Do’s and Don’ts in Indonesien

Für viele ist Indonesien vor allem eins: Exotisch!
Fremde Kulturen, unbekannte Riten, abwechslungsreiche Landschaften und natürlich traumhafte Sandstrände.
Die ideale Mischung aus entspannten Strandurlaub und Eintauchen in eine bunte, tropische Welt ist im größten Inselstaat der Welt garantiert.
Doch wie bei jeder anderen Reise in ein anderes Land, gibt es auch hier einige Do’s and Don’ts, die es zu beachten gibt, damit der Urlaub genau das wird, was er sein soll: Ein Traumurlaub.

Do’s:

• Lange, luftige Kleidung tragen!
Da Indonesien, bis auf Bali, muslimisch geprägt ist, empfiehlt es sich außerhalb der Hotelanlage auf kurze, knappe Kleidung zu verzichten und stattdessen auf Kleidung aus Leinenstoff zurückzugreifen. Diese ist auch ein zusätzlicher Schutz vor der Sonne und vor Insekten.
Besonders beim Besuch heiliger Stätten sollte darauf geachtet werden, dass Schulten und Knie bedeckt sind.

Beim Betreten einer Wohnung die Schuhe ausziehen und niemals auf der Türschwelle stehen bleiben!
Nach islamischer Tradition bringt das auf der Schwelle stehen Unglück.

• Feilschen!
Auf dem Markt und in Geschäften wird gefeilscht. Tun Sie dies allerdings nur, wenn Sie wirkliches Interesse an der Ware haben, ansonsten kommt das nicht so gut an bei den Händlern.

• Zu spät kommen!
Wenn Sie bei Indonesiern eingeladen sind, dann kommen Sie immer etwas später an als geplant. Und rufen vorher an, dass Sie sich gleich auf den Weg machen.

• Immer die rechte Hand benutzen!
Ganz gleich ob beim Essen, oder Schenken oder Händeschütteln – immer die rechte Hand nehmen. Die linke gilt als unrein.

Don’ts:

• Absolutes Tabu: Den Kopf berühren!
Laut Tradition sitzt im Kopf das eigene Selbst und ist daher der heiligste Teil des Körpers. Auch das Tätscheln des Kopfes bei Kindern ist verpönt.

• Mit dem Finger auf andere Menschen zeigen!
Diese Geste gilt als Beleidigung.

Hände nicht in die Hüften stemmen!
Diese Haltung wird als aggressiv wahrgenommen.

Jemanden vor anderen zurechtweisen!
Die Wahrung des Gesichts vor Dritten ist sehr wichtig in Asien und deshalb werden Streitgespräche nicht vor anderen geführt.

Mit dem Fuß auf andere zeigen oder gar berühren!
Ist der Kopf der Sitz des höchsten Selbst, so sind die Füße der Gegenpart – das Niedrigste. Alles was von Füßen berührt wird, ist praktisch unrein.

Langen Augenkontakt halten!
Diese Geste gilt als taktlos und aufdringlich.

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