Eine Reise durch das wahre Indien

Den Süden Indiens bezeichnen viele als das „wahre Indien“, denn nirgendwo sonst findet sich die Jahrtausende alte Kultur der Inder in reinerer Form. Hier wurden bereits im Mittelalter Wolkenkratzer zu Ehren der Götter gebaut und in „Gottes eigenem Land“ Kerala reihen sich exotische Landschaften an die berühmten Backwaters.

Unsere itravel-Senior Managerin Shamini Arulanantham reiste im März 2008 sechs Wochen lang durch den Süden des Landes und hat sich verliebt: In die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen, in die indische Kultur und in das Essen.

 

1. Wann bist du zum ersten Mal nach Südindien gereist und welche Tour hast du genau gemacht?

Im März/April 2008 war ich auf Hochzeitsreise in Indien und wir haben in guten 6 Wochen den Süden bereist.
Unsere Tour begann in Chennai (Madras) und von dort aus ging es mit einem Fahrer in das ca. 50 km südlich gelegene Mamallapuram, zu den Five Rathas und dem Shore Temple.
Weiter fuhren wir mit dem Zug nach Madurai, wo der Sri Meenakshi Tempel mit der Segnung durch einen Elefanten nicht fehlen durfte.
Anschließend fuhren wir nach Thekkaddy, wo wir bei einer einheimischen Familie zwei Nächte verbrachten – von hier aus war es nicht weit zum Periyar Nationalpark, den wir bei einer Wanderung und einer Bootsfahrt erforschten.
Cochin mit seinen chinesischen Fischernetzen stand als nächstes auf dem Plan – eine Citytour führte uns dort vom Mattancherry-Palast über die Santa Cruz zum Grabstein von Vasco da Gama. Auch eine traditionelle Karthakali-Show haben wir uns angesehen.
Von Cochin ging es dann nach Allepey, wo wir dann auf das Hausboot stiegen und drei Tage über die Backwaters von Kerala schipperten –  herrlich entspannend und zugleich ist es sehr aufregend die Einheimischen am Wegesrand in ihrem Alltag beim Wäschewaschen zu beobachten. Anschließend ging es für ein paar Tage nach Bangalore und Trivandrum, wo unsere Reise mit einer einwöchigen Ayurveda-Kur endete.

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Yoga am Strand

2. Gibt es einen erkennbaren Unterschied zwischen dem Norden und dem Süden?

Schwierig zu sagen, da es immer eine subjektive Einschätzung ist. Ich persönlich fand die Menschen im Süden Indiens offener, herzlicher und hilfsbereiter. Der Norden hat kulturell und geographisch viel zu bieten, wobei warme Farben die Landschaft dominieren und das Essen eher mild ist. Der Süden dagegen ist geprägt von grüner Natur, scharfen Currys und bunten Gewändern der Einheimischen.

3. Was ist das Besondere an Südindien?

Für mich war das Besondere an Indien die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander und vor allem aber gegenüber Touristen.

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Indien ist vor allem eins: Bunt

4. An welche Situation erinnerst du dich gern zurück?

An einen lustigen Moment, als ich versuchte aus dem Hausboot auf den Backwaters in ein kleines Fischerboot zu klettern, um fürs Abendessen Garnelen zu fischen…. Ich versuchte von oben in das kleine Fischerboot zu springen und landete im Wasser….

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Hausboot auf den Backwaters

5. Für welchen Reisetyp ist Indien geeignet?

Für jeden Reisetyp! Egal ob mit Rucksack oder pauschal, mit Fahrer oder öffentlichen Verkehrsmitteln – jeder, der sich für Indien begeistert und bereit ist, sich auf dieses polarisierende und dennoch faszinierende Land einzulassen, wird mit vielen Einsichten fürs eigene Leben und einmaligen Erlebnissen zurückkehren.

6. Was muss man unbedingt essen?

Essen: Spring Hoppers (selbstgemachte indische Nudeln aus Reismehl) und dazu ein leckeres vegetarisches Curry wie z. B. Drumstick-Curry oder ein Chutney aus frischen Kokosrapeln und Chilies im Mörser zubereitet –  einfach lecker!

 

 

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