Groß und schlank, mit blonden, schulterlangen Haaren. Die Haut sonnengebräunt und mit Sommersprossen gesprenkelt – Haider Logi Elíasson ist der Prototyp eines coolen Surfers. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist er auch der „härteste Surfer der Welt“. Während tausende Wellenreiter nach Hawaii, Australien oder Teneriffa pilgern und sich dort mit ihren Boards in die Fluten stürzen, zieht er das isländische Eismeer vor. Surft in der eisigen Kälte seiner Heimat, vor der Kulisse riesiger schneebedeckter Berge und immer im Kampf gegen den tückischen Nordwind, der je nach Laune mal zum Freund und mal zum Feind des Surfers wird.

Haider Logi ist „der härteste Surfer der Welt“ und liebt seine Heimat: Island

Der Wind, ein Trunkenbold kurz vor der Sperrstunde

Es ist eine Hassliebe zwischen dem wohl unerschrockensten Surfer der Welt und dem launigen Wind, die jeden Tag aufs Neue auf die Probe gestellt wird. Gefährliche Situationen gehören da zur Tagesordnung. Wenn der Wind so richtig miese Laune hat, so versaut er damit auch Haider Logi den Tag – Surfen ist dann selbst für ihn geradezu unmöglich. Hier im hohen Norden Europas spürt man die Naturgewalten nun eben mal deutlich stärker als im ruhigen Mittelmeer.

Island – kein Land für schwache Nerven.
Spektakuläre Natur, die ihr fast ganz für euch alleine habt – das ist Island!

Island – ein großer Abenteuerspielplatz für alle

Surfen im Eismeer reiht sich als unkonventionelle Aktivität in eine Reihe außergewöhnlicher Erlebnisse ein, die man so fast nur in Island findet. Baden in heißen Quellen, Ausritte mit den Islandpferden durch die großartige Natur, Gletscherbesteigungen oder vielleicht auch eine Begegnung der besonderen Art mit einem Troll, einer Elfe oder einem der 13 ungemütlichen Weihnachtkerlen – im Volksmund „Jólasveinar“ genannt – sind hier möglich.

Haider Logi: Der härteste Surfer der Welt

Mehr über den Ausnahmesurfer sowie seinen Gegenspieler, den Wind, erfahrt ihr in Elíassons Kurzfilm „The Accord“, der derzeit bei der „International Ocean Film Tour“ läuft. Schon der Trailer macht definitiv Bock auf mehr:

Na, zu viel versprochen? Auf geht´s nach Island – mit oder ohne Surferlebnis.

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