Die Top 3 meiner Reise nach Chile

itravel-Reisespezialistin Silvia reiste im Februar zwei Wochen mit ihrem Mann Marcel durch den Süden Chiles und erlebte die Naturhighlights von Patagonien und Feuerland. Eine ganz besondere Zeit in einem spektakulären Land, das die beiden Frischvermählten immer wieder begeisterte und überraschte.

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Chiles Natur überrascht Reisende immer wieder aufs Neue – zum Beispiel mit einem doppelten Regenbogen!

Uns verriet sie die Top 3 ihrer Reise.

Top 1: 5 Tage Abenteuerkreuzfahrt

Als „eines der Highlights ihres Lebens“ bezeichnet Silvia die aufregende Fahrt mit dem Expeditionsschiff Cruceros Stella Australis. Ganze 5 Tage lang erkundete sie hier die abgelegensten Inseln Patagoniens – und genoss vor allem die Unberührtheit und Weite der Natur sowie die Gewissheit, dass man hier keiner Menschenseele begegnet. Sie schipperte an märchenhaften Fjorden und überwältigen Gletscherwelten, wie dem beeindruckenden Pia Gletscher, vorbei und brach mit dem Zodiac zu Insel-Expeditionen auf.

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Die Erkundung der einsamen Inseln gehört zu den ganz besonderen Erlebnissen, die Chile bietet.

„Es ist mir fast unmöglich, dieses besondere Gefühl in Worte zu fassen. Die Natur gibt einem einfach ein großartiges Gefühl, wenn man einfach nur auf einem Felsen sitzt, den Blick über den Ozean schweifen lässt und selbst gesammelte Beeren isst.“ Die Tour sei mit keiner anderen Kreuzfahrt zu vergleichen, auch das Publikum sei ein ganz anderes. Hier treffen sich eher Hobbyabenteurer und nicht das sonstige Kreuzfahrtklientel, weiß Silvia zu berichten. Auch wenn die Fahrt mit der Cruceros Stella Australis sehr kostspielig sei, so möchte Silvia sie auf jeden Fall empfehlen. Wo sonst kann man morgens aufwachen und durch die riesigen Kajüten-Fenster Robben beim Schwimmen beobachten oder beim Fitnesstraining vom Laufband aus springende Delfine beobachten?

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Delfine in freier Wildbahn – ein atemberaubender Ausblick…
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… und dieser Pinguin lief ihr auf einer Inselexpedition vor die Linse.
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Erst auf den zweiten Blick nahm Silvia diesen Seelöwen wahr, der gut getarnt zwischen den Felsen liegt.

Auch die Verpflegung sei top gewesen, jeden Abend wurde ein fünf-Gänge Menü mit argentinischem Steak, ausgezeichneten Weinen und Champagner aufgetischt. Bewundernswert fand sie auch das Verhältnis der Crew zur Natur – nämlich sehr respektvoll und extrem darauf bedacht, diese nicht zu zerstören. „Wir bekamen vor den Exkursionen stets sehr konkrete Anweisungen. Selbst auf die Taschentücher in den Jackentaschen mussten wir achten, da der Wind sie in die Natur wehen könnte.“

Top 2: Torres del Peine Nationalpark

Der Klassiker unter den Höhepunkten Patagoniens hat auch Silvia komplett begeistert. Insbesondere die Gegend rund um den Lake Sarmiento mit den typischen, hörnerartigen Felsformationen im Hintergrund hat sie in den Bann gezogen. Auch, weil hier die süßen Guanacos rumlaufen. Sie in freier Wildbahn zu erleben, sei „absolut bezaubernd“. Nicht vergessen wird Silvia auch die erste Reiterfahrung ihres Lebens – mit dem Pferd brach sie von ihrer Unterkunft, dem „Hotel Torres del Peine“, auf, um die wundervolle Natur des Nationalparks nicht nur zu sehen, sondern auch zu riechen, zu schmecken und zu fühlen. Ihr Fazit: „Einfach toll und nicht nur Pferdefreunden ans Herz zu legen.“

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Die Natur des Torres del Peine Nationalparks zog auch Silvia in ihren Bann.
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Insbesondere die Gegend rund um den Lake Sarmiento gefiel ihr gut.
Top 3: Kap Horn – der südlichste Punkt der Welt

Ganz gleich, ob es südlichere Punkte auf der Welt gibt oder nicht – Kap Horn ist einfach ein beeindruckender Ort. Wenn man an den Klippen steht, hat man wirklich das Gefühl am Ende der Welt zu sein. Schon wegen des starken Windes, der hier weht, weil zwei Ozeane aufeinander treffen, hat dieser Ort was Magisches. Selbst an Land musste Silvia ihre Sicherheitsweste anlassen – für den Fall, dass eine Böe sie erfassen würde.

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Kap Horn – einer der ganz besonderen Orte in Chile.

An diesem entlegenen Ort lebt jeweils ein Jahr lang ein chilenischer Militär mit seiner Familie – aus dem einfachen Grund, weil das Land dadurch behaupten kann, militärisch bis Kap Horn besetzt zu sein.

Silvias kulinarischer Geheimtipp für eine Reise nach Chile:

„In El Calafete haben wir oft den leckeren „Calafete Sour“ getrunken, ein typisches Getränk aus dieser Gegend. Es ist eine Abwandlung des bekannten „Pisco Sour“ und wird aus der Calafete Beere gewonnen, die unter anderem auf den unbewohnten Inseln wächst.“

Das Rezept zum Cocktail findet ihr hier.

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Sonnenaufgang vom Schiffsdeck aus gesehen – so romantisch ist es in Chile.

Patagonien gehört zu den Sehnsuchts-Zielen von Abenteurern, Romantikern und Aktivurlaubern weltweit. Für Silvia und ihren Mann, die viel reisen, war es der perfekte Ort für ihre Flitterwochen, weil es „wirklich etwas Besonderes“ war. Und Patagonien ist nur ein Teil von Chile, es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu erleben! Reist mit uns und erlebt die Wunder Chiles ganz nach euren Wünschen!

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