Star-Regisseur James Cameron zeigt sein Neuseeland

Er ist der kreative Kopf hinter „Avatar“, “Terminator“ und „Titanic“ – James Cameron. Einer der besten und mehrfach preisgekürten Regisseure unserer Zeit. Dass er sich selbst auch einmal vor die Kamera wagt, verdanken wir – Achtung – Neuseeland! In dieses Land hat der Filmemacher sich bereits bei seinem ersten Besuch Mitte der 90er Jahre Hals über Kopf verliebt und lebt seit vier Jahren mit seiner Frau Suzy Amis Cameron an der Küste nördlich von Neuseelands Hauptstadt Wellington.

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Neuseeland schafft es, selbst James Cameron den Atem zu rauben.
Eine ganz besondere Liebeserklärung an ein ganz besonderes Land

Nun hat er eine wunderschöne Hommage an seine Zweitheimat (Erstwohnsitz ist Kalifornien) produziert. In einem Kurzvideo zeigt Cameron persönlich einige seiner Lieblingsorte der Südinsel. Das Paar entdeckte den Lake Pukaki mit dem Fahrrad, den Dart River Canyon per Kajak und die Blanket Bay aus der Vogelperspektive – vom Helikopter aus. Weitere Stationen waren der beeindruckende Tasman Gletscher, der alpine Routeburn Track sowie der Mount Alfred in Glenorchy nahe Queenstown.

Fazit: Eine Landschaft, so schön wie ein IMAX-Film

Wir stellen die im Video gezeigten Orte im Folgenden nochmals vor:

Glenorchy: Die Autoroute entlang der Nordseite des Lake Wakatipu wird regelmäßig zu einer der landschaftlich schönsten Autorouten weltweit gekürt. Der kleine Ort Glenarchy ist Endstation dieser Tour, die in Queenstown startet – und gleichzeitig Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen oder Ausflüge mit dem Jetboot in den Mount Aspiring National Park.

Dart River: Von den Südlichen Alpen Neuseelands bis zum Lake Wakatipu winden sich die verzweigten Flussläufe des Dart Rivers durch die wilde Waldlandschaft dieser Region. Gestartet wird in Queenstown oder Glenorchy.

Mount Alfred: Vier bis sechs Stunden, je nach Kondition, brauchen Wanderer vom Lake Wakatipu durch die Buchenwälder hinauf bis zum Mount Alfred. Belohnt wird der Aufstieg per Zickzackkurs mit einem traumhaften Ausblick.

Der Lake Wakapitu ist Ausgangspunkt dieser Wanderung.
Der Lake Wakapitu ist Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Aoraki/Mount Cook National Park: In den Südlichen Alpen liegt auch der höchstgelegenste Nationalpark des Landes: Insgesamt 19 Dreitausender gibt es hier, außerdem sind 40 Prozent seiner Landfläche mit Gletschern bedeckt. Und auch der Himmel hier ist bekannt – für den klaren, unverschmutzten Blick in die Galaxy.

Lake Pukaki: In diesem See sammelt sich das Gletscherwasser des Aoraki Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg. Für das typische Türkis des Sees sorgen die im Gletscherwasser erhaltenen Mineralien.

Tasman-Gletscher: Mit ganzen 27 Kilometern Länge ist er der imposanteste aller Gletscher in Neuseeland. Die Möglichkeiten, die er bietet, sind entsprechend enorm: Man kann dort wandern, Eisgrotten erforschen oder per Boot an den Eisbergen im Endsee vorbeischippern.

Routeburn Track: Neuseeländische Idylle pur – diese Mehrtageswanderung führt ganze 32 Kilometer über alpine Wiesen und an kristallklaren Bergseen vorbei. Immer im Blick: Die umliegenden Bergketten und Täler.

Paradise: Nur 20 Kilometer von Glenorchy entfernt, begeistert das Bauerndorf „Paradise“ insbesondere „Herr der Ringe“-Fans. Einige Sequenzen der Triologie sowie des „Hobbits“ wurden hier gedreht.

Der Mount Cook zählt unbestritten zu den landschaftlichen Highlights von Neuseeland (Dieter Schütz_pixelio.de).
Der Mount Cook zählt unbestritten zu den landschaftlichen Highlights von Neuseeland (Dieter Schütz_pixelio.de).

Es ist jedoch nicht nur die Landschaft, die Cameron begeistert und inspiriert. Insbesondere schätzt der Amerikaner auch die Menschen im Land, die Dynamik und das Temperament, womit er sich so verbunden fühlt.

Landschaft, Menschen, Tiere oder Pflanzenwelt – in Neuseeland erlebt Ihr Euer individuelles Abenteuer. Wir unterstützen Euch bei der Planung.

 

Übrigens: der zweite Teil von „Avatar“ wird gerade produziert. Voraussichtlich 2018 soll er in die Kinos kommen!

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