Das ultimative 3-Tages-Programm für Kapstadt – Katharina erzählt …

Tafelberg, Waterfront, Strände, ein pulsierendes Stadtleben – ich habe lediglich Sekunden gebraucht, um mich in Kapstadt zu verlieben. Schon beim Landeanflug haben Urlauber einen einmaligen Ausblick über die Metropole im Südwesten Südafrikas. Im Laufe der Jahre haben mich immer mehr Freunde und Familienangehörige besucht, sodass ich mittlerweile ein ultimatives 3-Tages-Programm für die Mother City zusammengestellt habe – natürlich gespickt mit meinen persönlichen Highlights. Das dürft ihr in Kapstadt nicht verpassen:

Tag 1 – Willkommen in der schönsten Stadt der Welt

Mitten im Stadtzentrum befindet sich die grüne Oase von Kapstadt – einer meiner Lieblingsrückzugsorte. Der Company’s Garden diente ursprünglich tatsächlich dem Anbau von Weizen, Obst und Gemüse. Heute wimmeln Gänse und Eichhörnchen zwischen Rosenbeeten und mächtigen Bäumen sowie auf den Rasenflächen herum. Nur wenige hundert Meter weiter gelangt ihr auf die Long Street. Farbenfrohe Hausfronten, Bars, Restaurants und Boutiquen sind charakteristisch für die Partymeile. Wer wie ich Pizza liebt, sollte Sgt. Pepper aufsuchen – am liebsten sitze ich draußen auf dem Balkon und genieße das Stadtfeeling. Galbi ist ein weiterer Liebling von mir: Hier trifft koreanisches Barbecue auf südafrikanische Fleischspezialitäten – einfach unschlagbar lekker, wie man in Südafrika sagt.

Es gibt zahlreiche Lieblingsorte in Kapstadt … die Waterfront ist eine davon.
Und dies ist wohl der berühmteste Blick auf die Mother City – vom Tafelberg, ausnahmsweise wolkenfrei.

Die Busstation in der Long Street ist meiner Meinung nach ein guter Startpunkt für eine Bustour. Kapstadt-Neulingen empfehle ich die blaue Route, die Peninsula Tour. Quer durch die Stadt geht es vorbei an der Universität nach Kirstenbosch, wo ihr den botanischen Garten besichtigen könnt. Wer Südafrika sagt, muss auch Wein sagen – in Constantia könnt ihr in den Weinbus umsteigen. Auf dem Weingut Groot Constantia solltet ihr unbedingt ein Schokoladen- und Wein-Pairing probieren! Über Hout Bay mit seinem charmanten Hafen und vorbei an den Stränden von Llandudno, Camps Bay und Clifton geht es wieder zurück in die City. Ich steige normalerweise an der Waterfront aus, wo es unzählige kulinarische Angebote gibt.

Tag 2 – Kap der Guten Hoffnung

Am zweiten Tag schicke ich meine Gäste meistens in die südlichen Küstenorte. Nach dem Surfort Muizenberg und dem verträumten Fischerdörfchen Kalk Bay folgt Simon‘s Town. Hier gibt es ganz besondere Einwohner, die viele meiner Freunde nicht in Südafrika erwarten: Pinguine. An einem kleinen Strandabschnitt habt ihr sogar die Chance, neben Pinguinen im Wasser zu schwimmen. Auf dem Weg zum Cape Point laufen mir immer wieder Baboons über den Weg. Die frechen Primaten klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die Fahrt

Im Nationalpark am Kap ist es nicht unwahrscheinlich, Zebras und Strauße zu sehen – also haltet eure Kameras bereit! Wer das obligatorische Bild vor dem Kap-der-Guten-Hoffnung-Schild ohne Touristen um sich herum schießen möchte, sollte früh morgens vor dem ersten Schwung an Reisebussen ankommen. Auch, wenn ich schon oft hier gewesen bin, fasziniert mich der geschichtsträchtige Ort mit seiner traumhaften Aussicht jedes Mal aufs Neue. Für die Rückfahrt nach Kapstadt lege ich euch den Chapman’s Peak Drive („Chappies“) ans Herz – eine einzigartig schöne Küstenstraße. Anschließend liegt ein Abendessen an der Strandpromenade von Camps Bay in wahrsten Sinne des Wortes nahe.

Tag 3 – Tafelberg und Multikulti

Grundsätzlich rate ich euch basierend auf meiner eigenen Erfahrung: Sobald der Tafelberg wolkenfrei ist, solltet ihr ins Cable Car springen und den Berg hinauffahren. Sonst könnte es ewig dauern, bis ihr das einzigartige Kapstadtpanorama genießen könnt. Zu Fuß geht es über den Platteklip Gorge bis zum Plateau. Für eine Wanderung packe ich immer ausreichend Wasser, einen Snack und ein warmes Oberteil ein. Auf dem Tafelberg kann das Wetter nämlich ganz spontan umschlagen oder die Seilbahn aufgrund von starkem Wind mal kurzfristig nicht fahren.

Einmal durch das District Six zu bummeln, ist für mich bei einem Kapstadtbesuch unverzichtbar. In dem gleichnamigen Museum erzählen ehemalige Einwohner von ihrer Kindheit in dem Stadtteil, aus dem alle nicht-weißen Personen im Zuge der Apartheid in Townships umgesiedelt wurden. Mich begeistert die offensichtliche sowie verstecke Urban Art im District Six. Wer mehr über diesen Teil von Kapstadt erfahren möchte, sollte eine kostenlose Führung durch die mit hippen Cafés gezierten Straßen unternehmen. Ebenso kulturell interessant ist das Bo-Kaap mit seinen bunten Häusern. Außerdem gibt es hier viele gute Adressen, um Gewürze für ein typisches Cape-Malay-Curry zu kaufen.

Ok, das hat uns wirklich überzeugt. Wir wollen jetzt unbedingt wieder hin. Geht es euch genauso? Dann nicht zögern, sondern anrufen (itravel-Beratung unter 0221 534 109 300) – vielleicht sitzen wir schon bald gemeinsam im Flieger?

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