Andere Länder, andere Sitten. Das betrifft auch die Verkehrsregeln

Damit eure Urlaubsfreude nicht durch Strafzettel oder Fahrverbot gebremst wird, haben wir die wichtigsten „Regeln der Straße“ für euch zusammengefasst

(Startbild: Alexander-Dreher_pixelio.de)

Ein Roadtrip ist eine tolle Sache. In wenigen Tagen kann man eine ganze Destination bereisen, sieht unglaublich viel und lernt Land und Leute sehr nah kennen. Schade nur, wenn die wunderschöne Reise durch Gesetzeshüter gestört wird. Wer schon einmal von einem grimmigen US-Cop ausgebremst wurde oder sich in Lateinamerika mit der Polizei wegen eines Strafzettels gestritten hat, weiß, wovon wir sprechen. Anstatt gemütlich am Strand zu liegen, diskutiert man dann stundenlang in der brütenden Mittagshitze und anstelle von Sightseeing ist Verharren am Seitenstreifen des Highways angesagt. Glücklich schätzt sich im Urlaub derjenige, der sich mit den lokalen Fahrgewohnheiten auskennt und sich an einige, teils sehr spezielle Verkehrsregeln halten kann.

Nicht jeder Cop ist so freundlich wie dieser... (XPreSS_pixelio.de)
Nicht jeder Cop ist so freundlich wie dieser… (XPreSS_pixelio.de)
Flip Flops gehören an den Strand, nicht ins Auto! (manwalk  / pixelio.de)
Flip Flops gehören an den Strand, nicht ins Auto! (manwalk / pixelio.de)

Extrabrille in der Schweiz, keine Flip Flops in Spanien. Jedes Land pflegt seine Eigenheiten.

Durchaus vertraut erscheint noch die Vorgabe aus Schweden, den ganzen Tag mit Licht zu fahren. Schon seltsamer kommen Australien und Frankreich daher. So ist es in Down Under nicht gestattet, den Arm beim Fahren aus dem Fenster zu lehnen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Körperteile. In Frankreich ist es verboten, Satellitennavis zu benutzen, die vor Tempolimits und Blitzer warnen. Durchaus sinnvoll erscheint die griechische Vorgabe, die Rauchen und Telefonieren während des Fahrens untersagt; etwas übertrieben die Regel aus Zypern, zum Essen und Trinken am Straßenrand zu stoppen. In Kroatien und Ungarn gilt die Null-Promille-Regel: Alkohol am Steuer ist ein absolutes No-Go. In Spanien dürfen Einkäufe nicht auf der Rückbank eines Cabrios verstaut werden und in Bulgarien muss jedes Auto mit einem Feuerlöscher ausgestattet sein.

Augen auf im Straßenverkehr! Das gilt auch für kreuzende Tiere... (Der_Nitzi_pixelio.de)
Augen auf im Straßenverkehr! Das gilt auch für kreuzende Tiere… (Der_Nitzi_pixelio.de)
Beachtet man ein paar Regeln, steht einer Traumreise nichts im Weg... (https://i2.wp.com/blog.itravel.de/wp-content/uploads/2015/09/fahren_traumstraße-hawaii_R_B_by_Michaela-Schöllhorn_pixelio.de_.jpg?resize=696%2C233)
Beachtet man ein paar Verkehrsregeln, steht einer Traumreise nichts im Weg… (Michaela-Schöllhorn_pixelio.de)

Lieber vor der Abreise informieren statt während der Reise lange Gesichter zu machen.

So verwunderlich die eine oder andere Regel auch sein mag – es ist kein Unding, sie zu respektieren. Sich vorab zu informieren, zahlt sich aus. Denn unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr kann schnell sehr ernst werden. In den USA riskiert man aus der Unwissenheit heraus einen Kopfschuss, wenn man sich unaufgefordert aus dem gestoppten Wagen entfernt. Schon dafür, den Sicherheitsgurt ohne Anweisung abzulegen, kassiert man in den Vereinigten Staaten einen Strafzettel. „Nicht ärgern – wundern“ ist daher ein guter Tipp, den man sich in ungewollten Situationen zu Herzen nehmen sollte. Denn letztendlich heißt Reisen auch immer dazu zu lernen, und nicht immer gibt es mit der Polizei im Ausland Ärger. Außerdem bleibt zu bedenken, dass sich Urlauber in Deutschland auch mit der ein oder anderen seltsamen Gewohnheit anfreunden müssen…

Was habt ihr für Erfahrungen mit den Verkehrshütern im Urlaub gemacht? Und kennt ihr noch eine wichtige Regel für das Fahren im Ausland? Wir würden uns sehr über euer Feedback freuen – dann können wir es auch an andere Reisende weitergeben!

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