Der Teide-Nationalpark – die perfekte Filmkulisse

Der Höhepunkt eines jeden Teneriffa-Urlaubs

Raue Felsen, Kieselsteine und Lavageröll wohin das Auge reicht – das ist der Pico del Teide-Nationalpark auf Teneriffa.
Kein Wunder, dass die mondähnliche Vulkanlandschaft schon als Kulisse für diverse Kinofilme, wie etwa „Planet der Affen“ und die „Star Wars“ Saga, herhalten musste. Die karge Umgebung ist mit ihrer kaum vorhandenen Vegetation und dem immerwährenden starken Wind einmalig in Europa. An manchen Tagen ist der Wind so stark, dass sich die Besucher des Parks aneinander festhalten müssen um nicht über das 19.000 Hektar große Gelände zu fliegen.

Der höchste Berg der Insel ist für Wanderer eine besondere Herausforderung. Insgesamt durchziehen den Park 21 Wanderwege, von denen einer zum Gipfel hinaufführt, die Königsroute schlechthin. Diese ist allerdings auch nur für körperliche fitte und trainierte Wanderer geeignet. Die höchste Station liegt auf über 3.500 Metern – nur mit einer Sondererlaubnis ist es möglich so weit nach oben zu wandern.

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Für diejenigen, die es eher gemütlicher mögen, gibt es eine Drahtseilbahn, die in etwa acht bis zehn Minuten die Besucher auf den Gipfel bringt. Allerdings sollten Menschen mit Herzproblemen die Gondelfahrt meiden, denn mit acht Metern pro Sekunde ist die Auffahrt sehr rasant. Außerdem sollte niemand den Höhenunterschied unterschätzen, denn dieser kann dem Körper schon zusetzen. Aber all diese Strapazen lohnen sich.

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Auf über 2.356 Metern befindet sich ein Aussichtspunkt mit angrenzendem Hotel, dem „Paradero“. Von dort oben hat man einen phänomenalen Blick auf das gesamte Tal. Ein Tipp von uns: Im Hotel gibt es Teleskope, die die Gäste kostenfrei nutzen können. Wenn Sie eine Nacht auf dem Teide verbringen, werden Sie einen ungewöhnlich klaren Sternenhimmel sehen können. Ein unvergesslicher Anblick.

Der Teide ist mit gut 3700 Metern der höchste Berg Teneriffas und weltweit der dritthöchste Inselvulkan. Zurzeit „schläft“ er, ist aber noch sehr aktiv. Die beste Zeit um den Gipfel zu erklimmen ist am frühen Vormittag, denn dann ist die Chance größer, dass der Himmel wolkenlos ist und den Blick auf die Insel frei macht.

 

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