringeren Gewichtes. Beim Kauf einer geeigneten Kompaktkamera gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Eine gute Kamera bietet eine relativ große Anzahl an Megapixel (7 Megapixel reichen aus) und einen möglichst großen Bereich für den optischen Zoom (mindestens 5fach). Wichtiger als diese offensichtlichen Merkmale sind allerdings die Lichtstärke und Sensorgröße der Kamera. Denn diese zwei Komponenten entscheiden über gute oder schlechte Aufnahmequalität.

Die Lichtstärke (gekennzeichnet mit einem „f“) entscheidet darüber, wie viele Licht von dem Kameraobjektiv aufgenommen werden kann. Je kleiner die Zahl, desto lichtstärker das Objektiv. Das bedeutet: Ziehen Sie ein Objektiv mit einem Blendenwert f2.8 einem Objektiv mit f5.6 vor.

Die Faustregel für einen Kamerasensor ist schnell erklärt. Je größer der Sensor ist, desto besser. Da die Sensorgröße jedoch bei jeder Kamera und Kameratyp anders ist, sollten Sie einfach darauf achten, in Ihrer Preisklasse das Modell zu wählen, welches einen möglichst großen Sensor vorzuweisen hat.

Abseits aller Technik sollte die Kamera zudem auch robust sein und nicht schon wegen kleiner Widrigkeiten kaputt gehen. Weitere sinnvolle Anforderungen für eine Urlaubskamera sind ein Sucher auf dem Display und kurze Auslöseverzögerung.

Tipps für perfekte Urlaubsaufnahmen

Auf Fotoreisen, z.B. auf der indonesichen Insel Komodo, finden sich zahlreiche MotiveAls optimale Erinnerung an das Reiseziel eignen sich natürlich die Sehenswürdigkeiten des Ortes. Doch nicht nur sie allein machen den Urlaub aus. Auch Personen, Landschaften, ja selbst Tiere sind ein wichtiger Bestandteil und verdienen deswegen ihren Platz auf den Fotos. Leider wirken Dinge auf Bildern lebloser und fader als in Wirklichkeit. Doch mit einigen kleinen Kniffen hauchen Sie ihnen wieder Leben ein. Sehr wichtig für einmalige Fotos ist die Perspektive. Ruhig sollten Sie auch mal in die Hocke gehen und ein Objekt aus verschiedenen Winkeln fotografieren. Möchten Sie Menschen und Gebäude gemeinsam auf einem Bild festhalten, wirkt es besonders schön, wenn die Personen nicht in weiter Ferne stehen, sondern so nah sind, dass sie auf dem Foto fast so groß wie das Bauwerk sind. Die wichtigste Regel als Fotograf: Bewegen Sie sich! Stehen Sie nicht einfach da. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie keinen Zoom haben. Dann ergeben sich völlig neue Perspektiven.

Lichtstimmung und Perspektive tragen zu einem gelungenen Foto beiUm langweiligen Fotos vorzubeugen, sollten Bauwerke, der Horizont und Personen nicht mittig platziert werden. Am besten orientieren Sie sich an der Regel des Goldenen Schnittes, die eine Bildaufteilung von zwei Drittel zu einem Drittel vorschreibt. Aber natürlich ist das keine feste Vorschrift. Ruhig sollten Sie auch ein wenig Mut zum Experimentieren haben. Auch auf die Tageszeit sollten Sie ein Auge werfen, wenn Sie tolle Fotos haben wollen. Ungünstig für die Farben auf den Fotos ist zum Beispiel die grelle Mittagsonne. Möchten Sie besonders stimmungsvolle Fotos, sollten Sie in den Morgen- und den Abendstunden auf Motivsuche gehen. Einen ganz eigenen Reiz bringt natürlich auch die Nacht mit sich. Gerade Kerzenschein wirkt gemütlich und romantisch. Damit Aufnahmen im flackernden Licht einer Kerze richtig wirken, sollten Sie auf den Blitz verzichten und wenn möglich die Lichtempfindlichkeit des Sensors hochstellen. Generell gilt, dass Sie sich vor dem Fotografieren mit den Einstellungen Ihrer Kamera vertraut machen sollten und sich ein Blick ins Handbuch wirklich lohnt.

Urlaubsfotos ansprechend präsentieren

Ein Fotobuch können Sie in Ruhe am Computer erstellenGarantiert haben Sie im Urlaub mehr als genug Fotos geschossen. Doch wenn Sie Ihren Freunden oder Familie die Aufnahmen präsentieren wollen, sollten Sie sich auf die Juwelen unter den Bildern beschränken. Besonders gut können Fotos in hochwertigen Fotobüchern ihre Aussagekraft entfalten. Fotobücher begeistern durch ihre Langlebigkeit, durch ihre Haptik und vor allem auch durch die Gestaltungsmöglichkeiten. In diesen können Sie die Fotos auf zum Urlaub passenden Hintergründen platzieren und sie so richtig zur Geltung bringen. Fotobücher lassen sich über eine Anbietersoftware ganz einfach am heimischen PC erstellen. Im Idealfall haben Sie ein Konzept, das sich durch das ganze Fotobuch zieht. Im Minimum sollten aber die Bilder auf einer Doppelseite zusammenpassen. Denken Sie auch daran: weniger ist mehr. Damit einzelne Bilder nicht untergehen, sollten Sie nicht zu viele Fotos auf einer Seite platzieren. Lassen Sie sich ruhig Zeit bei der Gestaltung des Fotobuches. Schließlich soll es Ihre Urlaubserinnerung ins beste Licht rücken.

Herzlichst, Ihr itravel-Team

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