Geheimnisvolle Coco de Mer…

Typisch Seychellen: Rund geschliffene Granitfelsen an den Küsten.

Um die größte Kokosnuss der Welt, die nur auf der Seychellen-Insel Praslin wächst, ranken sich etliche Sagen und Legenden

Einst wurden an verschiedenen Stränden der Seychellen seltsam geformte, riesige Kokosnüsse gefunden. Niemand konnte sich deren Herkunft erklären. So nahmen die Inselbewohner an, dass die Frucht im Meer wachsen müsse. Und nannten sie „Coco de Mer“. Erst später stellte sich heraus, dass die größte Kokosnussart mit der typischen Form einzig und allein in den geheimnisvollen Wäldern des Vallée de Mai auf Praslin wächst. Zahlreiche Sagen und Legenden erzählen von der geheimnisvollen Nuss. So heißt es etwa, dass sich die Pflanzen in besonders stürmischen Nächten – dann, wenn sich kein Mensch in den Wald traut – umarmen und paaren.

In diesem Dschungel wächst die Coco de Mar.
In diesem Dschungel wächst die Coco de Mer.
Die Coco de Mer.

Wer die Palmen beim Liebesspiel stört, muss sterben. So die Legende…

Ob es in der Realität der Wind ist oder aber Eidechsen und Insekten, die für die Befruchtung sorgen, daran wird zurzeit noch geforscht. Die Meereskokosnuss ist wie ein großes Herz geformt und wiegt gute 15 Kilo. Sie ist die größte Kokosnuss der Welt und seit je her das beliebteste Souvenir der Seychellen. Schon zu Zeiten der großen Seefahrer war die geheimnisvolle Frucht in aller Munde. Der Weltumsegler Ferdinand Magellan berichtete nach einer seiner großen Reisen von schwimmenden Nüssen, die an riesigen Bäumen im Ozean vor Java wuchsen. Sobald man jedoch nach den Baumkronen tauche, verschwünden sie auf rätselhafte Art und Weise, zurück bliebe lediglich das klare, blaue Wasser, so der Portugiese. Die ganze Geheimnistuerei machte die besondere Nuss umso begehrter. Ganze 400 Pfund Sterling – das entspricht etwa 70.000 Euro – legten die Briten für eine Coco de Mer auf den Tisch. In Japan galt die exotische Frucht gar als heilig.

Auch an diesem Traumstrand wurde die Coco de Mer einst angespült.
Auch an diesem Traumstrand wurde die Coco de Mer einst angespült.

300 Euro für eine Nuss. Die Coco de Mer ist nach wie vor das beliebteste Seychellen-Souvenir für die erlesene Kundschaft.

So trägt die Coco de Mer ihren Teil dazu bei, dass die Seychellen zu den exklusivsten Urlaubszielen der Welt gehören. Hier urlauben die Reichen und Schönen, erholen sich Stars und Sternchen. Neben dem wilden Vallée de Mai, das seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und den paradiesischen Sandstränden – darunter der weltberühmte Anse Lazio – sind es auch die typischen rund geschliffenen Granitfelsen, welche die Strände rahmen, die die Magie der Inseln ausmachen. Besonders schön lassen sich die Inseln übrigens mit dem Segelboot erkunden!

Typisch Seychellen: Rund geschliffene Granitfelsen an den Küsten.
Typisch Seychellen: Rund geschliffene Granitfelsen an den Küsten.

Ihr möchtet dem Geheimnis der Coco de Mer auf den Grund gehen und euch von der Schönheit der Seychellen verzaubern lassen? Dann stellen wir gerne eine exklusive Seychellenreise für euch zusammen.

Kokospalmen – der Baum des Lebens. Hier könnt ihr euch ein interessantes Video zu diesem Thema anschauen.
Auch das Buch „Coco de Mer – Mythos und Eros der Meereskokosnuss“ von Frauke Fleischer-Dogley und Angelika Fischer ist empfehlenswert!

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