Eine Insel mit zwei Gesichtern

Laut der griechischen Mythologie wurde Apollon, der Gott der Künste, auf der Insel Mykonos geboren. Kein Wunder also, dass es in den 1950er Jahren Künstler und Freigeister auf die Kykladeninsel zog.

Nachdem der Milliardär Aristoteles Onassis auch der Athener Schickeria das Eiland schmackhaft gemacht hat, reihte sich an den Kais des beschaulichen Hafens Luxusjacht an Luxusjacht.
Danach zog es vermehrt homosexuelle Urlauber auf die Insel, da sie dort ohne Angst vor Übergriffen ihren Urlaub verbringen konnten.

In den 1980ern und 1990ern war es dann ruhiger in den schmalen Gassen der Stadt geworden. Ende der 90er öffneten dann die ersten Boutique- und Designhotels ihre Pforten und die ausländischen Urlauber entdeckten das Eiland für ihren Sommerurlaub wieder.
Heute ist Mykonos eines der populärsten Reiseziele aller Griechenland-Touristen und trotz der Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre noch immer sehr beliebt.

Allerdings sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass die Insel zwei Gesichter hat: Während es auf dem ‚Super Paradise Beach‘ bereits ab mittags Party pur heißt, geht es am Stand von Agios Ioannis relaxter und entspannter zu.
Beide Strände befinden sich im Süden und sind die schönsten von Mykonos. Bei ersterem dröhnt laute Techno-Musik aus den Boxen und im dazugehörigen Beachclub wird auf den Tischen getanzt, während sich an zweiterem auch Familien mit Kindern erholen. Wer Ruhe und Erholung sucht, der sollte unbedingt in der Nebensaison kommen. Dann sind die Partyurlauber weg und man kann das griechische Lebensgefühl mit seinen antiken Tempeln, Theatern und Kirchen ungestört genießen. Doch das Wahrzeichen von Mykonos ist etwas anderes: Auf einem kleinen Hügel außerhalb der Stadt befinden sich fünf von ursprünglich zehn Windmühlen, die das Getreide aus der Umgebung verarbeiteten.

Auch Hollywood Legende Liz Taylor soll ihr Herz an die Insel in der Ägäis verloren haben. Auslöser war wohl viel mehr ein lokaler Tavernenbesitzer, doch die Diva schwärmte von den engen, verwinkelten Gassen der Chora, der Altstadt, und von den schneeweißen Häusern mit ihren bunt bemalten Fensterläden. Ursprünglich war Mykonos-Stadt so konzipiert worden um die Bewohner vor dem starken Wind und vor drohenden Piratenüberfällen zu schützen. Heute ist die Chora ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische zugleich.

Sollten wir Sie nun auf den Geschmack gebracht haben, schauen Sie sich doch einfach bei unseren Angeboten um.

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