Die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich

Ein Turnier geprägt von Emotionen

Es war ein langes Fußballevent, diese Europameisterschaft. Das längste der Geschichte, mit rund vier, statt wie bisher drei Wochen. Der Grund dafür war die Aufstockung des Turnierfeldes auf 24 Mannschaften.
Vor Beginn der Europameisterschaft überwiegte die Skepsis, ob dieses Turnier mit einer Aufstockung nicht künstlich aufgeblasen und verwässert würde. Und ja, es gab durchaus Phasen, in denen musste man genau das konstatieren.

Die Europameisterschadt in Frankreich war gespickt mit Überraschungen
Die Europameisterschaft in Frankreich war gespickt mit Überraschungen

Aber es war ein Event der Fans. Vor allem Iren, Waliser und Isländer haben uns Gänsehautmomente und unvergessliche Emotionen geschenkt.

Wo war der große Fußballzauber?

Dass dieses Turnier mit Portugal einen verdienten und auch logischen Europameister hat, wird bei näherer Betrachtung ersichtlich.
Die Mannen um Kapitän Christiano Ronaldo aka CR7 standen für eine kompakte, defensiv perfekt organisierte Mannschaft, die genau zu den richtigen Zeitpunkten offensive Nadelstiche setzte. Der Fakt, dass Portugal bis zum Halbfinale gegen Wales in 90 Minuten nicht einmal in Führung lag, ist nur ein Beispiel für die defensive Spielweise, die während dieser vier Wochen zum prägenden Element des Turniers wurde.

Echten Fußballzauber, ein richtiges Offensivspektakel, sah man nur selten. Und genau weil es vor allem um das Auftreten als Einheit ging, kamen die Teams aus Island, Wales oder eben Portugal in dieser Endrunde viel weiter als viele Experten gedacht haben. Und wo die Offensive kein Mittel fand, dazu zählte auch das Spiel der Deutschen gegen Gastgeber Frankreich, da ist Portugal als Titelträger die logische Konsequenz.

Das Team von Joachim Löw schied im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich aus
Das Team von Joachim Löw schied im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich aus

Und sind wir ehrlich, wir gönnen es Christiano Ronald ja auch irgendwie.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Fußballfan Marco

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