Thailand trauert – wie man sich als Reisender jetzt verhalten sollte

Wenn ein ganzes Land trauert – wie wirkt sich das auf Reisen dorthin aus? Nach dem Tod des thailändischen Königs Bhumibol am 13. Oktober wurde in Thailand eine 30-tägige Staatstrauer verhängt. Die Medien berichten jetzt von einem „Land im Ausnahmezustand“, über geschlossene Restaurants und über Alkoholverbot. Wir haben für unsere Kunden bei unseren thailändischen Partnern nachgefragt und wollten wissen, wie die Lage vor Ort tatsächlich aussieht. Dabei erhielten wir wichtige und sehr hilfreiche Tipps, wie man sich als Reisender derzeit in Thailand verhalten sollte:

Weiße oder schwarze Kleidung als Zeichen der Trauer

Die Thailänder haben ihre sonst so farbenfrohen Gewänder gegen schwarze Trauerkluft getauscht. Inzwischen wird schwarze Kleidung im gesamten Land knapp, so dass die Menschen ihre bunten Kleider aus der Not heraus schwarz einfärben. Alternativ wird auch auf weiße Kleidung ausgewichen. Als Besucher des Landes darf man selbstverständlich auch in bunten Sachen rumlaufen – doch sollte man überlegen, ob man nicht aus Respekt zumindest an öffentlichen und religiösen Orten auch auf schwarze – oder zumindest dezente – Kleidung umsteigt.

Unsere Partner vor Ort informieren uns tagesaktuell über die Entwicklungen vor Ort und geben Tipps für das angemessene Verhalten in der aktuellen Situation.
Verantwortungsvolles Verhalten ist jetzt besonders wichtig

In Thailand sind lautes, auffälliges Verhalten und Alkohol in der Öffentlichkeit vielerorts ohnehin verpönt. Gerade in diesen Tagen sollte man als Reisender möglichst unauffällig und gemäßigt unterwegs sein. Es ist jetzt keine gute Zeit für große Partys, laute Musik und auch das beliebte Nachtleben in Thailand leidet: Viele Clubs und Bars bleiben bis auf weiteres geschlossen und die beliebte Full Moon Party im Oktober wurde abgesagt. Die gute Nachricht ist: Es gibt immer noch genug zu erleben! Viele Tempel und Museen bleiben während der Staatstrauer geöffnet und auch das Loy Krathong Festival findet – wenn auch in gemäßigter Form – statt.

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Viele Sehenswürdigkeiten sind weiterhin zu besichtigen – wie der liegende Buddha im What Po Tempel.
Dienstleistungen und Sicherheit unverändert

Was öffentliche Transportmittel, die Öffnungszeiten von Banken sowie die medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser betrifft, so gibt es Entwarnung. Hier gibt es keine oder nur ganz geringe Einschränkungen. Und auch die Sicherheitsvorkehrungen im Land bleiben unverändert hoch – die Sicherheitskräfte sind in diesen Tagen sogar besonders wachsam und behalten die Situation vor Ort genau im Auge.

Wir stehen derzeit in ständigem Austausch mit unseren Partnern vor Ort. Erfahrt im Gespräch mit unseren Reiseexperten, ob und wie Eure bei uns gebuchte Reise nach Thailand durch die Staatstrauer beeinträchtigt wird und was Ihr in Thailand alles erleben könnt.

 

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