Dani’s Brasilien

2013 zog es Dani nach Brasilien. Insgesamt reiste sie drei Wochen mit dem Rucksack durch das Land. Von Rio ging es per Flugzeug weiter nach Recife in den Nordosten Brasiliens. Dann das ganze Stück zurück mit dem Bus. Das brasilianischen Lebensgefühl steckt sie so sehr an, dass sie sogar als bekennender Tanzmuffel  sogar ein Tänzchen wagte.

 

itravel.de: Was gefällt dir besonders gut an Brasilien?

Dieses Land ist so unglaublich vielseitig. Die Regionen unterscheiden sich zum Teil so krass voneinander wie einzelne Länder bei uns in Europa. Fährt man zweihundert Kilometer weiter, sieht die Natur und die Menschen schon komplett anders aus. Auch die Gerichte unterscheiden sich, obwohl man sich noch in ein und demselben Land befindet. Definitiv sollte man in Brasilien die „Strapazen“ des Herumreisens auf sich nehmen, damit man so viel wie möglich von der Vielseitigkeit sieht. So kann man gleichzeitig hundert Urlaube machen.

 

itravel.de: Worauf sollte man bei einer Reise dorthin achten?

Unbedingt vorher ein paar Vokabeln Brasilianisch lernen. Je weiter man sich von den Großstädten entfernt, desto schwieriger wird die Verständigung. Mit Englisch allein ist man dann echt aufgeschmissen. Vor allem wenn man auf eigene Faust durchs Land reist, braucht man schon allein für den Fahrkartenkauf die nötigen Vokabeln.
Und als Frau ist eine brasilianische Bikinihose Pflicht. Egal, ob sie passt oder nicht – das ist in Brasilien egal. Alles andere bezeichnen die Brasilianer als Liebestöter.

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itravel.de: Was sollte man unbedingt sehen und was kann man sich getrost sparen?

Oh das ist schwierig. Es gibt so viele tolle Orte in Brasilien. Aber kaum jemand fährt in den Nordosten des Landes. Leider. Ich habe mich dort in das kleine Städtchen Olinda verliebt. Olinda heißt übersetzt so viel wie: Oh wie schön. Und genau das denkt man, wenn man durch die Gassen mit den kleinen bunten portugiesischen Kolonialhäusern geht. Olinda sieht einfach aus wie gemalt. Abends sollte man unbedingt auf den Marktplatz gehen und an den Essensständen ALLES probieren bis man platzt. Dabei auf die Skyline gucken.
Buzios war für mich eine große Enttäuschung. Vielleicht weil es einfach nicht mit den Stränden, dem Lebensgefühl und der speziellen Atmosphäre des restlichen Landes mithalten kann. Buzios ist ein wenig die brasilianische Version von Ibiza. Es ist DIE Party-Stadt in der Region um Rio. Aber das geht hundertmal besser in Europa. Wenn man schon mal in Brasilien ist, würde ich Beachpartys in Rio oder auf der Ilha Grande auf jeden Fall vorziehen. Außer man möchte endlich mal – wie die Einheimischen – seinen teuren Schmuck auf der Straße präsentieren, denn Buzios gilt als relativ sicher und zieht die Reichen an.

 

itravel.de: Das berühmte brasilianische Lebensgefühl – gibt es das wirklich?

Definitiv! Die Brasilianer sind unglaublich freundlich, helfen wo sie können, tanzen und machen Musik an jeder Ecke. Perfekter Ort des brasilianischen Lebensgefühls: Casa Rosa in Rio de Janeiro. Unbedingt hingehen, essen, tanzen und sich von den Brasilianern mitreißen lassen. Sogar ich als Tanzmuffel habe ein wenig Salsa getanzt!

itravel.de: Was war für dich der schönste Moment?

Ich hatte viele schöne Momente in Brasilien. Aber meinen Schönsten hatte ich in Itacare. Besonders als ich den für mich perfekten Strand in meinem Leben entdeckt habe: Engenhoca. Nach einem zehn minütigen Walk durch den schwülen Regenwald, habe ich wirklich nichts mehr erwartet und dann: WOW! Mitten aus dem Nichts überraschte mich ein wunderschöner weißer Sandstrand, umringt von dichtem Regenwald und perfekten Wellen zum Surfen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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