Bali, wie es arbeitet und reist

Pam und Angi von pamgiontour sind „Vollzeitreisende“. Was es damit auf sich hat, wie digitales Nomadentum ausschaut und was die beiden auf Bali erlebt haben, erfahrt ihr jetzt:

Sehnsuchtsort Bali – auch für die „Vollzeitreisenden“ Pam und Angi.

“Digitale Nomaden” ist mittlerweile ein stehender Begriff dafür, mit dem eigenen Laptop um die Welt zu reisen und ein Leben zu leben, das von vielen beneidet wird.
Gleichzeitig sagt dieser Begriff aber auch, dass man zwangsläufig digital bzw. online arbeiten muss, um sich diesen Lebensstil zu ermöglichen.
Was wenn man aber aus einem Beruf kommt, bei dem man nicht täglich vor dem Bildschirm sitzt und sein Leben online lebt?

Die Vollzeitreise für alle “Nicht-digitalen Nomaden”

Wie der Name schon sagt, reist dieser Teil der Gesellschaft Vollzeit. Um sich die Reise zu finanzieren, arbeiten Vollzeitreisende von unterwegs aus.
Das Arbeiten kann aber, anders als beim “Digitalen Nomaden”, viele Facetten haben. Möglicherweise starten manche doch ihr eigenes Online-Business. Andere wiederum nehmen Jobs vor Ort an und sind mal Barkeeper, Kindermädchen oder Landwirt. Die einen arbeiten als Freelancer, die anderen gegen Kost und Logis. Und wiederum andere verbinden das Analoge mit dem Digitalen und finden darin ihre neue Berufung. Bei der Vollzeitreise stehen einem alle Türen offen, selbst wenn man rein analog um die Welt reisen möchte.

Unterwegs als digitaler Nomade …

Auf Bali wird ordentlich was weggeschafft

Auf unterschiedlichen Jobplattformen findet man genügend Jobs, um seine Vollzeitreise zu verlängern oder ganz zu finanzieren.
HelpX und workaway sind nur zwei davon. Hier werden Jobs in so ziemlich jedem Land der Welt angeboten, die größtenteils analoger Natur sind. Man bewirbt sich einfach auf die Jobs, die für einen interessant klingen, wartet die Nachricht des Hosts ab und fängt am vereinbarten Datum an zu Arbeiten.

So funktioniert das auch gut auf Bali. Hier gibt es einen Haufen Jobs in der Landwirtschaft (Reisanbau), der Materialverarbeitung (Schreinerwerkstatt) oder in Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten). Meistens ist die Arbeit ausschließlich gegen Kost & Logis. Auch aufgrund der Visabestimmungen auf Bali ist es eher schwer, bezahlte Arbeit zu finden. Aber mit dieser Art von Arbeit kann man immerhin seine Reisedauer verlängern.
Der große Vorteil von diesen Jobs ist vor allem der Kontakt zu den Menschen vor Ort. Man fühlt sich als Teil einer Community und hilft mit seiner Arbeit unmittelbar anderen Menschen. Oft sieht man den Prozess mit eigenen Augen und bekommt den wertvollsten Lohn der Welt zurück: Dankbarkeit und Wertschätzung.

Die Reisterassen auf Bali sind ein absolutes Highlight! Und bieten auch Arbeit für Reisende wie Pam und Angi.

Wir haben beispielsweise in einer Bäckerei in Canggu ausgeholfen und uns dort um das Marketing gekümmert. In diesem Fall war die Arbeit sowohl off- als auch online. Neben der Unterstützung des Caterings bei Events, haben wir die Social Media Kanäle betreut und die Außenwerbung der Bäckerei verschönert. Alles in allem war der Job sehr abwechslungsreich und hat uns viel Spaß gemacht. Und das nicht nur wegen der zahlreichen kostenlosen Backwaren, von denen wir uns täglich ernährt haben.
Mehr Informationen zu den Tätigkeiten und der Unterkunft, gibt’s in unserem Blogpost.

Kann man Bali von einem Punkt aus bereisen?

Um es kurz zu machen: ja, man kann. In unserer Zeit auf Bali konnten wir neben dem Arbeiten einiges von der Insel sehen. So haben wir von Canggu aus Tagesausflüge nach Ubud und zu den nahegelegenen Reisterrassen wie z.B. Tegalalang unternommen. Oder sind zum Fischessen nach Jimbaran in den Süden gefahren und haben den Sonnenuntergang bei einem Bierchen vor der Kulisse der Tempelanlage von Uluwatu verbracht.
Aber auch der Norden hat es uns angetan. In knapp vier Stunden ist man in Amed und kann von dort aus problemlos eine Vulkantour auf den Mount Agung buchen. Oder man geht vor der Küste an einem der beeindruckenden Tauch- und Schnorchelplätzen ins Wasser und erkundet die Schiffswracks und die atemberaubende Unterwasserwelt.

Wer ein Land nicht nur bereist, sondern dort auch arbeitet, lernt es noch ein wenig besser kennen.

Das Reisen wird einem auf Bali recht einfach gemacht. Entweder man mietet sich einen Roller und erkundet die Insel größtenteils auf eigene Faust oder aber man greift auf eine der unzähligen anderen Fortbewegungsmittel zurück. Beispielsweise das Fahrrad, eine Pferdekutsche oder aber das gute alte Taxi. Mittels Uber, Grab und Go Jek kommt man unbeschwert von einem Ort der Insel zu anderen und die Preise der Apps sind oftmals sehr viel besser als die üblichen Taxis. Von den ganzen Verboten der genannten Apps sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Unser Fazit zur Vulkaninsel

Wir können nur unterschreiben, was TripAdvisor dieses Jahr über Bali meinte: die Nummer 1 Reisedestination. Und zwar für so ziemlich jedermann. Bali bietet eben alles, was das Herz begehrt. Landschaftlich beeindruckend und kulinarisch köstlich. Man kann auf die Insel kommen, wenn man rein auf Strandurlaub aus ist. Man kann sie besuchen, wenn man den Abenteurer in sich trägt oder die Sportskanone schlechthin ist. Nach unseren knapp vier Monaten hier können wir nur eins sagen: wir haben unser Herz an diese beeindruckende Insel verloren. Die Menschen nehmen einen auf, als sei man ihr engster Freund. Die Kombination aus sehr gutem indonesischen und westlichen Essen, lässt einem permanent das Wasser im Mund zusammenlaufen und die Sonnenuntergänge rauben einem dann auch noch den letzten Atem. Muss man noch mehr sagen? Ab auf die Insel!

Dem können wir uns nur anschließen. Wir beraten euch individuell und ausführlich und stellen gemeinsam mit euch eure Traumreise nach Bali zusammen!

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