Wo ein Halbgott das Surfen erfand und meine Freundin Jenna einen perfekten Antrag bekam

Selten habe ich meine Freundin Jenna so glücklich und unbeschwert erlebt wie nach ihrer Rückkehr von Maui. Die Insel hatte sie irgendwie verändert. Das Haar war heller, die Haut gebräunter und die Augen strahlend blau wie der Ozean, in dem sie vor kurzem noch gebadet hatte. Sie plapperte auch gleich wie wild drauflos, erzählte von Regenwäldern, Buckelwalen und wie es ist, unter Wasserfällen zu schwimmen. Schließlich fuchtelte sie wie wild mit ihrer Hand vor meinem Gesicht herum und präsentierte stolz den Verlobungsring an ihrem Finger. Aha. Dahatte sich ihr Freund Ralf also endlich getraut und ihr einen Antrag gemacht. „Zur perfekten Zeit am perfektem Ort“, wie Jenna betonte.

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Der Haleaka-Krater bietet romantische Zweisamkeit

Der Tag, der ihr Leben verändern sollte, begann schon in aller Frühe: Mitten in der Nacht klingelte der Wecker, um 3:00 Uhr wahren sie aufgebrochen, um vom Gipfel des Haleaka-Kraters auf über 3.000 Metern Höhe einen einzigartigen Sonnenaufgang zu erleben. Nicht nur für Romantiker ist dieses Naturspektakel das absolute Highlight einer Hawaii-Reise. Wie zu erwarten, war deshalb oben angekommen von trauter Zweisamkeit nur wenig zu spüren, dutzende „Touris“ tummelten sich warm eingepackt und noch ziemlich verschlafen am Kraterrand. Doch Ralf wäre nicht Ralf, wenn er sich nicht etwas Besonderes für seine Jenna ausgedacht hätte. Er überredete sie zu einem Morgenspaziergang, der an einem kleinen Frühstücksrestaurant endete, wo sie zu dieser Uhrzeit die einzigen Gäste waren. Dort hielt er dann um ihre Hand an. Dies war laut Jenna der krönende Abschluss einer Reise auf die „umwerfendste Insel der Welt“.

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Regelmäßig wird Maui zur schönsten Insel der Welt gekürt

Aber was ist es denn nun genau, was die Faszination dieser Insel ausmacht? Für Naturliebhaber ist es die vielfältige Vegetation, für Wanderer sind es die vielen Trails durch die Naturparks und für Gourmets das hochwertige und stets frisch zubereitete Essen, das auch am Imbiss an der Ecke irgendwie nach Michelin-Stern schmeckt.

Die Insel zieht aber auch alle Extremsportler wie ein Magnet an, besonders bei Surfern ist sie angesagt, die Strände im Norden zählen zu den Hot Spots der Szene weltweit. Hier gibt es die höchsten – und gefährlichsten – Wellen. Angeblich war es der polynesische Halbgott Maui, dem die Insel ihren Namen verdankt, der hier einst das Surfen erfand. Ob er selbst schon auf den Wellen geritten ist, ist nicht bekannt, die Legende besagt vielmehr, dass der Halbgott mit einem Paddelschlag bis zur Sonne rudern konnte… Wahrhaft göttlich war dann auch das Spektakel, das sich Jenna und Ralf am „Jaws“, einem vor der Nordküste gelegenem Küstenabschnitt bot. Tollkühn stürzten sich dort die Wellenreiter in die Fluten, ritten leichtfüßig auf den bis zu 15 Meter hohen Wellen, wurden von der Wucht des Meeres durcheinander gewirbelt und standen schon wieder bereit für die nächste Welle.

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Letztendlich konnte auch Jenna sich nicht für das eine, absolute Highlight der Reise entscheiden, abgesehen von Ihrem Hochzeitsantrag selbstverständlich. Maui sei einfach „das Paradies auf Erden“ und Ihre Flitterwochen wollten sie auf jeden Fall dort verbringen…

Möchtet ihr auch die Surfer am „Jaws“ beobachten oder das Wellenreiten gar selbst versuchen?“ Diese und viele andere Erlebnisse organisieren wir gerne für unsere Kunden mit Destination Maui!

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