Zweite Chance für Elefanten

Warum die Arbeit der Auffangstationen so wichtig ist und man als Besucher trotzdem immer skeptisch bleiben sollte

Wir alle kennen die Bilder von Elefanten, die in einer Zirkusmanege stehen, Kunststücke vorführen oder zwölf Stunden am Tag mit Ketten um die Füße vor einer Sehenswürdigkeit stehen und auf Touristen warten. Ein grauenvolles Bild, dass leider in vielen Ländern Südostasiens Realität ist.

Irgendwann sind die Arbeitselefanten dann alt und zu krank und werden ausrangiert. Meist endet dieses Ausrangieren böse für das Tier.
Doch es gibt Hoffnung für die geschundenen Tiere: In den letzten Jahren wurden immer mehr Auffangcamps für Elefanten gegründet, die den sanften Riesen ein artgerechtes Leben ermöglichen sollen.
In derartigen Lagern werden die Besucher keine Tricks und Kunststücke sehen oder stundenlang auf dem Rücken der Tiere durch den Dschungel reiten. Denn dieses alte Leben haben die Dickhäuter endgültig hinter sich.
Stattdessen kann man sie mit frischem Obst füttern, mit ihnen durch den Dschungel wandern oder ihnen beim Baden im Fluss zusehen. Zu sehen wie diese besonderen Tiere miteinander agieren ist eine einmalige Erfahrung, die jedem Besucher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der beginnende Ökotourismus in Asien ist womöglich die letzte Chance für die dort lebenden Elefanten, da diese stark vom Aussterben bedroht sind. Doch auch hier tummeln sich immer wieder „schwarze Schafe“, die daraus eine Touristenattraktion machen wollen. Genau deshalb ist es wichtig sich vorab darüber zu informieren, welche Auffangstationen liebevoll und artgerecht mit den Tieren umgehen.
Wir haben auch einige Ausflüge in unserem Programm, die Sie den majestätischen Dickhäutern ganz nahe bringen und Ihnen das Leben der Mahouts mit ihren Zöglingen näher zu bringen: Sei es entweder in Thailand oder in Laos.

 

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