Koalas und Kängurus zum Streicheln nah

An der australischen Gold Coast schein die Sonne immer zu strahlen. Braun gebrannte Körper liegen am Strand oder trinken die hauseigene Limonade im angesagten Café, während Surfer in der früh auf die Wellen warten. Der bekannte Strand von Surfers Paradise lockt Touristen aus aller Welt an, die es sich alle nicht nehmen lassen wollten ein Selfie am weltbekannten Bogen zu machen.
Unsere Australien-Reporterin Petra lässt sich derzeit auch von dem Flair an der Australischen Küste verzaubern und hat dabei nicht nur die Stände, sondern auch die Tiere des roten Kontinents kennen gelernt, denn in der „Currumbin Wildlife Sanctuary“ kommt man Koalas, Kängurus & Co so richtig nah.

Man sollte jeden Morgen an der Gold Coast aufwachen. Das zwitschern der exotischen Vögel weckt einen für gewöhnlich schon sehr früh und dann kann man den Tag mit einem Spaziergang am Strand starten. Man kann sich aber auch Tiere anschauen, die es in unseren heimischen Zoos nicht unbedingt zu sehen gibt, wie zum Beispiel Koalas, die süßen Schlafmützen, die nicht genug von Eukalyptusblättern kriegen können. Die australische Fauna hat aber noch einiges mehr zu bieten und einen großen Teil dieser kann man in der „Currumbin Wildlife Sanctuary“ bewundern.

Der Eingang in den Tierpark.

Gleich zu Beginn des Parks erwarten den Besucher die Koalas, mit denen man sich auch zusammen fotografieren lassen kann. Kylie, die Betreuerin der flauschigen Tiere, erzählt mir, dass die Koalas nur an zwei Tagen die Woche „arbeiten“ und das jeweils nur für 1 Stunde täglich. Die Babies kommen sogar nur für 15 Minuten zu den Besuchern – was für ein Leben…

Den Koalas beim fressen und chillen zuschauen.
Den Koalas beim fressen und chillen zuschauen.

Auf der anderen Seite des Parks steht man vor einem riesigen Kängurugehege, in das ich mich zugegebenermaßen zuerst nicht reintraue. Ein Mitarbeiter des Parks winkt mich rein und drückt mir gleich eine Ladung Futter für die Hüpfer in die Hand. Da es aber schon ziemlich warm ist, ziehen die Kängurus ein Schläfchen vor – haben aber nichts dagegen an den Ohren gekrault zu werden.

Kängurus können gefüttert und gestreichelt werden.
Kängurus können gefüttert und gestreichelt werden.

Echsen in allen Farben und Großen laufen auf den Wegen des Parks herum, es gibt viele kleine Hüten und Picknickstätten, die vor allem für Familien großartig sind.
Eine kleine Bimmelbahn ist ebenfalls im Park unterwegs – auf dem Rückweg lasse ich mich auch auf eine Fahrt ein, da es bei der Hitze wirklich angenehmer ist gefahren zu werden, als zu laufen.

Die „Currumbin Wildlife Sanctuary“ gibt einem die Möglichkeit die Tiere vom anderen Ende der Welt vom Nahen zu bestaunen, ohne dabei einem das Gefühl zu vermitteln, dass es die Tiere nicht wollen. Die Kängurus freuen sich über jede Streicheleinheit und die kleinen Koalas werden nach maximal 30 Minuten wieder zu den Artgenossen gebracht.

In dem Park befindet sich auch eine Auffangstation, die durch den Erlös des Parks finanziert wird. Jeder, der ein verletztes Tier findet, ob Koala oder Hund, kann es in die Klinik bringen, wo es kostenfrei behandelt wird. Um dem Besuchern dieses Projekt näher zu bringen, bestehen die Behandlungsräume aus Glas, sodass man sich von außen anschauen kann, wie die Veterinäre und Tierpfleger den Verwundeten helfen.

Wen es an die Gold Coast zieht, sollte in jedem Fall einen Tagesausflug in den besagten Tierpark unternehmen. Er liegt gleich am Gold Coast Highway, nur wenige Kilometer von Surfers Paradise entfernt in Currumbin.
Neben der Tatsache, dass man sich die Tier aus nächster Nähe anschauen kann, bietet der Park noch viele Shows über den Tag verteilt, wie z.B. traditionellen Aborigines-Tanz oder Krokodilfüttern.

Mehr Infos gibt es hier.

 

 

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