Santorin abseits der klassischen Pfade

Okay, um ehrlich zu sein, auch in diesem Santorin Blogpost werde ich euch ein paar der typischen weißen Häuser mit blauen Kuppeln zeigen. Aber auf der Insel gibt es so viel mehr zu sehen und deshalb will ich euch zu genau diesen Orten entführen.

1. Der Wanderweg zum Skaros Rock

Der Skaros Rock ist eine Felsformation vor der Küste, die durch die vielen Vulkanausbrüche bzw. den Zusammenbruch der Caldera entstanden ist. Auf den Fels gibt es einen sehr kurzen Wanderweg, der auch mit Kindern leicht machbar ist. Die Aussicht dort ist fantastisch und insbesondere zu Sonnenuntergang ein besonderer Punkt. Man startet bei einer Kirche in Firostefani, geht dann einige Stufen bergab, bevor es wieder einige Stufen bergauf geht. Die Mittagshitze würde ich hier versuchen zu vermeiden.

Wunderschön und gar nicht schwer … also auch für Familien mit Kindern geeignet.

2. White Beach mit schwarzem Sand

Der White Beach ist eigentlich schwarz. Klingt komisch, liegt aber daran, dass die Benennung wohl eher von den hellen Klippen im Hintergrund kommt. Die Anfahrt ist etwas abenteuerlich, weil man viele kleine Orte mit sehr schmalen Straßen passieren muss, aber dort angekommen waren wir ziemlich alleine. Ein Spaziergang auf dem Strand lohnt sich allemal.

Schwarz? Weiss? Woher rührt der Name des Strandes? Ein einsamer Spaziergang lohnt allemal!

3. Vulkanausflug

Ich weiß, im Internet findet man viele Artikel, die sagen, dass der Ausflug zur Vulkaninsel total langweilig ist. Das möchte ich jetzt einmal widerlegen. Ich habe von der Welt schon so viel gesehen und doch war der Ausflug etwas Besonderes und ich würde das jedem empfehlen! Die Aussicht auf die Insel ist fantastisch, der Vulkan selbst ziemlich schroff, aber wunderschön und die Hot Springs, die man auch besuchen kann, sehr abenteuerlich.

Von wegen langweilig! Der Ausflug zum Vulkan ist auf jeden Fall ein Santorin-Highlight!

4. Der Weg zwischen Fira und Firostefani

Die Touristen, die vom Kreuzfahrtschiff kommen, gehen üblicherweise nur in den total überlaufenen Ort Fira, nach dem die Insel benannt ist. Wer aber die schönen weißen Häuser ohne die vielen anderen Touristen genießen will, dem kann ich die Wanderung zwischen Fira, Firostefani und Imerovigli empfehlen. Auf dem Weg geht man immer in den schmalen Gassen der Orte an der Küste entlang und kann dabei ungestört die tolle Aussicht und die entzückenden Häuser geniessen.

Auf Santorin befindet man sich manchmal schon nach wenigen Metern oder nur eine Ecke entfernt abseits der ausgetretenen Pfade.

Das war’s mit meinen Tipps abseits der klassischen Touristenpfade. Habt ihr auch noch Empfehlungen?


 

Sabrina schreibt auf ihrem Blog Smilesfromabroad über ihre Reisen und Abenteuer auf der ganzen Welt und in ihrem Heimatland, dem schönen Österreich. Beim Auslandssemester in England und einem Job in Kalifornien konnte sie ihre Reiseleidenschaft ausleben. Am Strand entlang laufen, einen Berg erklimmen, die Natur genießen oder eine Stadt erkunden – das Entdecken der Welt bringt sie zum Lächeln.

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