Von Kapstadt bis nach Tansania – Stella goes Africa

Abenteuer pur: Drei Freunde fahren mit einem 38 Jahre alten VW Käfer quer durch Afrika. Die Route führte von Kapstadt nach Mosambik, durch Malawi bis nach Tansania. Das Ziel stets vor Augen: Den Kilimandscharo zu besteigen. All das haben sie auf ihrem Blog „Stella goes Africa“ festgehalten.
Auf unserem Blog steht uns einer der Jungs, Alexander, Rede und Antwort zu diesem wunderbaren Projekt.

In einer afrikanischer Werkstatt wurde Stella gut behandelt.

itravel.de: Wie seid ihr auf die Idee gekommen durch Afrika mit einem Auto zu fahren

Während unseres Auslandssemester in Kapstadt ist uns Stella richtig ans Herz gewachsen. Wir haben sie gleich am Anfang gekauft, um in Kapstadt mobil zu sein und auch um Ausflüge etwas weiter weg zu machen.
So fuhren wir meist bis oben hin bepackt zu den besten Kite-Spots in der Kapregion. Als das Semester dem Ende zuging, wussten wir, dass wir mit Stella noch eine vernünftige Reise unternehmen müssen und sie nicht einfach verkaufen konnten.

Immer der Mittelpunkt: die 38 Jahre alte Stella

itravel.de: Wieso heißt das Auto Stella?

Den Namen hat bereits die Vorbesitzerin gegeben und wir haben ihn einfach übernommen, weil wir ihn sehr passend fanden. Der neue Besitzer in Tansania nennt sie auch noch liebevoll Stella, er ist auch ganz verliebt in sie und ihre Geschichte.

itravel.de: War eure Route vorgeplant oder seid ihr spontan los?

In Kapstadt haben wir angefangen die Route zu planen und es wurde schnell klar, dass Tansania ein realistisches Endziel war – und dann war schnell die Idee geboren, am Ende der Reise den Kilimandscharo zu besteigen. Dies wurde dann das große Ziel der Reise. Da wir mit Stella nur asphaltierte Straßen befahren konnten, war die grobe Route schon vorgegeben, denn in Mosambik, Malawi und Tansania gibt es meist nur eine asphaltierte Straße Richtung Norden. Lediglich in Tansania konnten wir uns für zwei etwa gleich lange Strecken entscheiden und haben uns dann für die entlang der Küste entschieden.

itravel.de: Wie habt ihr euch vorbereitet?

Wir haben uns gut auf die Strecke und damit auf die einzelnen Länder vorbereitet. Da wir ein Auto eingeführt haben, dass wir am Ende ja verkaufen wollten, war der bürokratische Aufwand nicht ganz so einfach. Wir mussten viel recherchieren, damit die Reise nicht an einem der Grenzübergänge geendet hätte.
Außerdem mussten wir Stella auf Vordermann bringen. Wir haben viele Teile noch in Kapstadt ersetzt, wo noch immer sehr viele VW Käfer fahren und die Mechaniker sich mit ihnen auskennen.
Unser Mechaniker brachte uns auch ein paar Handgriffe bei, mit denen wir selber Einiges reparieren konnten. Zusätzlich haben wir uns noch Campingzubehör gekauft und einen schicken Dachgepäckträger für Stella besorgt.

itravel.de: Wo habt ihr während der Fahrt übernachtet?

Beim Übernachten mussten wir flexibel bleiben. Wir haben einige tolle Unterkünfte für wenig Geld organisieren können, aber natürlich waren auch sehr schlechte dabei. Wir haben unter anderem in Hostels, auf Campingplätzen, an einem Truckerstop, in einer schweizerischen Werkstatt in Tansania, in Hütten mitten im Nationalpark und natürlich in den Camps entlang des Kilimandscharos übernachtet.

itravel.de: Was war der schönste Moment auf der Reise?

Für mich war der schönste Moment definitiv der Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Kilimandscharos. Während der ganzen Reise war das das Ziel und als wir es endlich geschafft haben, fiel auch ein großer Teil der Anspannung ab, die man hat, wenn man mit einem 38 Jahre alten VW Käfer durch Afrika fährt. Stella hatte die harte Reise überlebt und wir drei hatten es zum Gipfel geschafft ohne, dass einer die Höhenkrankheit bekommen hat. Ab dem Zeitpunkt hätte nichts den Erfolg der Reise zunichte machen können.

 

Lieben Dank für das Gespräch!

 

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