Portugal erlebt in den vergangenen Jahren einen regelrechten Reiseboom. Nicht nur die Algarve und die Azoren sind beliebte Reiseziele, sondern auch die Hauptstadt Lissabon erfreut sich stetig steigenden Besucherzahlen. Nicht ohne Grund, wie uns Reisebloggerin Sonja von Join The Sunny Side erzählt.

Etwas muss ich gestehen: Lissabon habe ich absolut unterschätzt! Vor meiner ersten Reise dorthin hatte ich ja nicht ahnen können, wie gut es mir in der portugiesischen Hauptstadt gefallen würde. Zuvor hatte ich nicht viel über die Stadt am Fluss Tejo gehört, welcher bei Lissabon in den Atlantik mündet. Eine Stadt mit Fluss – nicht allzu besonders könnte man vielleicht meinen. Doch tatsächlich trägt die Lage am Wasser dazu bei, dass man sich in Lissabon irgendwie gleich „wie im Urlaub“ fühlt. Noch dazu sorgen die milden Temperaturen, die aufgrund des subtropischen Klimas selten überhaupt unter 10°C fallen, für gute Laune und damit kann sie auch schon starten, die Erkundungstour durch Portugals größte Stadt.

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Wer in Lissabon auf Erkundungstour geht, wird von der Stadt beeindruckt sein.

Spaziergang durch die Stadtviertel

Sechs Stadtteile gibt es in Lissabon, wobei jeder für sich genommen schon einen Spaziergang wert ist. Während die Altstadt Amalfa sich insbesondere durch die vielen kleinen und schmalen, oftmals steilen Gassen auszeichnet, die noch mit originalen Mosaikkacheln besetzt sind, kann man im Stadtteil Bairro Alto mit seinen zahlreichen Kneipen ausgelassen feiern und es sich gut gehen lassen. Das Zentrum der Stadt bildet das Banken- und Geschäftsviertel Baixa, das bei dem schweren Erdbeben, welches Lissabon 1755 heimgesucht hat, beinahe komplett zerstört und sodann von Grund auf wiederaufgebaut wurde. Die teuerste Einkaufsstraße Portugals – die Rua Garett – findet man im Stadtteil Chiado und in Belem kann man den ehemaligen Verteidigungsturm „Torre de Belem“ bestaunen, dem das Viertel seinen Namen zu verdanken hat. Ganz gleich in welchem Stadtteil Lissabons man sich aufhält, viel zu sehen gibt es überall. Insbesondere schöne bunte Häuser und südländische Architektur, die es umso spannender machen, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Wer für den Fußmarsch nicht genug Zeit mitbringt, der sollte unbedingt mal auf die quietschgelbe Straßenbahn aufspringen, die das gesamte Stadtbild prägt.

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Wer in Lissabon ist, sollte auf jedne Fall einmal in die Straßenbahn springen.

Highlights am Tejo

Allgegenwärtig scheint in der Stadt auch die Brücke des 25. Aprils zu sein, die durch ihre Architektur und Farbe sicher nicht nur mich an die Golden Gate Bridge aus San Francisco erinnert. Den besten Blick auf die knapp 2300 Meter lange Brücke und die Stadt hat man dabei übrigens von der auf der gegenüberliegenden Seite des Tejos gelegenen Stadt Almada, über der eine riesige Christo-Rei-Statue thront. Von der Aussichtsplattform hat man einen traumhaften Ausblick über die gesamte portugiesische Hauptstadt und die Meeresbucht. Übrigens: Bis zum Meer sind es vom Stadtzentrum aus übrigens gerade einmal 30 Minuten. Wenn das mal keine guten Gründe für die nächste Reise nach Portugal sind!

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Vom Zentrum der Großstadt schnell ans Meer? In Lissabon kein Problem.

Ihr wollt die größte Stadt Portugals einmal selbst erkunden und seid gespannt darauf, welche Überraschungen Lissabon dabei noch für euch bereit hält? Dann kontaktiert gerne unsere Reise-Experten, die euch eine individuelle Reise zusammenstellen. Selbstverständlich könnt ihr auch verschiedene Städte Portugal und Spanien kombinieren. 


Bornsonja2 and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Auf ihrem Blog „Join The Sunny Side“ nimmt sie uns mit auf ihre Reisen und berichtet hier jeden zweiten Sonntag für uns von ihren Reisegeschichten und Erlebnissen rund um den Globus.

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